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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Anfragen zu Diplomarbeiten, Studien etc. » Masterarbeit Wenn Sie eine Studie durchführen würden, was würde Sie als Indsider interessieren? » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Wenn Sie eine Studie durchführen würden, was würde Sie als Indsider interessieren?
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Alexa
Frischling



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Dabei seit: 25.08.2020
Beiträge: 2


wütend Wenn Sie eine Studie durchführen würden, was würde Sie als Indsider interessieren? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich heiße Alexandra und schreibe gerade an meiner Masterarbeit im Fach Psychologie an der Universität Innsbruck.

In meiner Arbeit möchte ich mich damit beschäftigen, wie es Pflegeeltern geht, nachdem ein Pflegekind die Familie wieder verlassen muss.
Dabei ist es zunächst einmal nicht wichtig, aus welchen Gründen das Kind die Familie verlässt und ob es sich um Dauerpflege oder eine Bereitschaftspflege handelt.

Ich möchte ein besonderes Augenmerk darauf legen, welche Unterstützung die Pflegeeltern nach dem Ende der Betreuung erhalten. Sowohl im privaten Umfeld, als auch von den Jugendhilfeträgern und Ämtern, um eventuelle Defizite in der Betreuung von Pflegefamilien aufzuzeigen und Verbesserungen anzuregen.

Gerne möchte ich noch zusätzliche Faktoren erheben, die einen Einfluss auf den Umgang der Pflegeeltern mit dem Ende des Pflegeverhältnisses haben können.
Als Außenstehende habe ich allerdings natürlich nur einen sehr eingeschränkten Blick auf das Leben als Pflegefamilie. Deshalb möchte ich mich an Sie alle wenden.

Wenn Sie eine Studie mit Pflegeeltern durchführen würden, was würde Sie als Insider interessieren?

Was denken Sie, welche Faktoren innerhalb der Pflegefamilie bzw. der Pflegeeltern wirken sich auf den Umgang mit dem Verlust eines Pflegekindes aus?

Ich bedanke mich bereits im Voraus für Ihre Hilfe!

Herzliche Grüße,
Alexandra
25.08.2020 01:13 Alexa ist offline E-Mail an Alexa senden Beiträge von Alexa suchen Nehmen Sie Alexa in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
Schlingel



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Dabei seit: 25.02.2018
Beiträge: 577


RE: Wenn Sie eine Studie durchführen würden, was würde Sie als Indsider interessieren? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallo Alexandra,
das Ziel der Studie und Ihre Fragestellung habe ich nicht ganz verstanden, aber als Pflegemutter, deren Pflegeverhältnis vor kurzem durch das Jugendamt beendet wurde, fühle ich mich angesprochen und kann zumindest von unseren Erfahrungen berichten.
Unser Pflegesohn lebte 3 Jahre als Dauerpflegekind in unserer Familie (er kam mit 9 Jahren, bei Beendigung des Pflegeverhältnisses war er 12). Er ist jetzt in einer stationären Jugendhilfeeinrichtung untergebracht.

Die Entscheidung auf Heimunterbringung wurde von Seiten des Jugendamtes getroffen ohne uns einzubeziehen und mit uns gemeinsam eine Lösung für die Krisensituation, die zur Inobhutnahme geführt hatte, zu suchen. Wir wären gerne seine Pflegeeltern geblieben und hätten durchaus einen Weg ohne Heimunterbringung gesehen.

Die Beendigung des Pflegeverhältnisses wurde uns schriftlich mitgeteilt. Wir hätten es angemessen gefunden, uns die Entscheidung in einem persönlichen Gespräch mitzuteilen. Dies taten weder das vor noch das nach der Beendigung zuständige Jugendamt.

Wir sehen uns weiter als Familie unseres Pflegesohnes, auch wenn er nicht mehr bei uns lebt. Vom Jugendamt werden wir nicht als seine Familie anerkannt. Uns wurde gesagt, seine Familie sei allein seine sorgeberechtigte leibliche Mutter (die nicht erziehungsfähig ist, selbst unter gesetzlicher Betreuung steht und in einer Einrichtung lebt - sie liebt ihren Sohn und er sie, die Beziehung ist für beide zweifellos wichtig, aber sie hat nur wenige Wochen mit ihm zusammengelebt und ist mit der Ausübung des Sorgerechts überfordert). Wir werden vom Jugendamt als "Dritte" und als "ehemalige Pflegestelle " bezeichnet. Letztere Bezeichnung empfinden wir als unmenschlich und entwürdigend. Beide Bezeichnungen werden dem, was wir für unseren Pflegesohn sind, nämlich seine Familie und sein Zuhause, nicht gerecht.

