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Multimum
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Zitat:
Original von Fischli
Ich habe den Film ca. eine halbe Stunde angesehen und bin entsetzt. Hier wurden doch Kinder vorsätzlich traumatisiert. Ich bin Erzieherin und würde ich so empatielos mit den Kindern umgehen, wäre ich den Job schnell los. Ich frage mich was das eigentlich soll????? Das sind Methoden aus dem letzten Jahrhundert. Kein Wunder dass hier Klage gegen den Film eingereicht wurde. Sollen die Eltern eigentlich verdummt werden? Ich habe die halbe Nacht deswegen nicht geschlafen!

Fischli


Dann hast du nichts verstanden und sicher auch nicht das Interview mit Dr Ditmar Langer gesehen.

Er erklärt genau WARUM seine Methoden so sind wie sie sind.


Die Kinder werden dort nicht traumatisiert, sie sind es schon, sonst wären sie nicht dort.

__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !
04.07.2019 21:27 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
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Ich finde, dass Katia Saalfrank völlig Recht hat.
In dem Film sind Eltern, die genau DAS aber nicht schaffen. Und denen die Kinder "auf der Nase rumtanzen".
Und ich empfinde die Mitarbeiter dort als den Kindern sehr zugewandt. Außer bei dem "Lauf" mit dem Mädchen um den See, da hätte ich teilweise von einem "Profi" andere Antworten erwartet.
04.07.2019 22:52 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von Catalie
Man mag von der "Supernanny" halten, was man will... Aber hier hat sie den Nagel auf den Kopf getroffen:

https://www.focus.de/familie/erziehung/f...id_9792135.html


Sehe ich auch so.

Ich möchte aus dem Artikel mal einen Abschnitt zitieren:

Ess-, Schlaf- und Trennungstrainings stören die Entwicklung einer sicheren Bindung, denn sie machen Angst und verhindern eine vertrauensvolle Beziehung. Somit ist das Bindungsband also nicht von Liebe und Vertrauen, sondern von Angst geprägt. Ein Bindungsband, das aus Unsicherheit und Angst gestrickt und gewoben wird, erzeugt Stress. Stress ist auf die Dauer für ein kleines Nervensystem Gift.

Wenn man Kindern die emotionale Nähe versagt, hinterlässt das Spuren
Wenn Kindern in Stresssituationen keine Co-Regulation im oben beschriebenen Sinne angeboten wird, werden Kinder irgendwann aufgeben und resignieren.

Sie lernen dann in dieser Resignation:
Mein Gefühl stimmt nicht.
Ich muss mein Gefühl übergehen und ignorieren.
Mein Gefühl hat keinen Platz.
Meine Impulse/Gefühle sind nicht wichtig.

Es bedeutet auch, dass existenzielle Bedürfnisse – zum Beispiel nach Schutz, Nähe, Geborgenheit, Zuwendung und Wärme – ständig unterdrückt und verdrängt werden.
Wenn man Kindern die emotionale Nähe und Fürsorge versagt, sie alleine lässt und sie eine solche Form von Umgang erleben, hinterlässt das Spuren. Heute wissen wir, dass Menschen hierdurch in ihrer emotionalen Entwicklung gehemmt werden und in der Folge Störungen entwickeln können.

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 05.07.2019 00:06.

05.07.2019 00:04 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von same
Ich finde, dass Katia Saalfrank völlig Recht hat.
In dem Film sind Eltern, die genau DAS aber nicht schaffen. Und denen die Kinder "auf der Nase rumtanzen".


Aber wenn das so wäre, dann wäre die dort angebotene "Therapie" geradezu kontraindiziert! Dann müsste man die Eltern darin schulen, ihre Kinder besser spüren und wahrnehmen zu können. Man müsste sie darin schulen, eine gesunde Bindung zu ihren Kindern aufzubauen und erspüren zu können, was die Kinder brauchen. Und auch, wo man ihnen ruhig etwas zutrauen kann.

Das eßgestörte Flüchtlingsmädchen z.B. hätte vielleicht eher eine Traumatherapie benötigt, die Mutter ebenso. Danach hätte das Kind wieder "normal" essen können. Und man hätte das Kind nicht einer solchen seelischen (wie auch körperlichen!) Tortur unterziehen müssen.

Jedes Verhalten eines Kindes hat eine Ursache. Es mag sein, dass manchmal "nur" die unpassende Erziehung der Eltern ursächlich ist. Oft stecken doch aber ganz andere Dinge dahinter. Das Kind, das sich sprachlich noch nicht so gut ausdrücken kann, sendet durch sein Verhalten Signale aus.

