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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Der Fall des Gabriel Fernandez (Netflix) » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Der Fall des Gabriel Fernandez (Netflix)
Autor
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Golden1
Frischling



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Dabei seit: 07.08.2011
Beiträge: 3


Der Fall des Gabriel Fernandez (Netflix) Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich bin ja quasi noch in der "Findungsphase" (mein LK ist erst 5 Monate alt), aber plane fest damit irgendwann doch noch ein PK aufzunehmen. Darum bin ich hier smile .

Jetzt aber zu dem Thema. Ich habe gestern die Miniseries "Der Fall des Gabriel Fernandez" auf Netflix fertig angesehen und sie lässt mich nicht los. Ihr hier habt ja Erfahrung. Wäre es auch in Deutschland möglich, dass das Jugendamt und die Polizei nicht reagieren und ein Kind trotz seiner Hilfeschreie in der Familie bleibt? Bestehen die Sozialarbeiter nicht darauf die Kinder bei Besuchen zu sehen und selbst zu sprechen? Ich bin Lehrerin und es macht mich fertig, dass auch die Schule nicht mehr getan hat. Diese Doku ist wirklich schwer zu verdauen und ich bin eigentlich gegen die Todesstrafe und das amerikanische Strafrecht aber hier habe ich null Mitleid mit dem Stiefvater und der LM.

Hat hier jemand die Serie auch gesehen? Ich bin auf eure Meinungen und Erfahrungen gespannt.
09.03.2020 19:09 Golden1 ist offline Beiträge von Golden1 suchen Nehmen Sie Golden1 in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 09.03.2020 um 19:09 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Golden1 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Lebkuchenherz
Neugeborenes



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Dabei seit: 05.12.2019
Beiträge: 34


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Hallo,

Ich habe die Serie nicht gesehen.
Aber was das Jugendamt und die Familienrichter immer wieder machen ist, ein Kind aus der Familie rausnehmen, weil es misshandelt wurde oder ähnliches, andere Kinder aber in der Familie belassen.
So ist es unserem Pflegesohn passiert und auch unseren erwachsenen Pflegetöchtern.
Das macht für mich überhaupt keinen Sinn.
Bei unseren erwachsenen Pflegetöchtern wurde ein Bruder aus der Familie genommen, als die Mädchen noch Babys waren.
Er wurde sehr schwer misshandelt.
Die Eltern wurden beide angeklagt und verurteilt. (Bewährungsstrafe).
Und danach haben sie dann die Mädchen misshandelt (vorher bestimmt auch schon...)
Noch einige Jahre. Bis die Nachbarn wiederholt die Polizei gerufen haben.
Das hätte man den Mädchen ersparen können.
09.03.2020 21:41 Lebkuchenherz ist offline Beiträge von Lebkuchenherz suchen Nehmen Sie Lebkuchenherz in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
Arbeiter


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Dabei seit: 23.01.2009
Beiträge: 2.783


RE: Der Fall des Gabriel Fernandez (Netflix) Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Golden1
Bestehen die Sozialarbeiter nicht darauf die Kinder bei Besuchen zu sehen und selbst zu sprechen?


Eins meiner PK war zufälligerweise immer am Schlafen wenn das JA zum angekündigten Hausbesuch kam.

Man weckt doch kein Kleinkind ...... Zerknirscht
10.03.2020 06:24 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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mulle mulle ist weiblich
Schlingel


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Dabei seit: 04.11.2008
Beiträge: 524


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Genauso wie bei Multimum war es bei unserem PS auch. Alle drei Wochen Besuch vom JA und immer schlief das Kleinkind. Dass er nach Eingreifen einer Tante, die zwar absolut kein Interesse an dem Kind hatte aber immerhin was
unternommen hat, völlig unterernährt, apathisch und allgemein in einem gefährlichen körperlichen Zustand war und im Krankenhaus mühsam gepäppelt werden musste, war niemandem aufgefallen....

__________________
Viele Grüße, mulle
10.03.2020 07:51 mulle ist offline Beiträge von mulle suchen Nehmen Sie mulle in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Dabei seit: 05.08.2014
Beiträge: 3.319
Bundesland: Niedersachsen


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Ich kenne die Serie auch nicht, aber ähnliches gibt es oft im Fernsehen.