Vor der Heimunterbringung wurde unserem Pflegesohn gesagt, er müsse jetzt "entscheiden ", ob er zu seiner Pflegefamilie zurück odrr ins Heim möchte. Über diese Frage mit ihm sprechen durften aber nur die Mitarbeiter der Jugendämter und der Jugendhilfeeinrichtung, weder wir Pflegeeltern noch sonstige Vertrauenspersonen. Unter diesem Einfluss und mit Versprechungen, er dürfe, auch wenn er im Heim wohnt, seine Familie regelmäßig treffen, an den 14-tägigen "Heimfahrwochenenden " nach Hause fahren und mit seiner Familie in den Urlaub fahren, wurde er nach unserem Eindruck mehr oder weniger gedrängt zu sagen, er wolle ins Heim.
Mittlerweile sagt er, er möchte nicht im Heim bleiben, sondern wieder bei uns wohnen. Dazu sagt das Jugendamt: Selbstverständlich entscheidet das nicht das Kind...

Die vor der Entscheidung gemachten Ankündigungen und Versprechungen bezüglich dem weiteren Kontakt wurden nicht eingehalen. Wir durften die ersten 3 Monate bis auf Telefonate und einen Geburtstagsbesuch gar keinen Kontakt haben, dann wurde eine sehr strikte Umgangsregelung mit einem Übernachtungsbesuch bei uns im Monat festgelegt. Mit uns in den Urlaub fahren, was er sich sehr gewünscht hatte und ihm auch in Aussicht gestellt worden war, durfte er nicht.

Wir sind entsetzt über die Art und Weise, wie mit uns und unserem Pflegesohn umgegangen wird.
Unsere Adoptivtochter wurde durch die Herausnahme unseres Pflegesohnes tief verunsichert und geängstigt znd vermisst ihren Bruder.

Ich kann Ihnen mitteilen, dass es einer Pflegefamilie, der ihr Pflegekind auf solche Weise genommen und mit der nach der Herausbahme auf diese Weise umgegangen wird, wie wir es erlebt haben, ziemlich schlecht geht.

Unterstützung von Seiten des Jugendamtes und des Jugendhilfeträgers erleben wir keine.

Mit freundlichen Grüßen
26.08.2020 20:10 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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deanna deanna ist weiblich
Beamter


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Dabei seit: 21.07.2009
Beiträge: 4.045
Herkunft: kleines Dorf am Ende der Welt


RE: Wenn Sie eine Studie durchführen würden, was würde Sie als Indsider interessieren? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Wir haben das mehrere Male erlebt, aus unterschiedlichen Gründen. Ich bin gerne zu einem Gespräch bereit

__________________
Das LEBEN und dazu eine KATZE, das ergibt eine unglaubliche Summe.

Rainer Maria Rilke
26.08.2020 20:44 deanna ist offline E-Mail an deanna senden Beiträge von deanna suchen Nehmen Sie deanna in Ihre Freundesliste auf
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Suntini Suntini ist weiblich
Arbeiter



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Dabei seit: 23.06.2013
Beiträge: 2.953


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Wenn man schwanger ist, dann wartet man voller Vorfreude auf ein kleines unbekanntes Wesen. Das Herz hüpft, wenn man sich vorstellt, dieses Kind irgendwann in den Armen zu halten. Man weiß nicht, wie es aussehen wird aber ist bereit, es liebevoll zu empfangen.

Wenn der Moment da ist und das Kind gerade geboren wurde, wird es von der Hebamme gesäubert und kurz geschaut, ob es ihm auch gut geht.

Wenn nun in diesem kurzen Moment dieses leibliche Kind gegen ein fremdes ausgetauscht werden würde - den meisten Frauen würde es wohl gar nicht auffallen...

Ich habe ein Kind geboren und weiß, dass man eine Weile braucht, um den Zusammenhang zwischen dem leeren Bauch und dem Baby, das man in den Armen hält, emotional herstellen zu können.

Wenn also ein Kind in die Familie kommt, wird es dort sehr sehr schnell zum Familienmitglied, das man beginnt, wie andere Kinder oder Familienmitglieder zu lieben und sich schon kurze Zeit später gar nicht mehr wegdenken kann. Das Band wächst vom ersten Tag an.

