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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » ZEIT-Artikel: Erstes SOS-Kinderdorf in Hamburg » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen ZEIT-Artikel: Erstes SOS-Kinderdorf in Hamburg
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hdgdldJ hdgdldJ ist weiblich
Azubi


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Zitat:
Original von Multimum
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht wieso " Kinderdorf " Unterbringung so schlecht geredet wird.

Wieviele Kinder sind im Heim und würden sich sowas wie Kinderdorf wünschen ?

PF ist zwar nochmal was anderes aber pauschal zu sagen PF ist IMMER besser finde ich nicht richtig.

l


Da wird nichts schlecht geredet sondern kritisiert, dass PF in ein schlechtes Licht gerückt werden und sich gleichzeitig mit fremden Federn (die einer Familie) geschmückt wird. Es hat auch kein Mensch behauptet, das PF IMMER besser sind.
Kinderheime sind notwendig und gut für Kinder die tatsächlich nicht mehr "familientauglich" (was für ein Ausdruck...habe aber auch keinen anderen) sind.
Gerade wird schwer dafür gekämpft, dass Kinder mit Behinderung ebenfalls das Recht auf Familie erhalten. Gesetzlich ist es verankert aber wir kennen die Realität.
Es ist ein RECHT des Kindes auf eine echte Familie, wenn es nicht in der leiblichen Familie aufwachsen kann, festgeschrieben worden. "Nur" weil die Eltern schwierig sind, muss das Kind ins Heim? Eine einfache aber wenig kindeswohlorientierte Lösung.
06.09.2019 11:36 hdgdldJ ist offline E-Mail an hdgdldJ senden Beiträge von hdgdldJ suchen Nehmen Sie hdgdldJ in Ihre Freundesliste auf
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hdgdldJ hdgdldJ ist weiblich
Azubi


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Noch ein Gedanke dazu:
Wenn sich das SOS-Kinderdorf als Familie sieht, dann sind sie bestimmt auch mit den Tagessatz für Pflegefamilien zufrieden, oder?
06.09.2019 12:33 hdgdldJ ist offline E-Mail an hdgdldJ senden Beiträge von hdgdldJ suchen Nehmen Sie hdgdldJ in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Manchmal frag ich mich, warum es Menschen gibt bzw was sie erlebt haben, um wirklich alles, aber auch alles nur schlecht zu sehen.
Nie sehen können, was gut läuft, was schon verbessert ist, dass sich bemüht wird.
Nein, es ist nie genug, es wird nur das gesehen, was schlecht ist.
Ist wie bei den PK, es ist nie genug, es gibt immer noch ein ja, aber.
Es gibt so viele Kinder, die so kaputt sind, daß PF zu eng ist.
Es gibt viel mehr Kinder als Familien, die PF sein wollen.
Da find ich ein Kinderdorf eine gute Alternative.
Und da es SOS Kinderdörfer weltweit gibt und die durchauspositive Ergebnisse haben, ist das Konzept wohl doch nicht ganz verkehrt.

__________________
Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind,manche fliegen höher und besser als andere,aber alle fliegen,so gut sie eben können.Sie sollten nicht um die Wette fliegen müssen ,denn
Jeder ist einzigartig
Jeder ist speziell
Und alle wunderschön
06.09.2019 12:58 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Und, ehrlich gesagt, kann ich es langsam nicht mehr hören, dass Geldargument.

Wieviel Leute bezahlst Du denn von dem Pflegegeld, die für Dich arbeiten, hdggdl?

Wieviel Geld meinst Du denn, wären für Dich gerechtfertigt?

Du wolltest Familie sein und warst überglücklich, endlich ein Kind zu bekommen und nun ist das behindert.

Wieviel Schadenersatz brauchst Du denn, um damit klar zu kommen, dass Du vor lauter Kinderwunsch die Realität ausgeblendet hat, dass ein Kind nicht ohne Grund PK wird.