Vor kurzem lief ein Film im Fernsehen, der das sehr gut erläutert hat, was alles schief läuft.
Der Film ging sehr unter die Haut und hat einiges erklärt.
Ichbweiß leider nicht mehr wie er heißt.

Ärzte sind oft machtlos, weil sie Angst haben, wenn sie Meldung machen und das Kind in der Familie verbleibt, kommen die Eltern nicht mehr in die Praxis und die Kinder haben gar keine medizinische Versorgung mehr.
Familienhelfer leben von diesen Familien, Träger verdienen damit ihr Geld usw.

Meine Freundin ist Sozialpädagogin und sieht in den Eltern immer das „Gute“. Bis sie eine Anzeige starten würde müsste schon sehr, sehr offensichtlich sein, dass das Kind misshandelt wird. Ansonsten würde sie immer und immer wieder versuchen die „Familie“ zu erhalten, was ja erst einmal gut ist, aber nicht wenn man dabei fast Scheuklappen auf hat.

Das größte Problem ist meiner Meinung nach unsere Gesellschaft, die so gerne weg schaut. Bloß kein Ärger machen, man kann doch keine Familie zerstören, wenn vielleicht nichts dran ist an den Vorwürfen und dergleichen mehr.

Für mich ist es auch unverständlich warum andere Kinder in den Familien verbleiben dürfen.
Bei uns im Kreis gibt es eine PF da wurde ein PK wegen Kindeswohlgefährdung aus der PF genommen, das andere Kind ist dort geblieben und die PM arbeitet nun als Schulbegleiterin. Mir fehlen da die Worte!

__________________
„Der Eine sieht nur Bäume dicht an dicht, der Andere Zwischenräume und das Licht“
10.03.2020 07:51 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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rainbow
Schlingel



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Dabei seit: 17.01.2019
Beiträge: 570


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Meine ehemalige PT hat mir vor kurzem erzählt, wie es für sie als Kind in der Herkunftsfamilie war, wenn das JA kam.
Wie die Mutter sich verstellt und gelogen hat und sie als Kind am liebsten gesagt hätte, dass das alles nicht stimmt, was die Mama erzählt.
Dass ihr gebrochener Arm z.B. nicht von einem Fahrradunfall stammt, wie die Mutter behauptete...
Natürlich hat sie sich nicht getraut.

Jetzt als Erwachsene macht sie sich Vorwürfe, dass sie sich nicht an jemanden gewendet und um Hilfe gefragt hat. Sie hatte eine nette Lehrerin, kannte mich auch schon einige Jahre vorher usw.
Sie sagt, es hätte ihr so viel Leid ersparen können, wenn sie nur etwas gesagt hätte. Es wären ja Menschen da gewesen, die ihr geholfen hätten.

Aber natürlich traut sich ein Kind so etwas nicht und hat ja auch immer wieder die Hoffnung, dass die Eltern sich wirklich ändern.

Sie ist von mir auch zurück zur Mutter gegangen, weil diese bei den Besuchen immer so nett war und sie wirklich geglaubt hat, dass sie sich geändert hätte.

Sie hat nach zwei Tagen gemerkt, dass es nicht so ist und wochenlang geweint, weil sie zurück zu mir wollte.
Hat sich aber wieder nicht getraut, dass jemandem zu sagen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von rainbow: 10.03.2020 09:07.

10.03.2020 09:06 rainbow ist offline Beiträge von rainbow suchen Nehmen Sie rainbow in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
Vorschüler



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Dabei seit: 25.02.2018
Beiträge: 310


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Zitat:
Original von Lexa


Vor kurzem lief ein Film im Fernsehen, der das sehr gut erläutert hat, was alles schief läuft.
Der Film ging sehr unter die Haut und hat einiges erklärt.
Ichbweiß leider nicht mehr wie er heißt.