Insofern würde ich nicht fragen, wie es Pflegeeltern geht, nachdem ein Pflegekind die Familie wieder verlassen muss, sondern wie es Eltern geht, die ein Kind verlieren.

__________________
„Du bist zeitlebens für das verantwortlich, was du dir vertraut gemacht hast." - Antoine de Saint-Exupery
26.08.2020 20:57 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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Mago Mago ist weiblich




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Dabei seit: 26.07.2015
Beiträge: 207
Bundesland: Nordrhein-Westfalen
Herkunft: Rheinland


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Hallo guten Abend,

bei uns lebt seit 6 Jahren nur noch ein PS, alle anderen PK ( insgesamt 4 ) haben uns im Laufe der letzten 15 Jahre aus unterschiedlichen Gründen,nach unterschiedlich Jahre und in unterschiedlichem Alter verlassen(müssen)

Wie beim Auszug der LK war es nie vergleichbar, jedesmal anders aber immer emotional.

Alle Kinder (Pk und LK) sind immer noch präsent, ob im Kopf,Herzen,Bildern oder im direkten Kontakt.

Viele Grüße
Mago

P.S. Ich bin Erziehungsstelle
26.08.2020 21:02 Mago ist offline E-Mail an Mago senden Beiträge von Mago suchen Nehmen Sie Mago in Ihre Freundesliste auf
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Fahradfahrerin Fahradfahrerin ist weiblich
Baby


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Dabei seit: 20.08.2019
Beiträge: 41
Bundesland: Hessen


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Ich finde, es ist seltsam, dass du sowohl Dp als auch brsp im Blick hast. Gerade in diesem Punkt sind die Pflegeformen grundverschieden.
DPEltern sind die Eltern ihrer Pks, in BRSP sind die PK nur zu Besuch. Das Abschiednehmen/Gehenlassen ist bei den einen Bestandteil des Jobs, bei den anderen sollte es nicht vorkommen oder nur in Verbindung mit dem Entlassen eines Erwachsenen aus der direkten elterlichen Sorge.

Grundsätzlich unterschiedlich finde ich bei Dp auch, ob die PE nicht mehr weiter können und das Jugendamt um Herausnahme bittet oder Jugendamt/Hf vor Gericht die Herausnahme des Kindes gegen die PE erstreiten.

Wie kann das Alles in eine wissenschaftliche Arbeit?

__________________
Die Hand an der Wiege bewegt die Welt.
26.08.2020 22:35 Fahradfahrerin ist offline Beiträge von Fahradfahrerin suchen Nehmen Sie Fahradfahrerin in Ihre Freundesliste auf
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Faza
Wirbelwind


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Dabei seit: 21.08.2015
Beiträge: 247
Bundesland: Hessen


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Hallo,

wir haben sowohl LK als auch eine DPT und sind seit zwei Jahren BPF.

Unsere BPK kommen als Besucherkinder, sie begleiten uns für einen gewissen Zeitraum als Gäste (von einigen Tagen bis einigen Monaten hier bei uns) und gehen dann wieder. Das ist allen Familienmitgliedern klar. Natürlich hinterlassen diese Kinder auch Spuren in unseren Herzen und der Abschied fällt schwer oder auch weniger schwer....

Unsere PT lebt seit nunmehr vier Jahren bei uns. Sie ist ein vollwertiges Familienmitglied, Tochter, Schwester, Enkelin, Nichte ..... Wenn sie ihr Zuhause bei uns verlassen müsste ist das nicht mit dem Abschiednehmen der BPK zu vergleichen. Wie Suntini schon sagte wäre das der Verlust eines Kindes mit allen Gefühlen, Emotionen und Folgen wie bei unseren leiblichen Kindern (zumindest bei uns).

Liebe Grüße
Faza
27.08.2020 06:10 Faza ist offline Beiträge von Faza suchen Nehmen Sie Faza in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
Angestellter


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Dabei seit: 03.06.2014
Beiträge: 3.902
Bundesland: Niedersachsen


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Was mich beim Auszug besonders des ersten PK am schwersten fand, war die Tatsache, dann so ganz und gar draußen zu sein. Ich hatte mich vorher um ALLES gekümmert, "wir" hatten Probleme in der Schule, mit dem Gesetz.........
Ich war also im guten Kontakt mit Schule, Jobcenter, Polizei usw. Und plötzlich durfte ich mit keinem mehr reden, nichts mehr wissen (außer was PS mir erzählte), als wären die letzten 14 Jahre nicht gewesen. Und keiner hat mal gefragt, was so war, welche Baustellen es gibt......
Finde ich für die Kinder nicht hilfreich.