Ich kann Deine Verbitterung ein Stück weit verstehen, aber irgendwann ist auch mal gut

__________________
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Elfe
Wirbelwind


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Zu den SOS Kinderdörfern fehlt mir das Hintergrundwissen, um mir dazu eine Meinung bilden zu können.
Daher mal ein paar andere Gedanken.

Ein Vergleich, so lese ich die Berichterstattung, führt schnell dazu, dass sich jemand als Verlierer fühlt. In diesem Fall könnten das wir PE sein.

Dadurch, dass mir aber das Hintergrundwissen fehlt, habe ich aber den Bericht ganz anders interpretiert: woowww, was wir PE alles leisten!

Es stimmt, ich habe keine pädagogische Ausbildung, kein aktives Helfernetzwerk, wir haben hier noch nicht mal eine PE-Schulung oder regelmäßige Fortbildungen gehabt. In Summe (mit Hausbesuch) drei Stunden Gespräche mit drei verschiedenen SAs haben für die Vermittlung von zwei Kindern gereicht.
Alles was ich inzwischen weiß, habe ich mir selbst angelesen und durch den selbstorganisierten Austausch mit anderen PE erfahren, neben Haushalt und zwangsläufiger Berufstätigkeit.

Vielleicht sind die Kinderdörfer nicht so dolle, wie in der Öffentlichkeit dargestellt, aber im PE-Wesen läuft für meinen Geschmack auch zu viel falsch!
Das darf ruhig mal benannt werden.

__________________
Gut, dass es Dich gibt!
Was wäre die Welt
ohne Deine Ideen - Deine Energie - Deine Worte -
Deine Talente - Deine Stärken - Deine Schwächen?
„Dieselbe sagst Du?“
Vielleicht, aber DU würdest fehlen!

Petra Würth

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Elfe: 06.09.2019 13:23.

06.09.2019 13:19 Elfe ist offline Beiträge von Elfe suchen Nehmen Sie Elfe in Ihre Freundesliste auf
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hdgdldJ hdgdldJ ist weiblich
Azubi


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Zitat:
Original von putzig55
Und, ehrlich gesagt, kann ich es langsam nicht mehr hören, dass Geldargument.

Wieviel Leute bezahlst Du denn von dem Pflegegeld, die für Dich arbeiten, hdggdl?

Wieviel Geld meinst Du denn, wären für Dich gerechtfertigt?

Du wolltest Familie sein und warst überglücklich, endlich ein Kind zu bekommen und nun ist das behindert.

Wieviel Schadenersatz brauchst Du denn, um damit klar zu kommen, dass Du vor lauter Kinderwunsch die Realität ausgeblendet hat, dass ein Kind nicht ohne Grund PK wird.

Ich kann Deine Verbitterung ein Stück weit verstehen, aber irgendwann ist auch mal gut


Und wie schon so oft, bitte ich dich sachlich zu argumentieren. Warum immerzu diese persönlichen Angriffe?
06.09.2019 13:31 hdgdldJ ist offline E-Mail an hdgdldJ senden Beiträge von hdgdldJ suchen Nehmen Sie hdgdldJ in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
Gymnasiast


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Zitat:
Original von hdgdldJ
Zitat:
Original von KUH-VADIS

wie oft schreiben hier PE, von den schwierigen Verhältnissen zu den LE?
das ist für eine Einrichtung wie das SOS Kinderdorf einfach anders händelbar


Eine einfache Lösung. Warum ist das für ein SOS Kinderdorf anders händelbar?


Meiner Ansicht nach ist der Begriff "Familienanalog" das gleiche wie "Analogkäse". Auch dieser Käse ist essbar aber eben ein Imitat.
Ich wünsche den Befürwortern familienanaloger Einrichtungen von Herzen, wenn es dann mal so weit ist, das sie ein famlienanaloges Altenheim beziehen dürfen, bei der die Pflegedienstleitung Dauernachtwache hat und im Haus wohnt großes Grinsen .


ich versuche das mal zu erklären.....