Es hätte für all diese Kinder doch auch andere "Therapie"ansätze gegeben.
Aber natürlich kann man das nur so sehen, wenn man eine andere Perspektive einnimmt, als die Betreiber der Klinik.
05.07.2019 00:13 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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same same ist weiblich
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Das eßgestörte Flüchtlingsmädchen z.B. hätte vielleicht eher eine Traumatherapie benötigt, die Mutter ebenso. Danach hätte das Kind wieder "normal" essen können. Und man hätte das Kind nicht einer solchen seelischen (wie auch körperlichen!) Tortur unterziehen müssen.



Bis dahin bin ich noch nicht gekommen. Aber mit meinen traumatisierten PKs würde ich so etwas wie dort auch niemals machen, wobei ich das in Ansätzen hier auch mache, ihnen aber dabei immer zgewandt bleibe.
Dass Kinder feste Strukturen und Rituale brauchen, die ihnen Halt geben, sehe ich ganz genau so.
05.07.2019 08:29 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von same
Das eßgestörte Flüchtlingsmädchen z.B. hätte vielleicht eher eine Traumatherapie benötigt, die Mutter ebenso. Danach hätte das Kind wieder "normal" essen können. Und man hätte das Kind nicht einer solchen seelischen (wie auch körperlichen!) Tortur unterziehen müssen.



Bis dahin bin ich noch nicht gekommen. Aber mit meinen traumatisierten PKs würde ich so etwas wie dort auch niemals machen, wobei ich das in Ansätzen hier auch mache, ihnen aber dabei immer zgewandt bleibe.
Dass Kinder feste Strukturen und Rituale brauchen, die ihnen Halt geben, sehe ich ganz genau so.


In der Klinik geht es ja aber nicht darum, den Kindern (und deren Eltern) feste Rituale und Strukturen zu vermitteln.
Das Flüchtlingsmädchen war etwa 4-5 Jahre alt und hat sich nur von Chicken Nuggets, Pommes und Milch ernährt.
Es war - ebenso wie die Mutter - traumatisiert. Die Mutter war nach der Flucht in Deutschland depressiv geworden.

Hier hätte es eine Therapie für die Mutter gebraucht, damit diese ihre traumatischen Erfahrungen verarbeiten kann. Und am besten auch noch eine Spieltherapie fürs Kind.

Stattdessen wurde dem Kind dreimal täglich für 20 Minuten eine "ordentliche Mahlzeit" hingestellt. Wenn in dieser Zeit nichts gegessen wurde, wurde wieder abgeräumt und das Kind bekam nichts anderes mehr.
Das Kind hat die Nahrungsaufnahme über 5 Tage hinweg komplett verweigert. Es nahm immer mehr ab, am Ende war ihr körperlicher Zustand so kritisch, dass das Klinikteam überlegt hat, das Kind mit der Sonde zu ernähren. (!!!)
Da fing das Kind dann an zu essen. Immerhin.

Aber um welchen Preis wurde hier ein "gesundes Eßverhalten" erlangt? Das Kind wurde über 5 Tage in größten Stress versetzt. Ein Kind ist doch nicht mäkelig, um seine Eltern zu ärgern oder zu kontrollieren. Vielleicht war der große Milchkonsum eine Form der Regression.
Wurden all diese Punkte abgeklopft? Zumindest wird im Film nichts darüber gezeigt.

Ich glaube nicht, dass dieser brachiale Gewaltakt folgenlos bleibt. Aktuell scheint das Kind ein "gesundes Eßverhalten" zu haben. Aber wer verfolgt, was in 10, 20 oder 30 Jahren ist? Vermutlich wird das Kind eine Eßstörung entwickeln. Essen ist in seinem Gehirn mit hochgradigem Stress verknüpft. Ein natürliches Verhältnis zum Essen wird dieses Kind nie wieder erlangen können.

Kinder die kurzfristig ein angepasstes, von den Erwachsenen erwünschtes Verhalten zeigen, sind ja nicht automatisch seelisch gesunde oder "geheilte" Kinder.

Es hätte hier andere Formen der Therapie gegeben, ja geben müssen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 05.07.2019 09:11.

05.07.2019 09:10 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Multimum
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter


Ess-, Schlaf- und Trennungstrainings stören die Entwicklung einer sicheren Bindung, denn sie machen Angst und verhindern eine vertrauensvolle Beziehung. Somit ist das Bindungsband also nicht von Liebe und Vertrauen, sondern von Angst geprägt. Ein Bindungsband, das aus Unsicherheit und Angst gestrickt und gewoben wird, erzeugt Stress. Stress ist auf die Dauer für ein kleines Nervensystem Gift.


Und welchen Stress hatten die Kinder bisher zuhause, bevor sie in die Klinik kamen ? Und wie LANGE ?

Wenn man Kindern die emotionale Nähe versagt, hinterlässt das Spuren
Wenn Kindern in Stresssituationen keine Co-Regulation im oben beschriebenen Sinne angeboten wird, werden Kinder irgendwann aufgeben und resignieren.

Irgendwann,aber nicht nach drei Wochen.