PS kam noch mal, seine sachen zu holen und fand es total spannend, nun auszuziehen und woanders zu leben. Er kam bei seiner Freundin in Obhut. Ich brachte ihn mit seinen Sachen dort hin und bekam einen Hauch von dem zu spüren, was LE empfinden müssen, wenn die Kinder in Obhut genommen werden.
27.08.2020 07:32 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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Braun Braun ist weiblich
Professor


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Dabei seit: 13.11.2007
Beiträge: 7.715
Bundesland: Sachsen


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Bei mir waren die KZPK keine Besucher .
Wenn ich ein Neugeborenes oder nur wenige Wochen altes Baby im Arm halte,ist es kein Gast.
Dann bekommt es all die Liebe,die ein so kleines Wesen braucht,egal wie ich mich beim Abschied fühle.
Geholfen hat mir meine erwachsene LT.
Wir haben dann Dinge unternommen,die mit Baby oder Kleinkind nicht gehen.
Waren im Kino ,im Theater, im Schwimmbad,sind zusammen Shoppen gegangen.
Ich bin mit meiner damaligen DPT für ein paar Tage weggefahren oder hab ein Zimmer renoviert.
Hat mich ein Abschied besonders mitgenommen,war mir eher nach Möbel rücken und Renovieren.
Vom JA gab es keinerlei Unterstützung.
Bei 2 ehemaligen KZPK habe ich noch Kontakt zur LO und manche sehe ich ab und zu von weitem.
Mein DPS kam mit fast 10 Jahren zu mir,zog 14 Jahre später ins betreute Wohnen.
Nach einem halben Jahr dort brach er den Kontakt zu uns ab. Vermutlich hat dem auch jemand erklärt , dass er hier nur Gast war.
Inzwischen ist er Ende 30 und Alkoholiker.Unbegleitete BK zur LM über Jahre.
Mit ihr durch die Kneipen gezogen ,dazu FAS mit Lernbehinderung.
Keine Chance , nicht für ihn und nicht für mich. Zerknirscht
Aber ich würde ihn wieder aufnehmen, wenn ich nochmals vor dieser Entscheidung stände.

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
27.08.2020 08:43 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
Arbeiter


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Dabei seit: 17.07.2011
Beiträge: 2.564


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Zitat:
Original von Braun
Bei mir waren die KZPK keine Besucher .Wenn ich ein Neugeborenes oder nur wenige Wochen altes Baby im Arm halte,ist es kein Gast.Dann bekommt es all die Liebe,die ein so kleines Wesen braucht,egal wie ich mich beim Abschied fühle.
Geholfen hat mir meine erwachsene LT.
Wir haben dann Dinge unternommen,die mit Baby oder Kleinkind nicht gehen.
Waren im Kino ,im Theater, im Schwimmbad,sind zusammen Shoppen gegangen.
Ich bin mit meiner damaligen DPT für ein paar Tage weggefahren oder hab ein Zimmer renoviert.
Hat mich ein Abschied besonders mitgenommen,war mir eher nach Möbel rücken und Renovieren.
Vom JA gab es keinerlei Unterstützung.
Bei 2 ehemaligen KZPK habe ich noch Kontakt zur LO und manche sehe ich ab und zu von weitem.
Mein DPS kam mit fast 10 Jahren zu mir,zog 14 Jahre später ins betreute Wohnen.
Nach einem halben Jahr dort brach er den Kontakt zu uns ab. Vermutlich hat dem auch jemand erklärt , dass er hier nur Gast war.
Inzwischen ist er Ende 30 und Alkoholiker.Unbegleitete BK zur LM über Jahre.
Mit ihr durch die Kneipen gezogen ,dazu FAS mit Lernbehinderung.
Keine Chance , nicht für ihn und nicht für mich. Zerknirscht
Aber ich würde ihn wieder aufnehmen, wenn ich nochmals vor dieser Entscheidung stände.


das möchte ich auch mal klar stellen

ALLE Bereitschaftskinder werden hier herzlich aufgenommen und für die Zeit ihres Aufenthaltes "geliebt"

wer das anders sieht, sollte --meiner Meinung nach -- keine Bereitschaft machen

Bereitschaft ist eine Herzensangelegenheit --hat nichts mit Gastkindern zu tun böse

__________________
kuh-vadis

sozialer Abstand -- JA

soziale Kälte und Ignoranz -- NEIN

Bleibt gesund smile

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KUH-VADIS: 27.08.2020 09:01.

