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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert
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raubtierbaendiger raubtierbaendiger ist männlich
Rotzlöffel


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Dabei seit: 13.02.2006
Beiträge: 782
Bundesland: Baden-Württemberg


Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:

http://www.echo-online.de/suedhessen/static/552532.htm

Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert

Sorgerechtsfall: Jugendamt trennt drei Tage vor Weihnachten eine Pflegefamilie in Höllerbach von ihren Zöglingen

ODENWALDKREIS. Das Jugendamt des Odenwaldkreises hat am Freitag vor Weihnachten eine Pflegefamilie in Höllerbach von ihren Zöglingen getrennt. Für das Ehepaar aus dem Brensbacher Ortsteil kam die Aktion unerwartet, wie der Pressedienst Hörnlein mitteilte. Die Familie biete seit mehr als einem Jahrzehnt zwei Pflegekindern eine Heimat und hatte vor zwei Jahren vom Jugendamt weitere zwei Kinder zugewiesen bekommen.

Alle vier Kinder hatten mit der Jugendbetreuerin der katholischen Kirche in Reichelsheim und Brensbach sowie einigen anderen Kindern ein Krippenspiel eingeübt, das sie während der Weihnachtstage mehrmals in den Kirchen im südhessischen Gersprenztal aufführen wollten. Dazu kam es nicht mehr, jedenfalls nicht mehr für die vier Pflegekinder. Noch vor Weihnachten kamen Beauftragte vom Jugendamt in Erbach und holten die vier Kinder ohne vorherige Ankündigung ab. Fünf Minuten blieben den Pflegeeltern, sich von ihren Zöglingen zu verabschieden, dann wurden die zum Teil schreienden Kinder in ein Auto verfrachtet und fortgebracht.

Der für Pflegefamilien zuständige Mitarbeiter des Jugendamts äußerte sich auf ECHO-Anfrage zu der Vorgehensweise der Behörde in solchen Fällen. Generell werde bei einem Entzug der Pflegebefugnis die Familie nicht zuvor informiert. Dies gelte besonders dann, wenn die Behörde die Kinder in der Obhut der Pflegeeltern für gefährdet hält. Zu dem konkreten Fall wollte sich der Jugendamtsmitarbeiter nicht äußern.

Laut offizieller Stellungnahme des Jugendamts vom gestrigen Freitag aber haben die Pflegeeltern mit ihrem Rechtsanwalt am Freitag vor Weihnachten an einem Gespräch über die Situation mit den verantwortlichen Fachkräften im Landratsamt teilgenommen. Diesem Gespräch gingen aus konkretem Anlass intensive Kontakte zwischen Jugendamt und Pflegefamilie voraus. Nach dem Gespräch nahm das Odenwälder Jugendamt die Kinder in Obhut. Dieser Schritt kam also für die Pflegefamilie nicht überraschend.

Weiter heißt es in der Stellungnahme: „Aufgrund der Informationen von dritter Seite, die der Behörde vorlagen und die mit den Pflegeeltern erörtert wurden, musste das Amt von einer erheblichen Gefährdung der Kinder ausgehen, so dass die Inobhutnahme zu dem bezeichneten Zeitpunkt notwendig war.“ Das Jugendamt habe von einer dringenden Gefahr ausgehen müssen und bei der Situation im Interesse der Kinder nicht anders handeln können.

Die Sorgeberechtigten seien über den Sachverhalt und die getroffene Maßnahme informiert gewesen. In der Zeit der anderweitigen Unterbringung der Kinder werde deren „Perspektive nun auf der Grundlage einer weitergehenden Diagnostik geklärt werden“. Dieses Vorgehen umfasse auch eine Option zur Rückkehr in die Pflegefamilie. Zwei der vier Pflegekinder weilten – wie längere Zeit zuvor schon vereinbart – am ersten Weihnachtsfeiertag bei ihrem sorgeberechtigten Vater.

Angesichts der seit über einem Jahr bereits anhaltenden Präsenz des Themas in den Medien stehen die Jugendämter unter einem gewissen Druck. Es scheint fast so, als könnten sie es nur falsch machen. Politik und Öffentlichkeit fordern die Bürger auf, genau hinzuschauen, was in der Nachbarschaft geschieht. Bei bekanntgewordenen Fällen von Kindesmissbrauch, -vernachlässigung oder gar Kindstötung wird den Behörden ihr Nichteingreifen angekreidet. Tun sie es wie jetzt in Höllerbach, ist das aus Sicht der unbedarften Beobachter auch nicht richtig.