Emotionale Nähe wurde doch garnicht versagt.
Es gab " Training" .Oft ( aus gutem Grund ) ohne Eltern, manchmal mit.

Aber die Eltern / Mütter waren ja mit dort. Die Kinder waren ja nicht 3 Wochen alleine.





Sie lernen dann in dieser Resignation:
Mein Gefühl stimmt nicht.
Ich muss mein Gefühl übergehen und ignorieren.
Mein Gefühl hat keinen Platz.
Meine Impulse/Gefühle sind nicht wichtig.

Was haben die Kinder denn bisher gelernt? Von ihren emotionalen Bindungspersonen ?

Wenn mir was nicht passt werfe ich mit Gegenständen....schlage meine Eltern... erbreche... schreie bis ich meinen Willen bekomme....und wenns 6 Milchflaschen sind !!!




Es bedeutet auch, dass existenzielle Bedürfnisse – zum Beispiel nach Schutz, Nähe, Geborgenheit, Zuwendung und Wärme – ständig ( wieso STÄNDIG ?? )unterdrückt und verdrängt werden.
Wenn man Kindern die emotionale Nähe und Fürsorge versagt, sie alleine lässt und sie eine solche Form von Umgang erleben, hinterlässt das Spuren. Heute wissen wir, dass Menschen hierdurch in ihrer emotionalen Entwicklung gehemmt werden und in der Folge Störungen entwickeln können.


Für die emotionale Nähe sind die Eltern da, nicht die Therapeuten. WARUM das in der THerapie so sein muss erklärt der Psychologe im Interview sehr gut




Aber wenn das so wäre, dann wäre die dort angebotene "Therapie" geradezu kontraindiziert! Dann müsste man die Eltern darin schulen, ihre Kinder besser spüren und wahrnehmen zu können. Man müsste sie darin schulen, eine gesunde Bindung zu ihren Kindern aufzubauen und erspüren zu können, was die Kinder brauchen. Und auch, wo man ihnen ruhig etwas zutrauen kann.


Die Eltern wurden geschult


Das eßgestörte Flüchtlingsmädchen z.B. hätte vielleicht eher eine Traumatherapie benötigt, die Mutter ebenso. Danach hätte das Kind wieder "normal" essen können. Und man hätte das Kind nicht einer solchen seelischen (wie auch körperlichen!) Tortur unterziehen müssen.

Welche Tortur? Vor dem Teller sitzen? Tortur?
Tortur ist wohl eher nachts 6 Milchflaschen zu verlangen.



Jedes Verhalten eines Kindes hat eine Ursache. Es mag sein, dass manchmal "nur" die unpassende Erziehung der Eltern ursächlich ist. Oft stecken doch aber ganz andere Dinge dahinter. Das Kind, das sich sprachlich noch nicht so gut ausdrücken kann, sendet durch sein Verhalten Signale aus.

Glaubst du nicht, dass das im Vorfeld herausgefunden wird ? Ob es Erziehungsfehler oder was anderes ist?




Es hätte für all diese Kinder doch auch andere "Therapie"ansätze gegeben.
Aber natürlich kann man das nur so sehen, wenn man eine andere Perspektive einnimmt, als die Betreiber der Klinik.

Eine Mutter war in weit über 10 Schreiambulanzen.
In der Klinik schief das Kind aber dann durch. Die Mutter konnte es garnicht glauben.

In wieviele Schreiambulanzen hätte sie denn noch gehen sollen ?






__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !
05.07.2019 10:37 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Multimum,
ich zitiere noch den Schluss von Frau Saalfranks Artikel:


Es geht im übrigen auch nicht darum, dass Eltern ihre Kinder ohne Orientierung von Erwachsenen aufwachsen lassen wollen, sich selbst überlassen sind oder es hier um einen Laissez-faire-Umgang handelt, bei dem Kinder keine Grenzen erfahren.

Ganz im Gegenteil! Es geht auch nicht um eine Form der “Kuschel-Pädagogik”, die Kinder über “Tische und Bänke” gehen lässt, wie gerne von Verfechtern des autoritären und verhaltensorientierten Erziehungsstils vermutet wird. Nein, ganz und gar nicht. Es geht um eine Pädagogik, die die wesentliche Bindungsaspekte aus der aktuellen Forschung berücksichtigt und die konstruktive Beziehung in den Mittelpunkt des Eltern-Kind-Verhältnisses stellt.
Um es nochmal klar zu sagen: Ich halte den rein verhaltensorientierten, sanktionierenden Umgang mit unseren Kindern für unnötig und überflüssig, ja sogar krankmachend.

Kinder brauchen Führung – ohne die sind sie verloren, ja. Die Frage ist nur, wie die Qualität dieser Führung beschaffen ist und für welche Form der Führung ich mich als Erwachsener entscheide.
Ist es eine autoritäre, sanktionierende Führung, eine die auf das Verhalten und Symptome orientiert ist und die Persönlichkeit des anderen ignoriert oder eine, die wertschätzend, vertrauensvoll auch die Emotionen und die Bedürfnisse des anderen berücksichtigt? Es ist unsere Entscheidung!