Ärzte sind oft machtlos, weil sie Angst haben, wenn sie Meldung machen und das Kind in der Familie verbleibt, kommen die Eltern nicht mehr in die Praxis und die Kinder haben gar keine medizinische Versorgung mehr.
Familienhelfer leben von diesen Familien, Träger verdienen damit ihr Geld


Meinst du den Film"Stumne Schreie?"
10.03.2020 09:16 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Beiträge: 3.319
Bundesland: Niedersachsen


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Zitat:
Original von Prysseliese
Zitat:
Original von Lexa


Vor kurzem lief ein Film im Fernsehen, der das sehr gut erläutert hat, was alles schief läuft.
Der Film ging sehr unter die Haut und hat einiges erklärt.
Ichbweiß leider nicht mehr wie er heißt.

Ärzte sind oft machtlos, weil sie Angst haben, wenn sie Meldung machen und das Kind in der Familie verbleibt, kommen die Eltern nicht mehr in die Praxis und die Kinder haben gar keine medizinische Versorgung mehr.
Familienhelfer leben von diesen Familien, Träger verdienen damit ihr Geld


Meinst du den Film"Stumne Schreie?"


Ja genau. Vielen Dank!

__________________
„Der Eine sieht nur Bäume dicht an dicht, der Andere Zwischenräume und das Licht“
10.03.2020 11:46 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
Arbeiter


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Dabei seit: 23.01.2009
Beiträge: 2.783


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Armer Gabriel.

Was das Kind ertragen musste

Sooo traurig
10.03.2020 14:28 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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Suntini Suntini ist weiblich
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Beiträge: 2.628


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Meiner Kleinen ist es ähnlich ergangen. Sie wurde auch sadistisch gequält. Die LM hasste sie. Sie war auch der Meinung, sie könne mit ihrem Kind machen, was sie wolle...

Ein paar Sätze meiner PT gehen mir nicht mehr aus dem Kopf:

"Das hat sie (die LM) absichtlich gemacht, Mama, das habe ich an ihren Augen gesehen!"

"Gott hat mir nicht geholfen. Ich habe gebetet, aber er hat mir einfach nicht geholfen!"

"Abends hat sie gesagt, sie würde wieder zu mir kommen, wenn ich eingeschlafen bin, und mich verprügeln. Dann kam sie und hat mich verprügelt. Ich durfte nicht schreien, dann hat sie mich noch mehr verprügelt. Danach hat sie mir eine Flasche Medizin ins Bett geworfen, ich sollte davon etwas nehmen. Aber ich wusste doch nicht, wieviel? Ich habe jede Nacht einen Schluck davon getrunken, bis die Flasche leer war."

Sie kam dann mit ca. 3 Jahren ins Heim.

Kurze Zeit später verfügte der Richter, der LM noch eine letzte Chance zu geben...

PT klammerte sich an eine Säule, schrie, dass sie im Heim bleiben wollte. Man musste sie mit vereinten Kräften zwingen, das Heim mit ihrer LM zu verlassen.

Zuhause angekommen erzählte PT, wie schön es im Heim war und dass sie dort immer etwas zu essen bekam...

Was hierzu führte:

"Da dachte ich mir, das ist diesmal so viel Blut, das ist nicht gut. Ich konnte nichts mehr sehen, meine Augen waren ganz klein. Da habe ich mich angezogen. Es war ganz dunkel und meine Bauchmama war aus dem Haus gelaufen. Da bin ich zu den Nachbarn gegangen und habe gefragt, ob die mich zum Arzt bringen.

"Der Polizist, der gekommen ist und meine Bauchmama gezogen und ins Auto geworfen hat, hat geschrien - Ich kann nicht mehr! Ich mach das nicht mehr mit! Es reicht jetzt!"

Es ist nicht viel Leben übrig geblieben; meine PT ist sehr kaputt, wird sich auch nicht mehr erholen. Oft ist sie nur eine wandelnde Hülle. Sie ist verrückt geworden - was kein Wunder ist.

Sie lebt nicht wirklich mit mir, sondern eher neben mir - und ich versuche sie, so gut wie es geht, zu ertragen, was wegen ihrer Verhaltensauffälligkeiten oft nahezu unmöglich ist.

Zwischendurch flackert kurz ihr wirkliches Ich auf, um dann wieder für viele Wochen, wenn nicht Monate, im Morast ihrer Traumata zu verschwinden.

__________________
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." - Antoine de Saint-Exupery
10.03.2020 15:37 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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