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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Amtsarzt Erich Hedtke über die Folgen eines neuen Kinderschutzgesetzes für das Havelland » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Amtsarzt Erich Hedtke über die Folgen eines neuen Kinderschutzgesetzes für das Havelland
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Lampe Amtsarzt Erich Hedtke über die Folgen eines neuen Kinderschutzgesetzes für das Havelland Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hauskinder sollen Vorrang haben

MAZ: Wie viele Kinder unter sechs Jahren leben derzeit im Havelland?

Erich Hedtke: Aktuell sind es rund 7500. Die Zahl ist rückläufig. 2006 waren es 7617, ein Jahr zuvor 7823 Kinder.

Wie viele Kitakinder haben in den vergangenen Jahren an den Vorsorgetests teilgenommen?

Hedtke: Diese Reihenuntersuchungen in Kitas werden jährlich in allen Altersstufen durchgeführt. Die Pflichtuntersuchung des Gesundheitsamtes zur Einschulung hat dabei einen Sonderstatus. Wer in die Schule will, muss vorher untersucht werden. Somit erreichen wir zumindest in diesem Alter alle Kinder.

Und die Jüngeren?

Hedtke: Von denen untersuchen wir seit zwei Jahren etwa 70 Prozent. Das heißt, von zirka 3600 Kitakindern im Havelland haben sich etwa 2500 eines Jahrgangs mit dem Einverständnis ihrer Eltern untersuchen lassen. Das ist ein guter Schnitt.

Wie sah es vorher aus?

Hedtke: 2002 und 2003 waren die Werte deutlich schlechter. Aus Kapazitätsgründen konnten wir nur 20 bis 40 Prozent der Kinder untersuchen. Daraufhin initiierte der Landrat ein Modellprojekt, in dem die Kinderärzte der Havellandkliniken in Nauen und Rathenow in die Reihenuntersuchungen einbezogen wurden. Seither sind die Untersuchungszahlen akzeptabel.

Mit dem neuen Gesetz sollen Vorsorgeuntersuchungen nun obligatorisch werden. Welche Kinder betrifft das?

Hedtke: Das Gesetz sieht vor, dass die Gesundheitsdienste der Kreise künftig alle Kinder im Alter von zweieinhalb bis dreieinhalb Jahren untersuchen sollen. Damit sind ausdrücklich nicht nur Kitakinder gemeint, sondern auch Kinder, die von Tagesmüttern oder zu Hause von ihren Eltern betreut werden. Im Havelland wurden die Tagesmütterkinder schon im vorigen Jahr untersucht. Die Gesundheitstests der so genannten Hauskinder sollen Vorrang haben, damit Kinder mit möglichen Defiziten schneller Hilfe erhalten.

Werden Eltern, die sich weigern, sanktioniert?

Hedtke: Vom Gesetz her nicht. Deshalb bedeutet es für das Gesundheitsamt einen erheblichen Aufwand, wenn sich die Mitwirkung der Eltern schwierig gestaltet.

Was ist sonst neu an dem Gesetzesentwurf?

Hedtke: Die Reihenuntersuchungen der Gesundheitsämter werden künftig mit den neun Früherkennungsuntersuchungen der Kinderärzte verzahnt. Gemeint sind die so genannten „U“s im Alter von ein bis sechs Jahren, die der Kinderarzt in dem gelben Untersuchungsheft dokumentiert. Die neue Pflichtuntersuchung soll künftig zwischen der U 7 (bis zum 2. Geburtstag) und der U 8 (bis zum 4. Geburtstag) liegen.

Was passiert davor und danach?

Hedtke: Das Gesetz sieht ein so genanntes Einladungs- und Rückmeldewesen zu den Früherkennungsuntersuchungen U 6 (mit neun Monaten) bis U 9 (mit gut fünf Jahren) vor. Konkret bedeutet dies, dass Kinder dieser Altersklasse zweimal vom Landesgesundheitsamt zur Vorsorge bei ihrem Kinderarzt eingeladen werden. Nimmt ein Kind nicht an einer U-Untersuchung teil, trifft das Gesundheitsamt angemessene Maßnahmen, um auf eine erhöhte Teilnahmerate an den Früherkennungsuntersuchung hinzuwirken – so heißt es im Gesetzestext. Es soll also dafür gesorgt werden, dass Kinder bis zu ihrem fünften Lebensjahr wenigstens einmal jährlich von einem Arzt untersucht werden.

Laut Gesetzentwurf sollen die Landkreise als Träger des staatlichen Gesundheitsdienstes künftig für „auffällige“ Kinder ein Betreuungsmonitoring einführen. So müssen Eltern, die der schriftlichen Aufforderung zur Untersuchung nicht nachkommen, mit Hausbesuchen von Mitarbeitern des Gesundheits- oder Jugendamtes rechnen. Ist das personell im Landkreis umsetzbar?

Hedtke: Wenn Eltern ihre Kinder trotz schriftlicher Einladung nicht beim Arzt vorstellen, wird nachgehakt. Erst telefonisch, dann per Hausbesuch. Verdichten sich Hinweise auf eine Kindswohlgefährdung, wird, wie bisher auch, schnell mit dem Jugendamt agiert. Ein Kind, das keiner offensichtlichen Gefährdung ausgesetzt ist und das keine ermittelbaren Verhaltensauffälligkeiten zeigt, kann jedoch nicht zwangsuntersucht werden.

Mit wie vielen Verweigerern rechnen Sie?

Hedtke: Bei einer Verweigererquote von etwa zwei Prozent, die uns aus den Schuluntersuchungen der 6. und 10. Klassen bekannt ist, hätten wir pro Jahr im Landkreis mit 20 bis 30 Kindern im Alter von zweieinhalb bis dreieinhalb Jahren zu rechnen, die auch nach mehrfacher Einladung nicht an der Untersuchung teilnehmen. Die Personaldecke im kinder- und jugendärztlichen Dienst erlaubt es, dass betroffene Familien mehrmals aufgesucht und auch Kontakte zu anderen Bezugspersonen des Kindes aufgenommen werden können. Das unterscheidet sich nicht gravierend von den aufsuchenden Hilfen, die der kinder- und jugendärztliche Dienst schon jetzt anbietet.

Sind Pflichtuntersuchungen Ihrer Meinung nach ein geeignetes Mittel, um Vernachlässigungen oder Misshandlungen von Kindern frühzeitig zu erkennen?

Hedtke: Lassen Sie es mich vielleicht so sagen: Eine gesetzliche Pflicht kann auch anders aussehen. Nehmen Sie die Haftpflichtversicherung für das Auto. Wenn Sie die nicht haben, wird das Fahrzeug von einem freundlichen Mitarbeiter des Ordnungsamtes oder der Polizei entstempelt. Sie verlieren jegliche Berechtigung, das Auto im Straßenverkehr zu führen.

Kinder tragen aber keinen Barcode auf der Stirn, der entfernt werden könnte.

Hedtke: Genau. Wer sein Kind nachlässig behandelt, dem muss das aufwändig nachgewiesen werden, bevor ordnungsrechtlich gehandelt werden kann. Daran ändert auch das neue Gesetz nichts. Wir als Gesundheitsamt nehmen jedoch den Arbeitsauftrag sehr ernst, möglichst alle Kinder im Vorschulalter vorsorgend zu untersuchen und gemeinsam mit Partnern wie den niedergelassenen Kinderärzten daran zu arbeiten, dass Kinder bei uns gesund aufwachsen können.


Quelle: http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/b...ines_neuen.html

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Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

20.02.2008 08:07 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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