Eine "Psychotherapie" und entsprechende Verhaltensänderungen sind nunmal nicht in ein paar Wochen hinzubekommen. Jedenfalls nicht, wenn sie ohne seelische Gewalt am Kind stattfindet.

Ein Kind mit Trennungsangst kann ich doch z.B. nicht damit "therapieren", dass ich es gewaltsam von der Mutter trenne. Damit kann ich nur erreichen, dass das Kind seine Angst nicht mehr zeigt, bzw. dass es diese unterdrückt und abspaltet.
Es wird sich dann sozial angepasst verhalten. Eltern und Ärzte sind zufrieden. Aber die tiefsitzenden Ängste werden sich irgendwann im Lerben wieder zeigen und als Erwachsener wird der Betroffene dann z.B. an einer Angststörung leiden, und gar nicht (mehr) wissen, warum.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 05.07.2019 11:14.

05.07.2019 11:09 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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jako
Wirbelwind


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bin zwiespältig..….

was das Essen betrifft,ich fand es war für die Kids grundsätzlich keine schöne
appetitliche Essenatmosphäre….das Essen selber sah auch ekelig aus....
und Kinder grundsätzlich Alter zu füttern-----und dann noch so??

die Runde um den See mit dem grösseren Mädchen und die Nummer mit der Mütze fand ich gar nicht so schlecht.....

Die Betten in die dunklen Räume schieben auch nicht prickelnd.

oder darf ein 2 jähriger keinen Trotzanfall mehr haben?

Finde vielen Eltern heutzutage fehlt einfach das gute Bauchgefühl wie ziehe ich ein Kind gross,zuviele Ratgeber die verwirren...….und vielleicht keine helfenden Hände familär die unterstützen?

jako
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KleinerKlabauter
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Zitat:
Original von jako



Finde vielen Eltern heutzutage fehlt einfach das gute Bauchgefühl wie ziehe ich ein Kind gross,zuviele Ratgeber die verwirren...….und vielleicht keine helfenden Hände familär die unterstützen?



Und genau dieses gute Gespür für ihre Kinder wird den Eltern in der Klinik weiter abtrainiert. böse
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Multimum
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter
Zitat:
Original von jako



Finde vielen Eltern heutzutage fehlt einfach das gute Bauchgefühl wie ziehe ich ein Kind gross,zuviele Ratgeber die verwirren...….und vielleicht keine helfenden Hände familär die unterstützen?



Und genau dieses gute Gespür für ihre Kinder wird den Eltern in der Klinik weiter abtrainiert. böse



Ganz und garnicht.

Im Gegenteil.

Hätten sie das Gefühl bisher gehabt, wäre es mit den Kindern nicht soweit gekommen.

Auch das wurde erklärt :


Es muss unterschieden und ERKANNT werden, ob das Kind sich in einer Notlage befindet oder mit seiner Strategie MANIPULIERT. Man muss erkennen WARUM das Kind sich so verhält.


DAS erkennen die Eltern heutzutage aber oft nicht mehr.

Was war denn mit dem blonden Mädchen was schreiend hinter der Mutter herlief : Ich möchte eeeeeesssen !!!!

Wurde diesem armen Kind das Essen verweigert?


Oder hatte das Kind zuvor schon Besteck zur Mutter geworfen 2x gesagt ich will nicht essen und nur rumgemäkelt ?

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05.07.2019 11:36 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
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Zitat:
Original von jako
bin zwiespältig..….

was das Essen betrifft,ich fand es war für die Kids grundsätzlich keine schöne
appetitliche Essenatmosphäre….das Essen selber sah auch ekelig aus....
und Kinder grundsätzlich Alter zu füttern-----und dann noch so??

die Runde um den See mit dem grösseren Mädchen und die Nummer mit der Mütze fand ich gar nicht so schlecht.....

Die Betten in die dunklen Räume schieben auch nicht prickelnd.

oder darf ein 2 jähriger keinen Trotzanfall mehr haben?

Finde vielen Eltern heutzutage fehlt einfach das gute Bauchgefühl wie ziehe ich ein Kind gross,zuviele Ratgeber die verwirren...….und vielleicht keine helfenden Hände familär die unterstützen?

jako


geht mir ganz ähnlich Zerknirscht


manche Ansätze finde ich gut, die Erklärungen hierfür kann ich verstehen, ABER manche Handlungen gar nicht Schreck

ich hätte mein Kind NIEMALS in diese Zimmer zum schlafen geschickt Schreck

ja-das "Bauchgefühl" ist hier vielen Eltern verloren gegangen, bzw. haben sie dies möglicherweise nie kennen gelernt, da ihre Erziehung ähnlich war verwirrt


aber auch Multimum kann ich verstehen---ich hatte hier schon einiges an "Problemkindern" aber, ich lass mich auch nicht schlagen (ohne Konsequenzen) oder das Besteck nach mir werfen verwirrt

beim Essen bin ich ziemlich streng-das Kind muss nicht essen, wenn es nicht will, es muss auch nicht alles essen, aber ESSEN ist nicht zum spielen da---und wird auch nicht verschwendet geschockt