eine PF möchte ein Kind annhemen um mit diesem Kind eine FAMILIE zu sein, mit allem was wir (die PF) unter Familie verstehen

die Kinderdormütter/Väter in einem SOS Kinderdorf "arbeiten mit professionellem Abstand, mit Distanz" so schrecklich wie das auch klingt

deshalb können die Mütter/Väter dort viel besser mit dem ganzen komplizierten Familiengefüge der HF, den Jugendämtern und anderen Behörden umgehen---vor allem müssen sie sich damit nicht befassen, das machen die Einrichtungs-bzw. Gruppenleiter

und ja--es kostet einen Menge mehr als eine PF, aber wie putzig bereits schrieb für einige Kinder eine sinnvolle Einrichtung

das SOS Kinderdorf, welches ich regelmäßig besuche, bezeichnet sich übrigens nicht als Familie hdggdl, sondern als Einrichtung, die von allen Einrichtungen der einer Familie am ähnlichsten ist

__________________
kuh-vadis
06.09.2019 13:35 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
Arbeiter


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Putzig, leider gibt es viele PE, die nicht unterstützt werden und ich finde sehr wohl, dass PE mehr leisten, als dass was sie erhalten. Das hat nichts mit jammern oder beklagen zu tun.

Was ist Arbeit denn in deinen Augen wert, die PF leisten? Also wir haben nur noch ein Kind, welches HzE erhält und wir den Erziehungsbeitrag. Wie hoch der ist, weißt du selbst. Wir erhalten keinen Beitrag zur Rente oder andere Unterstützungen.

Und ich finde persönliche Angriffe auf User, die hier auch nichts anderes tun, als ihre Meinung zu sagen, gehen so nicht. Kritik o.k. aber bitte nicht so.

Hier wird immer viel von Einzelfallprüfungen gesprochen und dass nicht jedes Kind gleich ist, dann bitte auch hier.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von zaddik: 06.09.2019 13:54.

06.09.2019 13:47 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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moosi
Student



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In den siebziger Jahren habe ich mich gegen Kinderdorf entschieden, weil ich nicht Single bleiben wollte. Das Praktikum dort war aber überzeugend. Bei späteren Besuchen wurde ich neidisch: Kein Ärger mit Verwaltung, Wohnen und Logistik sind gelöst, Kolleginnen in Reichweite, gesicherte Altersversorgung, tolle Dorfatmosphäre...

Und vor allem: Hohe Akzeptanz bei den LE, obwohl sie sehr strenge Regeln zu beachten hatten.
06.09.2019 14:32 moosi ist offline Beiträge von moosi suchen Nehmen Sie moosi in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
Arbeiter


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0,30 € / Stunde das ist ein guter Schnitt.
06.09.2019 14:33 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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hdgdldJ hdgdldJ ist weiblich
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@KUH-VADIS

ich zitiere mich mal selbst, denn nicht nur putzig ist der Ansicht, dass Kinderheime eine sinnvolle Sache sind.

Zitat:
Original von hdgdldJ
Zitat:
Original von Multimum
Ehrlich gesagt verstehe ich nicht wieso " Kinderdorf " Unterbringung so schlecht geredet wird.

Wieviele Kinder sind im Heim und würden sich sowas wie Kinderdorf wünschen ?

PF ist zwar nochmal was anderes aber pauschal zu sagen PF ist IMMER besser finde ich nicht richtig.

l


Da wird nichts schlecht geredet sondern kritisiert, dass PF in ein schlechtes Licht gerückt werden und sich gleichzeitig mit fremden Federn (die einer Familie) geschmückt wird. Es hat auch kein Mensch behauptet, das PF IMMER besser sind.
Kinderheime sind notwendig und gut für Kinder die tatsächlich nicht mehr "familientauglich" (was für ein Ausdruck...habe aber auch keinen anderen) sind.
Gerade wird schwer dafür gekämpft, dass Kinder mit Behinderung ebenfalls das Recht auf Familie erhalten. Gesetzlich ist es verankert aber wir kennen die Realität.
Es ist ein RECHT des Kindes auf eine echte Familie, wenn es nicht in der leiblichen Familie aufwachsen kann, festgeschrieben worden. "Nur" weil die Eltern schwierig sind, muss das Kind ins Heim? Eine einfache aber wenig kindeswohlorientierte Lösung.