Die Pflegemutter und ihr Mann werden von Rechtsanwalt Johann Steyer (Frankfurt) gegenüber dem Odenwälder Jugendamt vertreten. „Mir geht es in erster Linie um das Wohl der Kinder“, sagte Steyer, der auf eine gütliche Einigung mit der Erbacher Behörde hofft. Der Jurist hat während seines Urlaubsaufenthalts im Odenwald von der Aktion des Jugendamts erfahren. Diese sei zwar zu einem unglücklichen Zeitpunkt so kurz vor dem Weihnachtsfest, aus Sicht der Verwaltung aber womöglich zu Recht erfolgt. Fraglich seien lediglich die Erkenntnisse, auf denen die Aktivität der Amtsvertreter fuße.

Positiv bewertete Rechtsanwalt Steyer die Einmischung von Landrat Horst Schnur, der sich persönlich um den Fall bemühe, „das ist keineswegs selbstverständlich“. Ziel müsse es allerdings sein, die Kinder „möglichst bald wieder nach Hause zu bringen“.

Elmar Streun
29.12.2007



__________________
Ceterum censeo
29.12.2007 21:04 raubtierbaendiger ist offline E-Mail an raubtierbaendiger senden Beiträge von raubtierbaendiger suchen Nehmen Sie raubtierbaendiger in Ihre Freundesliste auf
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raubtierbaendiger raubtierbaendiger ist männlich
Rotzlöffel


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Dabei seit: 13.02.2006
Beiträge: 782
Bundesland: Baden-Württemberg

Themenstarter Thema begonnen von raubtierbaendiger

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Ohne über den konkreten Fall etwas zu wissen oder urteilen zu wollen:

"Generell werde bei einem Entzug der Pflegebefugnis die Familie nicht zuvor informiert."

Ist das tatsächlich so? Wie verträgt sich das damit, dass auch eine Pflegefamilie unter dem Schutz des Grundgesetzes steht? Dürfen bei Pflegefamilien niedrigere Hürden zur Herausnahme sein als bei leiblichen Eltern?

__________________
Ceterum censeo
29.12.2007 21:07 raubtierbaendiger ist offline E-Mail an raubtierbaendiger senden Beiträge von raubtierbaendiger suchen Nehmen Sie raubtierbaendiger in Ihre Freundesliste auf
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Mappa
unregistriert
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Heißt das nun das jeden von uns das jederzeit passieren kann ??

SA findet andere Familie toller und entzieht die PFE, oder muß ein wichtiger Grund vorliegen?


LG Mappa
29.12.2007 21:43
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Iris
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Oh man, wenn dei Maßnahme so drastisch ist, mit besonderer Härte ja auf die Kinder Weihnachten nicht zu Haus feiern zu können, dann muß wirklich ein sehr schwere Gefährdung vorliegen ansonsten ist es wohl kaum Kndeswohl. geschockt
29.12.2007 21:50
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Kalle
unregistriert
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Im letzten Paten steht doch auch so eine Willkür durch JA drin, zum Schluß lag es nur an einem Vormund und die Nase der PE hat ihr nur nicht gefallen.
Die gleiche Vormünderin ist in noch mehr Fällen verwickelt und sie hat noch nicht einmal eins auf den Deckel bekommen. böse böse


Gruß
Kalle
29.12.2007 22:02
Dieser am 29.12.2007 um 22:02 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Braun Braun ist weiblich
Doktor


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Dabei seit: 13.11.2007
Beiträge: 7.343
Bundesland: Sachsen


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Genauso ist es,auch uns kann das jeder Zeit passieren.
Kalle ,an den Fall habe ich auch gleich gedacht.
Schon seltsam,wenn nach zehn Jahren eine -akute Gefaerdung- vorliegt,die eine sofortige in Obhutnahme rechtfertigt.
Bin mal sehr gespannt was das wird.

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
30.12.2007 00:16 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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Nanni
unregistriert
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Hallo ihr lieben,

ich lese hier immer wieder von einer Zeitschrift "Pate" , was ist das denn für eine Zeitung und wo kann man die kaufen.