KleinerKlabauter bei der Sondenernährung ging es doch um den kleinen Jungen, der dann auch tatsächlich diese bekommen hat?
Bei dem Flüchtlingsmädchen war die Sprache davon, dass sie 1,5 KG abgenommen hatte, aber nicht das sie per Sonde ernährt werden soll, oder hab ich da was falsch verstanden?

__________________
kuh-vadis
05.07.2019 12:24 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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Ein Kind ist doch nicht mäkelig, um seine Eltern zu ärgern oder zu kontrollieren.





Manchmal doch. Ich hatte auch so eines. Mit dem hätte ich aus jeder Mahlzeit einen schönen Machtkampf machen können.
05.07.2019 14:01 same ist offline E-Mail an same senden Beiträge von same suchen Nehmen Sie same in Ihre Freundesliste auf
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missabonum missabonum ist weiblich
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Zitat:
Original von same
Ein Kind ist doch nicht mäkelig, um seine Eltern zu ärgern oder zu kontrollieren.





Manchmal doch. Ich hatte auch so eines. Mit dem hätte ich aus jeder Mahlzeit einen schönen Machtkampf machen können.


Genau, das ist es.....

Anfangs war das Kind vielleicht mäkelig oder krank oder oder oder oder....

Aber dann wurde ein Machtkampf draus und der eskalierte.
Bis dahin, dass das Kind ernsthaft gefährdet ist, wenn es nicht isst.

Bei dem kleinen Jungen ging es sogar soweit, dass er ruminierte.....

Und da trifft leider der Satz nicht mehr zu: Am vollen Tisch verhungert kein Kind.
Wenn es sich „verselbstständigt“ ist es sehr schwierig, wieder in eine andere Richtung zu kommen.

__________________
Liebe Grüße Missa

Ist so'n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.
(Bettina Wegner)
05.07.2019 15:00 missabonum ist offline Beiträge von missabonum suchen Nehmen Sie missabonum in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von missabonum
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Original von same
Ein Kind ist doch nicht mäkelig, um seine Eltern zu ärgern oder zu kontrollieren.





Manchmal doch. Ich hatte auch so eines. Mit dem hätte ich aus jeder Mahlzeit einen schönen Machtkampf machen können.


Genau, das ist es.....

Anfangs war das Kind vielleicht mäkelig oder krank oder oder oder oder....

Aber dann wurde ein Machtkampf draus und der eskalierte.
Bis dahin, dass das Kind ernsthaft gefährdet ist, wenn es nicht isst.

Bei dem kleinen Jungen ging es sogar soweit, dass er ruminierte.....

Und da trifft leider der Satz nicht mehr zu: Am vollen Tisch verhungert kein Kind.
Wenn es sich „verselbstständigt“ ist es sehr schwierig, wieder in eine andere Richtung zu kommen.



Und ich finde es sehr schlimm, wenn manche hier dann schreiben, dass Kind würde sein Essen absichtlich wieder herausk…

Welches Kind macht das denn "aus Absicht". Das ist doch völliger Quatsch.
Essen soll doch lustvoll sein und Körper UND Seele nähren. Da ist Druck völlig fehl am Platz.
Ein Machtkampf um die Nahrungsaufnahme kann doch nur entstehen, wenn die Erwachsenen entsprechend Druck machen.

Wenn ein Kind "mäkelig" ist, dann ist es "mäkelig". Dann biete ich immer wieder an, übe aber keinen Druck aus.
Wenn ein Kind zu einer Mahlzeit keinen Hunger hat, darf es auch eine Stunde später essen. Besser ist es doch, wenn das Kind sein Hunger- und Sättigungsgefühl genau kennt und dieses äußern kann, als wenn ein Kind sich zum Essen zwingt, weil die Eltern da Druck machen. All das führt doch nur zu Eßstörungen.
05.07.2019 15:14 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter
Zitat:
Original von missabonum
Zitat:
Original von same
Ein Kind ist doch nicht mäkelig, um seine Eltern zu ärgern oder zu kontrollieren.





Manchmal doch. Ich hatte auch so eines. Mit dem hätte ich aus jeder Mahlzeit einen schönen Machtkampf machen können.


Genau, das ist es.....

Anfangs war das Kind vielleicht mäkelig oder krank oder oder oder oder....

Aber dann wurde ein Machtkampf draus und der eskalierte.
Bis dahin, dass das Kind ernsthaft gefährdet ist, wenn es nicht isst.

Bei dem kleinen Jungen ging es sogar soweit, dass er ruminierte.....