Im Übrigen geht es in dem Artikel genau darum, dass sich diese Einrichtung als familienanalog bezeichnet.
06.09.2019 14:39 hdgdldJ ist offline E-Mail an hdgdldJ senden Beiträge von hdgdldJ suchen Nehmen Sie hdgdldJ in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Ich nehme an, dass hdggdl für ihr Kind eine Pflegestufe hat.
Genauso wie einen erhöhten Erziehungssatz.
Und Kindergeld.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich nicht finanziell benachteiligt fühle.

Und das Geld, dass für einen Heimplatz gezahlt wird, bekommt doch nicht der Heimleiter oder die Erzieher.
Die bekommen ihr Gehalt.

Das kann man doch gar nicht vergleichen.

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06.09.2019 14:41 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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hdgdldJ hdgdldJ ist weiblich
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Zitat:
Original von KUH-VADIS
Zitat:
Original von hdgdldJ
Zitat:
Original von KUH-VADIS

wie oft schreiben hier PE, von den schwierigen Verhältnissen zu den LE?
das ist für eine Einrichtung wie das SOS Kinderdorf einfach anders händelbar


Eine einfache Lösung. Warum ist das für ein SOS Kinderdorf anders händelbar?


Meiner Ansicht nach ist der Begriff "Familienanalog" das gleiche wie "Analogkäse". Auch dieser Käse ist essbar aber eben ein Imitat.
Ich wünsche den Befürwortern familienanaloger Einrichtungen von Herzen, wenn es dann mal so weit ist, das sie ein famlienanaloges Altenheim beziehen dürfen, bei der die Pflegedienstleitung Dauernachtwache hat und im Haus wohnt großes Grinsen .


ich versuche das mal zu erklären.....

eine PF möchte ein Kind annhemen um mit diesem Kind eine FAMILIE zu sein, mit allem was wir (die PF) unter Familie verstehen

die Kinderdormütter/Väter in einem SOS Kinderdorf "arbeiten mit professionellem Abstand, mit Distanz" so schrecklich wie das auch klingt

deshalb können die Mütter/Väter dort viel besser mit dem ganzen komplizierten Familiengefüge der HF, den Jugendämtern und anderen Behörden umgehen---vor allem müssen sie sich damit nicht befassen, das machen die Einrichtungs-bzw. Gruppenleiter


Wie soll ein Kind mit Bindungsstörung bei "arbeiten mit professionellem Abstand, mit Distanz" gesunden?
Sollte die HF nicht auch im Fall der PF vom ASD betreut werden?
06.09.2019 14:45 hdgdldJ ist offline E-Mail an hdgdldJ senden Beiträge von hdgdldJ suchen Nehmen Sie hdgdldJ in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von putzig55
Ich nehme an, dass hdggdl für ihr Kind eine Pflegestufe hat.
Genauso wie einen erhöhten Erziehungssatz.
Und Kindergeld.
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich mich nicht finanziell benachteiligt fühle.

Und das Geld, dass für einen Heimplatz gezahlt wird, bekommt doch nicht der Heimleiter oder die Erzieher.
Die bekommen ihr Gehalt.

Das kann man doch gar nicht vergleichen.


Genau, liebe putzig55, es läßt sich nicht vergleichen. Denn eine Familie ist eine Familie und ein Kinderheim, ein Kinderheim. Schmückt man sich mit "Familie" sollte man doch das ganze Paket nehmen.
06.09.2019 14:50 hdgdldJ ist offline E-Mail an hdgdldJ senden Beiträge von hdgdldJ suchen Nehmen Sie hdgdldJ in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
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Ich möchte mich auch dazu äußern, weil das SOS-Kinderdorf genau 20 m gegenüber von meinem alten Arbeitsplatz in (Interkulturelles Stadtteilbüro) liegt und ich dort immer noch mindestens alle 2 Wochen im Viertel bin. Wir alle im Viertel begleiten das Projekt schon seit dem Umbau der Kirche auf dem Gelände in einen Kindergarten, auch arbeitet mein Verein sehr dicht mit den SOS zusammen. Mausi geht dort manchmal zu Angeboten hin. Nicht, weil sie PK ist, sondern weil SOS in dem Viertel ein Familienzentrum hat, das viele Angebote für Mütter und Kinder hat.