Wir sind ja noch Bewerber, aber ich denke es ist oft an allem ein Fünkchen Wahrheit dran. Drum muss man schon vorsichtig sein. Sei es dass jemand vielleicht etwas falsch gedeutet hat. Aber wie gesagt wir sind HE nur Anfänger hier,

wünsche allen noch ne schöne Nacht

Kind schläft und ich komme nicht zur Ruhe

LG Nanni
30.12.2007 02:05
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raubtierbaendiger raubtierbaendiger ist männlich
Rotzlöffel


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Dabei seit: 13.02.2006
Beiträge: 782
Bundesland: Baden-Württemberg

Themenstarter Thema begonnen von raubtierbaendiger

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Hier: http://www.pan-ev.de/web/31

paten ist eine Fachzeitschrift rund ums Pflegekind und Adoptivkind.

paten erscheint vierteljährlich in einer Auflage von ca. 4000 Exemplaren jeweils im Februar, Mai, August, November und kostet 15,00 Euro.

PAN Pflege- und Adoptivfamilien NRW e.V. ist der Herausgeber des paten. Die Zeitschrift wird bundesweit vertrieben.

verantwortliche Redakteurin: Henrike Hopp

Den paten können Sie hier online abonnieren.

Ach ja, für Mitglieder einer KiAP-Landesarbeitsgemeinschaft ist der Bezug normalerweise im Mitgliedsbeitrag enthalten!

__________________
Ceterum censeo

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von raubtierbaendiger: 30.12.2007 10:18.

30.12.2007 09:59 raubtierbaendiger ist offline E-Mail an raubtierbaendiger senden Beiträge von raubtierbaendiger suchen Nehmen Sie raubtierbaendiger in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 30.12.2007 um 09:59 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User raubtierbaendiger wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Sprotte
unregistriert
RE: Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallo,

ich bin jetzt mal mutig und frage...

Wäre da jetzt gestanden das einer HF die Kinder 3 Tage vor Weihnachten entzogen worden waren, würde das dann von euch auch in Frage gestellt werden? Oder würde eher ein "Gott sei dank" bei rauskommen?

Bei Leiblichen Eltern passiert es auch, das ohne das sie vorher informiert werden das Sorgerecht entzogen werden kann per Einstweiliger Anordnung.

Versteht mich nicht falsch, aber solange man nicht weis warum die Kinder dort raus geholt wurden kann man wirklich kein Urteil fällen.

In so mancher Herkunftsfamilie werden die Kinder teilweise nach 10 Jahren oder später herausgeholt.

Und laut JA Stellungnahme fand vorher ein Gespräch statt.

Niemand hier weis was vorher, also auch die letzten 10 Jahre schon alles gelaufen ist und ich denke, man darf nicht gleich von Amtswillkühr sprechen, nur weil es in diesen Fall eine Pflegefamilie trifft und nicht eine Herkunftsfamilie verwirrt

Dürfte doch jeder wissen, das es auch bei Pflegefamilien Schwarze Schafe gibt?

Also nich falsch verstehen...

LG Sprotte
30.12.2007 11:19
Dieser am 30.12.2007 um 11:19 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Sprotte wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

IljasMom
unregistriert
RE: Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Sprotte

Bei Leiblichen Eltern passiert es auch, das ohne das sie vorher informiert werden das Sorgerecht entzogen werden kann per Einstweiliger Anordnung.

Versteht mich nicht falsch, aber solange man nicht weis warum die Kinder dort raus geholt wurden kann man wirklich kein Urteil fällen.


So sehe ich das auch. Auch wenn man davon ausgehen sollte, dass es Kindern in PF und Adoptivfamilien besser geht und sie dort, streng überwacht durch SA und die PE gut umsorgt aufwachsen, die Realität sie auch oft anders aus. Und da spreche ich aus eigener Erfahrung. Auch in PF können Missstände herschen die die Herrausnahme notwendig machen. Auch wenn es zugegeben ein wirklcih schlimmer Zeitpunkt war so kurz vor Weihnachten.