Und da trifft leider der Satz nicht mehr zu: Am vollen Tisch verhungert kein Kind.
Wenn es sich „verselbstständigt“ ist es sehr schwierig, wieder in eine andere Richtung zu kommen.



Und ich finde es sehr schlimm, wenn manche hier dann schreiben, dass Kind würde sein Essen absichtlich wieder herausk…

Welches Kind macht das denn "aus Absicht". Das ist doch völliger Quatsch.
Essen soll doch lustvoll sein und Körper UND Seele nähren. Da ist Druck völlig fehl am Platz.
Ein Machtkampf um die Nahrungsaufnahme kann doch nur entstehen, wenn die Erwachsenen entsprechend Druck machen.

Wenn ein Kind "mäkelig" ist, dann ist es "mäkelig". Dann biete ich immer wieder an, übe aber keinen Druck aus.
Wenn ein Kind zu einer Mahlzeit keinen Hunger hat, darf es auch eine Stunde später essen. Besser ist es doch, wenn das Kind sein Hunger- und Sättigungsgefühl genau kennt und dieses äußern kann, als wenn ein Kind sich zum Essen zwingt, weil die Eltern da Druck machen. All das führt doch nur zu Eßstörungen.


Kleiner Klabauter,

Da hast du doch völlig recht.

Aus irgendeinem Grund ist bei den Eltern ein Machtkampf entstanden und aus dem kommen die ELTERN nicht mehr raus.......

Könnten die Eltern gelassen bleiben, ob das Kind isst oder nicht, kämen sie da raus, aber diese Eltern, (von dem blonden Mädchen und dem kleinen Jungen) haben Angst, dass ihr Kind STIRBT, die KÖNNEN nicht mehr ohne Machtkampf mit der Essenssituation umgehen......

Und 2. ja, Kinder KÖNNEN bewußt erbrechen, aber, das Schlimmere ist, wenn der Körper an „ruminieren“ gewöhnt ist, haben sie es nicht mehr in der Hand, damit aufzuhören.

Ich habe schon Kinder betreut, die man nur noch im Tiefschlaf sondieren konnte oder die schwere Entzündungen in der Speiseröhre und dem ganzen Mundraum hatten, durch ständiges Ruminieren.

Der Grund dafür ist wo ganz anders, aber du hoffst immer, sie sterben dir nicht, ehe sie ch ihre Psyche wieder stabilisiert hat........

__________________
Liebe Grüße Missa

Ist so'n kleines Rückgrat, sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen, weil es sonst zerbricht.
(Bettina Wegner)
05.07.2019 16:12 missabonum ist offline Beiträge von missabonum suchen Nehmen Sie missabonum in Ihre Freundesliste auf
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Zitat:
Original von KleinerKlabauter
All das führt doch nur zu Eßstörungen.


Diese Kinder HABEN bereits eine massive Essstörung !!!




___________________

Ein Kind in der Verwandschaft ( 2 ,5 Jahre alt ) würde nur Reis (ohne Soße ) essen...wenn man es lassen würde.



Gibt es anderes Mittagessen , wird der Kopf zur Seite gedreht , kommt der Löffel zum Mund wird geschrien.

Gibt es Reis wird der Teller leer gegessen. ( sämtliche Beilagen bleiben aber liegen )

Das Kind ist kein großer Esser , isst tagsüber nur wenig.Trinkt am liebsten Wasser, mag keinen Saft.

Isst abends wenig Brot mit Wurst, Käse, Tomaten, Gurke, Ei ,. Lässt aber das meiste vom Brot liegen.

Bekommt abends zur Einschlafgeschichte 150 ml Vollmilch.

Was würdet ihr nun tun, Kleiner Klabauter und Catalie.?


Erzählt mal.

__________________
Nett kann ich auch ...bringt aber nix !
05.07.2019 17:09 Multimum ist offline Beiträge von Multimum suchen Nehmen Sie Multimum in Ihre Freundesliste auf
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Ein guter Freund von mir hat sich als Kind ca. ein Jahr lang nur von Marmeladentoastbrot ernährt. Danach wurde ihm das zu langweilig und er hat wieder ganz normal gegessen. Bleibende Schäden hat er nicht davongetragen. Heute ist es ein sportlicher Mann, der auf seine Gesundheit achtet.

Ich bin ein Genussmensch und würde darauf vertrauen, dass sich mein Kind irgendwann was davon abschaut. Ich würde viel mit ihm kochen, einkaufen, Kinderkochbücher lesen, etc. Und solange lebt es eben von Reis und Vitamintabletten, so what?

Ich käme im Traum nicht auf die Idee, es zwangszuernähren oder hungern zu lassen.

Den Eltern müsste mehr Gelassenheit (nicht laissez-faire) und Sicherheit beigebracht werden. Eine klare Linie, aber ohne Druck und Zwang.