27.08.2020 08:57 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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Fahradfahrerin Fahradfahrerin ist weiblich
Baby


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Wieso soll man Gäste nicht lieben? Ich bin doch kein Hotel!

Natürlich werden BRSP Kinder geliebt! Das passiert bei Babys automatisch, wenn ich mich rund um die Uhr kümmere und sorge aber sie werden nicht meine Kinder. Weil klar ist, dass sie wieder weiter ziehen werden. Sonst könnte ich das nicht machen.

Denn meine Kinder gebe ich nicht her und Dp Kinder haben mMn einen Anspruch darauf, vollwertige Mitglieder einer Familie zu werden!

__________________
Die Hand an der Wiege bewegt die Welt.
27.08.2020 09:24 Fahradfahrerin ist offline Beiträge von Fahradfahrerin suchen Nehmen Sie Fahradfahrerin in Ihre Freundesliste auf
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moosi
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Bei unseren Dauerpflegekindern sind wir vor und nach der Trennung durch alle emotionalen Höhen und Tiefen gegangen. Im Rückblick waren die Familienfeste bedeutsam. Da gab es Spannungen und Ablehnungen, Harmonie und Liebe. Das alles zuzulassen und auszuhalten, war anfangs schwer.

Seit wir eine WhattsApp Gruppe haben und kein Kind mehr in unserer Familie lebt, ist der Kontakt völlig entspannt. wenn wir merken, dass sie neben der Gruppe sich untereinander schreiben, sind wir glücklich.

Die Unterschiede zwischen Kurzzeitpflege und Bereitschaftspflege sollten wir vielleicht unter einer anderen Überschrift fortsetzen.
27.08.2020 10:00 moosi ist online Beiträge von moosi suchen Nehmen Sie moosi in Ihre Freundesliste auf
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Prysseliese Prysseliese ist weiblich
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Zitat:
Original von same
Was mich beim Auszug besonders des ersten PK am schwersten fand, war die Tatsache, dann so ganz und gar draußen zu sein. Ich hatte mich vorher um ALLES gekümmert, "wir" hatten Probleme in der Schule, mit dem Gesetz.........
Ich war also im guten Kontakt mit Schule, Jobcenter, Polizei usw. Und plötzlich durfte ich mit keinem mehr reden, nichts mehr wissen (außer was PS mir erzählte), als wären die letzten 14 Jahre nicht gewesen. Und keiner hat mal gefragt, was so war, welche Baustellen es gibt......
Finde ich für die Kinder nicht hilfreich.



Das haben wir ähnlich erlebt, auch wenn es bei uns "nur" 3 Jahre waren, allerdings kennen wir unseren Pflegesohn auch schon seit dem Säuglingsalter und hätten auch über die Zeit bevor er unser PK wurde, viel erzählen können.
Wir hatten uns vorgestellt, dass Pädagogen und Psychologen, die so ein Kind übernehmen, erstmal versuchen, dieses Kind kennenzulernen und dazu mit den bisherigen Bezugspersonen sprechen. Wir wurden so gut wie nichts gefragt. Was wir ungefragt erzählten oder als schriftliche Informationen an JA und Jugendhilfeeinrichtung gaben, wurde offensichtlich nicht gelesen und nicht an die zuständigen Personen weitergegeben.
27.08.2020 10:11 Prysseliese ist offline Beiträge von Prysseliese suchen Nehmen Sie Prysseliese in Ihre Freundesliste auf
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Alexa
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Themenstarter Thema begonnen von Alexa

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Vielen Dank für die vielen schnellen Antworten.

Sie bestärken mich nochmal sehr darin, dass mein Thema relevant und wichtig ist.
Wenn ich auch nur einen kleinen Beitrag dazu leisten kann, für mehr Verständnis für und Rücksicht auf das Erleben der Pflegeeltern zu sorgen, dann hat es sich schon gelohnt.

Ich werde die genannten Bedenken und Anregungen einbeziehen und freue mich, wenn ich mich mit meiner fertigen Studie hier dann auch wieder melden und auf Unterstützung hoffen darf.
27.08.2020 16:48 Alexa ist offline E-Mail an Alexa senden Beiträge von Alexa suchen Nehmen Sie Alexa in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 27.08.2020 um 16:48 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Alexa wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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