Egal, was da steht, es handelt sich dabei um Wohngruppen mit innewohnender Hauptbezugsperson.

Das ist weder besser noch schlechter als in einer PF, es ist nur für "andere" Kinder gemacht, z. B. große Geschwisterreihen, Kinder, die lange bei den LE waren usw.

Der Vorteil ist diesmal, dass die SOS-Kinder nicht mehr irgendwo in der Pampa, sondern direkt in einem lebendigen Viertel leben.

Betreuungsschlüssel habt Ihr ja schon erwähnt.

Ferner wird unten im Haus das Familienzentrum einziehen, und es gibt eine sehr große Anzahl von Freien Trägern aller Art im Viertel.

Dulsberg ist bunt, spannend und lebendig, und aufgrund der geringen Wohnungsgrößen für Gentrifizierung eher uninteressant.

Es kann ein Gewinn für die Kinder werden, wir sind alle sehr gespannt.

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)

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06.09.2019 16:32 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Ach ja, die Angebote von SOS für das Viertel sind kostenlos, und dass ist sehr wichtig, weil Dulsberg sehr arm ist.

Hier mehr dazu, was gebaut werden wird:

https://www.sos-kinderdorf.de/kinderdorf...er-familien/faq

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Bibichanoum: 06.09.2019 16:39.

06.09.2019 16:36 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Ich finde es spannend hier zu lesen.
Es wird vieles irgendwie bunt gemischt.
Warum kann man es nicht einfach als eine Art „Mittelding“ zwischen PF und nicht Familien analoger Einrichtung sehen?

Es gibt Kinder die enge Familie nicht ertragen, die das Alleinstellungsmerkmal was manche PE für sich beanspruchen nicht erfüllen können, weil sie auch ihre LE lieben und und und.

Ich finde ein Kinderdorf mit stetiger Bezugsperson wesentlich geeigneter für die meisten Kinder, als eine Einrichtung mit ständig wechselnden Betreuern.

Ich weiß nicht warum immer wieder das Geld erwähnt werden muss und was die JÄ sparen, wenn sie nicht in Einrichtungen unterbringen müssen.

Jeder von uns hat gewusst, was es an Geld gibt, bevor er ein PK aufnimmt und das es eben mehr ein Ehrenamt ist, wenn man nur den Erziehungsanteil rechnet.

Auch werden hier zum Teil PF in den Himmel gehoben und wie toll das immer für die Kinder ist.
Nein, es gibt PF die viele PK aufnehmen, ihnen nur das aller notwendigste angedeihen lassen und dann kann man sehr gut davon leben, wenn sie dazu noch behindert sind, umso besser, gibt es noch mehr Kohle.
Diese PE werden wir im Forum vielleicht nicht so vor finden, aber es gibt sie!
Da ist dann jede Einrichtung, ob familenanalog oder nicht, besser.