Ich weiß aber auch, dass wir hier nicht zusammen kommen werden. Wir sind anders aufgewachsen und empfinden deshalb andere Dinge als "normal".
05.07.2019 18:07 Catalie ist offline Beiträge von Catalie suchen Nehmen Sie Catalie in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Das kann ich dir so nicht beantworten multimum, weil ich das Kind nicht kenne, weil es nicht bei mir aufgewachsen ist, bzw. weil ich nicht mit ihm lebe.

Wäre es mein Kind, würde ich meinem Gefühl folgen.

Mein knapp 3-jähriges Kind ist auch ein mäkeliger Esser. Allerdings nicht so extrem wie hier geschildert. Brot, Brötchen und Co mag es auch nicht arg. Davon isst es nur kleine Portionen. Zum Frühstück hat es noch keinen Appetit, da trintk es nur Milch.
Am liebsten isst das Kind Fleisch in alle Variationen. Daher koche ich aktuell öfter Fleisch als früher. Aber natürlich nicht täglich. Nudeln gehen manchmal gut, an manchen Tagen auch nur in Miniportionen. Vom Reis wird auch eher wenig gegessen, Pommes werden meist gern genommen. Rote Bohnen werden geliebt.
Gemüse will mein PK gar nicht, außer rohen Tomaten und Sauerkraut. Pellkartoffeln isst es gerne. Am liebsten schon während des Kochens, wenn es die Kartoffeln pellen hilft. Obst isst das Kind alles und in guten Portionen. Vom Käse geht nur der Parmesan und Frischkäse in allen Sorten. Wurst, Salami und Schinken werden geliebt. Vegetarische Brotaufstriche auch (am liebsten freilich ohne Brot).
Eis und Käsekuchen gehen immer. großes Grinsen Quark auch.
Milch wird auch jetzt mit knapp 3 nach wie vor geliebt und gern getrunken. Vor allem nach dem Aufwachen und vor dem Einschlafen. Manchmal auch noch eine in der Nacht oder zwischendurch tagsüber.

Mein PK ist nicht eßgestört, wäre es aber bestimmt geworden, wenn man ihm beim Essen Druck gemacht hätte.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 05.07.2019 18:14.

05.07.2019 18:12 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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Das Problem entsteht erst, WENN ein Machtkampf entsteht.....
solange die Eltern relaxt bleiben, und das Kind sich entwckelt, gibt es keinen Grund einzugreifen.

Das Problem ist der MACHTKAMPF, der die Kinder in eine Situation bringt, aus der sie nicht mehr rausfinden und dann nicht mehr nach ihrem GEFHL gehen, sondern Essen VERWEIGERN als Machtmittel....

Viele Kinder ernähren sich zeitweise nur von bestimmten wenigen Lebensmitteln.

In vielen Ländern essen Kinder jeden Tag das gleiche und es sind nur 2-3 Lebensmittel.......

Nur bei „uns“ muss das Kind jeden Tag was Anderes essen.......

__________________
Liebe Grüße Missa

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05.07.2019 18:33 missabonum ist offline Beiträge von missabonum suchen Nehmen Sie missabonum in Ihre Freundesliste auf
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Andreja
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Themenstarter Thema begonnen von Andreja

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Wir waren mit PS vor ein paar Jahren in einer Klinik zum Essen lernen.
Allerdings nicht in Gelsenkirchen.
Die anderen Mitpatienten und ihre Eltern waren zum Teil jenseits von verzweifelt. In unserer Gruppe waren 18 Kinder, die körperlich gesund waren, aber nicht aßen.
Kleine Kinder, die sich völlig abgewandt hatten von jeglicher annähernd gesunder Nahrung.
Kinder, die vor Schwäche nur noch am Boden sassen und keine Kraft mehr hatten. Mit Sonden in den Nasen.
Unsere Klinik hat auch mit Nahrungsentzug gearbeitet. Aber die Esssituationen waren viel fröhlicher und experimenteller.
Von 18 Kindern haben es 16 geschafft.
Übrigens, das kränkste Kind von allen war das, das nur Reis gegessen und Cola getrunken hat. Offenbar kann man von Reis nicht leben.
Dort wurde keinem Kind je etwas in den Mund gestopft. Trotzdem war die Erfolgsquote gut.

__________________
Draco dormiens numquam titillandus
05.07.2019 18:39 Andreja ist offline E-Mail an Andreja senden Beiträge von Andreja suchen Nehmen Sie Andreja in Ihre Freundesliste auf
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KleinerKlabauter
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Die Frage ist ja immer, wie und warum die Kinder die Eßstörung entwickelt haben. Das heißt, an welcher Stelle das innere Gleichgewicht des Kindes gekippt ist und der Machtkampf begann.