Anja
30.12.2007 12:13
Dieser am 30.12.2007 um 12:13 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User IljasMom wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

sunshine
unregistriert
Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Kalle
Im letzten Paten steht doch auch so eine Willkür durch JA drin, zum Schluß lag es nur an einem Vormund und die Nase der PE hat ihr nur nicht gefallen.
Die gleiche Vormünderin ist in noch mehr Fällen verwickelt und sie hat noch nicht einmal eins auf den Deckel bekommen. böse böse


Gruß
Kalle


Hallo zusammen,

das kann ich nur bestätigen, kenne so eine Handhabe auch von unserem zuständigen JA und dies nicht nur bei uns, sondern auch bei anderen PF. Unser PK z.B. wurde von seiner LM morgens zum Besuch bei uns abgeholt, nachmittags war eine weitere Gerichtsverhandlung in dieser Sache, wir wurden auch angehört, waren aber nicht Verfahrensbeteiligte, wurden also nur angehört und abends bekamen wir die Nachricht vom Gericht, dass das Kind am Besuchstag zurückgeführt wurde. Wir und unsere Kiinder hatten nicht die Möglichkeit, uns zu verabschieden von unserem PK (kam mit 3 Monaten zu uns, Rückführung mit 17 Monaten). Im Gerichtsprotokoll stand, dass die Verfahrenspflegerin das Kind bei uns gefährdet sah, aufgrund von Konflikten, die wir und die LE zusammen hatten. Die Konflikte entstanden übrigens, weil wir sehr um das Kindeswohl führchteten, da das Kind mit knapp 3 Monaten zu uns kam und dann, nachdem es sich sicher bei uns gebunden hatte, und die meiste Zeit seines Lebens bei uns verbracht hatte, wieder so einfach bei uns herausgerissen werden sollte, wir auch beistandliche Hilfe in Anspruch nahmen und sämtliche SB des Amtes drauf "säuerlich" reagierten. Die Verfahrenspflegerin hängte sich übrigens ebenfalls an die Meinung der SB, ohne genauer geprüft zu haben, wie das Kind seit seiner Inobhutnahme mit 3 Monaten lebt und welche Bindungen es aufgebaut hatte. Bindungen und die Zeit der Pflegschaft waren überhaupt kein Thema. Da musste nun natürlich ein Grund gesucht werden, weshalb das Kind bei uns herausgenommen werden könnte und so waren Konflikte schuld, die natürlich wir, die Pflegefamilie ganz alleine verursacht hätten und somit das Kind durch diese Konflikte gefährdet haben. Wie schon gesagt, wir waren mit den SB nicht einer Meinung, dass das Kind ohne Schaden zu nehmen, bei uns ohne weiteres wieder herausgenommen werden könne, nachdem es über ein Jahr schon bei uns lebte und auf die Rückführungsmaßnahmen massivst ragierte, so dass wir sehr, sehr um die Gesundheit unseres OK besorgt waren, aber nicht nur wir, sondern auch Ärzte, die unser PK betreuten.
Aber, wie schon gesagt, wir sind kein Einzelfall in unserem Bezirk, kennen noch andere PF, denen es ähnlich erging, bzw. ergeht.

Gruß Sunhine smile
30.12.2007 14:36
Dieser am 30.12.2007 um 14:36 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User sunshine wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

ricki
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Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ja,dass kann jedem von uns passieren,bei uns war es 1985 auch 3 Tage vor Weihnachten.
Wir wußten damals nicht Bescheid das eine Verhandlung an diesem Tag war und die Eltern das Sorgerecht wieder zugesprochen bekommen haben.
Kein Ja war zu erreichen,die Eltern standen mit Gerichtsbeschluß vor unserer Haustür und wir hatten keine andere Wahl............
Bis Heute haben wir nicht erfahren was mit den Kindern weiterhin geschehen ist.
Inzwischen ist auch lange Zeit vergangen,doch mißtrauisch sind wir immer noch.
LG Ricki
30.12.2007 15:36
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Ulti
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Es ist schon ein Ding, wie es die letzte Zeit zu geht.

Die Mitarbeiter der JÄ werden immer "linker".
Sie merken, dass wir PE uns nicht mehr so leicht lenken lassen. Wir werden klüger, belesener, wissen was Bindung ist usw.
Während früher die SA die Kinder holten und wir PE uns nicht wehrten, weil wir nicht wussten, dass wir das können, lernen auch die JÄ dazu.
Sie schlagen ohne Vorwarnung zu.
So haben wir keine Gelegenheit, den Kindern zu helfen u. eine Rückführung wenigstens schonend für das Kind zu arangieren.
Schonend bedeutet arbeitsaufwendig.
Eine Ruck-zuck-Rückführung macht den JÄ die wenigste Arbeit.