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Denk nicht so oft an das, was du nicht hast, sondern an das, was du hast
-Marc Aurel-
07.09.2019 14:13 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
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Meine Supervisorin hat ein Kleinstheim. Dort leben 9 Kinder. Sie hat "Angestellte", die sie unterstützen. Sie hat die Kinder, die in keine PF mehr vermittelt werden. Sie wohnt mit ihrer Familie in dem Heim, ähnlich wie in einem SOS-Kinderdorf.
"Ihre" Kinder haben also eine feste Bezugsperson, das ist doch ganz gut. Und durch ihre Mitarbeiter sind dort Dinge möglich, die in einer PF kaum umsetzbar sind. Die Kinder, die sie dort hat, können froh sein, dort zu leben, und nicht in einem "normalen" Heim.
So ähnlich stelle ich mir SOS-Kinderdörfer vor. Was ist daran so schlecht?
Ich kann die Kritik hier immer noch nicht nachvollziehen.
Es gibt doch nicht nur EIN "Richtig". WIR haben uns für das Modell Pflegefamilie entschieden. Aber warum sollen denn alle anderen Modelle deswegen schlecht sein?
07.09.2019 15:03 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
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Zitat:
Original von same
Meine Supervisorin hat ein Kleinstheim. Dort leben 9 Kinder. Sie hat "Angestellte", die sie unterstützen. Sie hat die Kinder, die in keine PF mehr vermittelt werden. Sie wohnt mit ihrer Familie in dem Heim, ähnlich wie in einem SOS-Kinderdorf.
"Ihre" Kinder haben also eine feste Bezugsperson, das ist doch ganz gut. Und durch ihre Mitarbeiter sind dort Dinge möglich, die in einer PF kaum umsetzbar sind. Die Kinder, die sie dort hat, können froh sein, dort zu leben, und nicht in einem "normalen" Heim.
So ähnlich stelle ich mir SOS-Kinderdörfer vor. Was ist daran so schlecht?
Ich kann die Kritik hier immer noch nicht nachvollziehen.
Es gibt doch nicht nur EIN "Richtig". WIR haben uns für das Modell Pflegefamilie entschieden. Aber warum sollen denn alle anderen Modelle deswegen schlecht sein?


same- da hast du vollommen Recht großes Grinsen Daumen

nicht immer ist eine PF der perfekte Weg

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kuh-vadis
07.09.2019 23:02 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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rainbow
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@Kuh Vadis

Ohne jetzt eine Meinung zu dem eigentlichen Thema äußern zu wollen habe ich mich gerade beim Lesen deines Beitrages gefragt, ob man das als "feste Bezugsperson" bezeichnen kann, wenn die Frau arbeitet (als Supervisorin) und neben ihrer Familie noch 9 aufgenommene Kinder hat.

Wie viel Zeit hat sie da wohl für jedes Kind?
07.09.2019 23:09 rainbow ist offline Beiträge von rainbow suchen Nehmen Sie rainbow in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
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Zitat:
Original von rainbow
@Kuh Vadis

Ohne jetzt eine Meinung zu dem eigentlichen Thema äußern zu wollen habe ich mich gerade beim Lesen deines Beitrages gefragt, ob man das als "feste Bezugsperson" bezeichnen kann, wenn die Frau arbeitet (als Supervisorin) und neben ihrer Familie noch 9 aufgenommene Kinder hat.

Wie viel Zeit hat sie da wohl für jedes Kind?


naja--das kommt sicherlich auf das Alter der Kinder an--wieviel Zeit für die Kids bleibt

das sie als "feste Bezugsperson" bezeichnet werden kann--ja , davon gehe ich aus großes Grinsen

aber fragen wir doch same wieviel ihre Supervisorin arbeitet smile

__________________
kuh-vadis
07.09.2019 23:18 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Irgendwie find ich diese Diskussionen schräg

Als ob es unzählige Alternativen für die Kinder gäbe.

Ein Kinderdorf, eine Kinderheim, eine Wohngruppe und auch eine Pflegefamilie sind immer nur die zweite Wahl.

Hier geht es um Kinder, die geschädigt sind, die nicht in ihrem Elternhaus aufwachsen können, liebevoll umsorgt von ihren Eltern.

Und das ist immer ein Trauma, ist für das Kind immer einschneidend und hinterlässt Spuren.

Und ein SOS Kinderdorf oder ein Kleinstheim sind nur ein Versuch, eine Möglichkeit, diesen Kindern trotz der Gegebenheiten möglichst viel an Zuwendung und familienähnliches Leben zu geben.

Das wird auch in Einrichtungen mit Bezugserziehern versucht.