Meine PT hat ja im Babyalter schon Brei, Gläschen (oder auch Selbstgekochtes) quasi verweigert. Sie wollte nur Milch. Hat von den anderen Speisen nur kleinste Mengen gegessen. Also mal eine Penne-Nudel oder 2-3 Löffel vom Gläschen.
Das ging lange so … größer wurden die gegessenen Mengen erst um den zweiten Geburtstag herum. Bis heute ist dem Kind die Milch aber "heilig".

Weil sich das Kind bestens entwickelt hat (in der Folgemilch ist ja alles an Vitaminen und Mineralstoffen drin, was das Kind braucht), habe ich das Kind gewähren lassen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass wir alle, auch schon die Kinder, intuitiv spüren, welche Nahrungsmittel uns gut tun und was unser Körper braucht. Und dass ein Mensch gesund ist und bleibt, wenn er dieser Intuition folgen kann.
Nicht jeder kann alle Lebensmittel gleich gut verdauen und verwerten. Was dem einen gut tut, kann dem anderen schaden. Rohkost und Vollkornprodukte können z.B. nur Menschen mit einer sehr starken Verdauung gut verdauen. Andere bekommen davon Blähungen, Durchfall und Bauchschmerzen.
Bin ich nun selbst ein Rohkostfan und möchte diese Ernährungsform auch meinen Kindern aufzwingen, so kann es sein, dass es diesen damit gar nicht gut geht. Das trifft natürlich auch auf alle anderen Ernährungsformen zu.

Daher bin ich sehr gelassen darin, die Kinder ausprobieren zu lassen, was sie gerne essen, und womit sie sich wohl fühlen.


Nahrung sollte niemals mit Druck angeboten werden. (Auch kein "wenn du jetzt nicht ißt, bekommst du bis zur nächsten Mahlzeit nichts mehr.".)

Jeder Mensch verdaut unterschiedlich schnell. Es kann also gut sein, dass ein Kind zur gemeinsamen Mahlzeit noch keinen Hunger verspürt, aber 1-2 Stunden später. Dieses Gespür für den eigenen Körper zu haben ist so kostbar. Den allermeisten Menschen wurde es abtrainiert. Dadurch werden sie übergewichtig oder auf andere Weise eßgestört.

Am gesündesten bleibt der Körper, wenn wir auf seine Signale hören. Das heißt, wenn wir dann essen, wenn wir wirklich Hunger haben. Nicht vorher und auch nicht erheblich später.

Natürlich lässt sich das in einer Familie bzw. im sozialen Miteinander so nicht immer timen. Dennoch habe ich absolutes Verständnis dafür, wenn ein Kind einen anderen Eßrhythmus hat als ich bzw. als der, den unsere Tagesstruktur vorgibt.
Wir sitzen auch alle gemeinsam am Tisch bei den Mahlzeiten. Aber wenn ein Kind nichts essen will oder nur drei Nudeln oder drei Stück Bratkartoffeln, dann ist das absolut in Ordnung. Das Eis am Nachmittag gibt es dann trotzdem, und meist wird dann abends mit großem Appetit der Teller vom Mittagessen geleert.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von KleinerKlabauter: 05.07.2019 20:12.

05.07.2019 20:09 KleinerKlabauter ist offline Beiträge von KleinerKlabauter suchen Nehmen Sie KleinerKlabauter in Ihre Freundesliste auf
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missabonum missabonum ist weiblich
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So ist der gute, normale Umgang, Kleiner Klabauter.....

Aber darum geht es in dem Film ja nicht.

Aber die Eltern werden unterstützt, wieder in diese Entspanntheit zu kommen.

__________________
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05.07.2019 21:01 missabonum ist offline Beiträge von missabonum suchen Nehmen Sie missabonum in Ihre Freundesliste auf
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da stimme ich dir voll zu Daumen Daumen

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kuh-vadis
05.07.2019 21:58 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Nun habe ich den Film auch endlich geschaut.

Gleich als erstes Bild kam ja es geht nicht um normale Erziehung, sondern um die BEHANDLUNG psychosomatischer Störungen und ich glaube nur unter diesem Aspekt darf man die Dokumentation sehen.

Ich fand einige Situationen auch sehr krass und es hat mir schon beim zugucken weh getan, aber das was diese Kinder und Eltern vorher mitgemacht haben, war sicher nicht weniger dramatisch.

Und was alle Mütter vereinte war eine große eigene Unsicherheit und es ist ein Lernprozess diese Sicherheit wieder zu erlangen, um dann diese Sicherheit ans Kind weiter geben zu können.

Für unsere PK wäre diese Behandlung undenkbar, aber hier geht es um leibliche sehr wahrscheinlich gut und sicher gebundene Kinder, die nun wesentlich weniger Stress in ihrem Leben haben, denn das Leiden der Kinder könnte man ja sehr gut sehen.

__________________
Das Ego sagt:
„Wenn alles passt, finde ich Frieden“
Der Geist sagt:
„ Finde Frieden, dann passt alles“
05.07.2019 22:51 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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