Und wie oft werden unbequeme PE, die sich für "ihre" Kinder engagieren, alleine durch einen anonymen HInweis, abserviert. Als ob man nur auf eine Gelegenheit gewartet hätte.
Allerdings wird die Uneinigkeit der Erwachsenen im Endeffekt auf dem Rücken der Kinder ausgetragen.
30.12.2007 17:15
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Braun Braun ist weiblich
Doktor


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Hallo Sprotte,zum einen gibt es zu diesem Fall noch keine vorgefasste Meinung.Zum anderen,wenn Du in diesem Forum etwas stoeberst findest Du villeicht den Beitrag in dem ich die unangekuendigte Herausnahme des Bruders meiner PT aus der HE verurteile.Eine ploetzliche,unangekuendigte Herausnahme der Kinder ist fuer diese eine oft unnoetige Haerte.
Oft geht das JA aber nach dem Motto ,erst schiessen,dann fragen.
Der Begriff Kindeswohlgefaerdung ist durchaus dehnbar und manchmal einfach nur eine Frage der Auslegung.
Ich bin sicher,wir werden irgendwann erfahren,woraus das Problem in diesem Fall besteht.

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HB
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Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
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30.12.2007 19:21 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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Monserat
Student


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Dabei seit: 01.07.2005
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RE: Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Sprotte
Hallo,

ich bin jetzt mal mutig und frage...

Wäre da jetzt gestanden das einer HF die Kinder 3 Tage vor Weihnachten entzogen worden waren, würde das dann von euch auch in Frage gestellt werden? Oder würde eher ein "Gott sei dank" bei rauskommen?

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Versteht mich nicht falsch, aber solange man nicht weis warum die Kinder dort raus geholt wurden kann man wirklich kein Urteil fällen.

In so mancher Herkunftsfamilie werden die Kinder teilweise nach 10 Jahren oder später herausgeholt.

Und laut JA Stellungnahme fand vorher ein Gespräch statt.

Niemand hier weis was vorher, also auch die letzten 10 Jahre schon alles gelaufen ist und ich denke, man darf nicht gleich von Amtswillkühr sprechen, nur weil es in diesen Fall eine Pflegefamilie trifft und nicht eine Herkunftsfamilie verwirrt

Dürfte doch jeder wissen, das es auch bei Pflegefamilien Schwarze Schafe gibt?

Also nich falsch verstehen...

LG Sprotte


Diesem Beitrag schließe ich mich zu 100% an !

LG Monserat
30.12.2007 19:55 Monserat ist offline E-Mail an Monserat senden Beiträge von Monserat suchen Nehmen Sie Monserat in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 30.12.2007 um 19:55 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Monserat wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Kalle
unregistriert
RE: Wenn eine Behörde sich um Kinder kümmert Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallo Sprotte,
den Beitrag im Paten habe ich mit Willkür gemeint, nicht den Artikel von Raubtierbaendiger!! Es gibt auch einen Fall, wo die Kinder vor Weihnachten Rückgeführt wurden und was macht die LM, geht weiter in die Kneipe und Kinder sind allein in der Wohnung!! Na Klasse "Rückführung" gelungen, diese Madam macht genau weiter so, anstatt auf eine Entziehungskur zubestehen und dann erst die Kinder zurückführen. böse

Gruß
Kalle
30.12.2007 20:09
Dieser am 30.12.2007 um 20:09 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Kalle wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Sprotte
unregistriert
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Hallo nochmal,

hm, Aniii, der Zeitpunkt war wirklich unmöglich, da stimme ich dir zu.

@Braun, ja, ich kenne deinen Beitrag und deine Meinung zu der Herrausnahme des Bruders deiner PT. Und ich weiß auch das für die Kinder schrecklich ist wenn es so plötzlich geschieht, ohne Vorahnung. Für alle Beteiligten. Diese leidige Erfahrung haben wir auch hier gemacht...
Und, diese Erfahrung wird sicher noch eine ganze Zeit nicht überwunden sein...

Aber du hast recht, das mit der Amtswillkür hab ich wohl einfach *öhm* falsch verstanden, wohl weil so viele Beiträge über solche Willkühr in diesen Tread geschrieben wurden...

@ Kalle, wirklich eine Klasse Rückführung *ironie off*

LG Sprotte
31.12.2007 06:59
Dieser am 31.12.2007 um 06:59 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Sprotte wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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