Und natürlich gibt es gute und weniger gute Einrichtungen, genauso wie Pflegefamilien.
Hier gehen einige davon aus, dass Kinder es immer als das höchste Glück empfinden, in einer Pflegefamilien und natürlich besonders in der eigenen, sein zu dürfen.
Nein, Kinder wollen bei ihren Eltern sein und dort so aufwachsen, wie sie es in der Pflegefamilien können.

Hier wird darüber diskutiert, dass ein Modell, in dem versucht wird, Kindern eine konstante Bezugsperson zu geben und sie zu stabilisieren, nicht ausreicht.

Als ob für jedes Kind 1000 Familien zur Auswahl stünden und als ob es Millionen andere Einrichtungen gãbe und die Welt voll von Leuten ist, die nur darauf warten, Kindern ein Zuhause zu geben, die so geschãdigt sind, dass mit ihnen kaum ein normales Leben möglich wäre.
Und anscheinend denken einige, wenn man für ein Pflegekinder 5000 Euro bekäme wie den Tagessatz in einem Heim, dass es dann mehr PE geben würde.
Sicher mehr, die von dem Geld leben möchten, ob es den Kindern dabei gut geht, sei dahingestellt.
Aber irgendwie ist das ja überall und immer so, alles ist schlecht und muss runtergemacht werden.
Hauptsache meckern über den Staat.
Ob es Alternativen gibt und wie die umgesetzt werden können, das ist ja zweitrangig, darum sollen sich andere kümmern, damit man wieder meckern kann, wenn die das nicht so gemacht haben, wie man es selbst gerne hätte

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Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind,manche fliegen höher und besser als andere,aber alle fliegen,so gut sie eben können.Sie sollten nicht um die Wette fliegen müssen ,denn
Jeder ist einzigartig
Jeder ist speziell
Und alle wunderschön

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von putzig55: 08.09.2019 07:09.

08.09.2019 06:55 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
Azubi


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putzig , ich bin immer wieder begeistert davon, wie du es schaffst so überaus treffende Texte zu verfassen in denen du mit wenigen Worten die Sachen genau auf den Punkt bringst. Daumen

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Nett kann ich auch ...bringt aber nix !
08.09.2019 07:42 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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Anya Anya ist weiblich
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Zitat:
Original von Multimum
putzig , ich bin immer wieder begeistert davon, wie du es schaffst so überaus treffende Texte zu verfassen in denen du mit wenigen Worten die Sachen genau auf den Punkt bringst. Daumen


Dem kann ich mich nur anschließen.Allein immer die leidige Diskussion ums Geld ala wir PE bekommen soo wenig und in einer Einrichtung wird so viel gezahlt für ein Kind. Ganz fürchterlich. Das sind doch ganz andere Voraussetzungen.

__________________
Anya


Pubertät ist die Zeit, wo Eltern lernen einen Kaktus zu umarmen.
08.09.2019 09:05 Anya ist offline Beiträge von Anya suchen Nehmen Sie Anya in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
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Zitat:
Original von KUH-VADIS
Zitat:
Original von rainbow
@Kuh Vadis

Ohne jetzt eine Meinung zu dem eigentlichen Thema äußern zu wollen habe ich mich gerade beim Lesen deines Beitrages gefragt, ob man das als "feste Bezugsperson" bezeichnen kann, wenn die Frau arbeitet (als Supervisorin) und neben ihrer Familie noch 9 aufgenommene Kinder hat.

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Mittlerweile sagen alle Kinder (sie hat momentan fast nur Grundschulkinder) zu ihr "Mama". Das habe die Kinder für sich so entschieden, weil sie der Meinung sind, eine Mama ist diejenige, die immer für die Kinder da ist und sie umsorgt, die nachts aufsteht, wenn ein Kind sie braucht usw. Das spricht doch für sich, oder?

Ich fahre immer vormittags hin, dann sind die Kinder in der Schule. Sie arbeitet wohl auch gelegentlich abends, aber nur stunden weise.
08.09.2019 13:51 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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