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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » "Das ganze Jahr war eine Tragödie" » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Lampe "Das ganze Jahr war eine Tragödie" Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Nach vielen Tiefschlägen versucht eine Familie, sich wieder aufzurappeln – Eine Familienhelferin unterstützt sie


SALZGITTER. Die Familie gilt häufig als der Kern der Gesellschaft. Viele Familien haben heutzutage aber große Probleme. Die SZ besucht in losen Abständen eine Familie, der das Jugendamt hilft, aus dem Chaos herauszukommen.

Mellis Familie hat in den vergangenen zwölf Monaten viel durchgemacht. Melli sagt: "Das ganze Jahr war eine persönliche Tragödie." Jetzt versucht sie sich Schritt für Schritt wieder aufzurappeln.

Melli ist 38 Jahre alt. Sie erzieht alleine drei Kinder und versorgt ihre demenzkranke Oma, die bei ihr wohnt. Vor einem guten Jahr starb Mellis Mutter, ihr "Ein und alles". Kurz darauf brannte die Wohnung mitten in der Nacht zur Hälfte aus. Mellis Fernseher war implodiert.

Für Melli war das alles zuviel. Sie zog sich in sich zurück. "Ich hab die Kinder nicht mehr an mich herangelassen, ich hab niemanden mehr an mich heran gelassen." Briefe blieben ungeöffnet, das Telefon klingelte vergeblich.

"Es war fünf vor zwölf"

Die Kinder liefen "aus dem Ruder", sagt Melli. Ihr 18-jähriger Sohn bekam Probleme mit der Polizei. Die neunjährige Tochter hörte auf Kind zu sein, spielte nicht mehr, redete wie ein Teenager. Melli sagt heute: "Mein Gefühl sagte mir, es war fünf vor zwölf."

Ihre Tochter und der siebenjährige Sohn fingen an, Krankheiten vorzutäuschen. Sie gingen nur noch unregelmäßig zur Schule. Melli hatte nicht die Kraft, sie dazu zu zwingen. Vielmehr fing ihre Neunjährige an, sie zu bemuttern.

Durch das Fehlen der Kinder wurde die Schule und dann Andreas Schewerda auf die Situation aufmerksam. Schewerda ist Diplom-Sozialarbeiter der Stadt Salzgitter und betreut die "Zweite Chance".

Dieses Projekt ist für Schulschwänzer wie Mellis Kinder gedacht. Schewerda will diese wieder dazu bringen, regelmäßig zur Schule zu gehen. Er besuchte Mellis Familie und stellte schnell fest, dass sie Hilfe braucht.

Manchmal muss das Jugendamt Familien in Salzgitter aufwändig dazu überreden, dass sie Hilfe annehmen. Es gibt Familien, die fürchten den Eingriff des Jugendamts, beziehungsweise des Fachdienstes Kinder, Jugend und Familie.

Melli sagt: "Es ist nicht schämenswert, das Jugendamt in Anspruch zu nehmen." Sie sah damals die Hilfe Fachdienstes als die letzte Chance für ihre Familie an.

Die Folge von Schewerdas Besuch: Seit einem guten halben Jahr betreut Susanne Alpers die Familie. Sie ist Familienhelferin des Elisabethstifts. Familienhelfer betreuen im Stadtgebiet Salzgitter gut 200 Familien jährlich. Aktuell sind es 167.

Alpers besucht Mellis Familie sechs Stunden in der Woche. Sie kommt nicht, um über Mellis Leben zu bestimmen. Alpers sagt: "Es sind viele Gespräche notwendig, um herauszufinden, wie will dieser Mensch leben. Man guckt, welche Ressourcen hat dieser Mensch. Was kann wie erreicht werden?" Sie lernten sich gegenseitig kennen, bauten Vertrauen zueinander auf.

Alpers erzählt: "Die erste Zeit bin ich jeden Morgen hingefahren und hab die Kinder geweckt." Alpers versuchte mit Melli zusammen, das Leben der Familie wieder in geregelte Bahnen zu lenken.

Die beiden haben sich dafür gemeinsame Ziele gesetzt:

Die Kinder sollen wieder regelmäßig zur Schule gehen;

die Familie soll wieder zu geregelten Zeiten zusammen essen;

Melli soll ihre Behördengänge wieder allein erledigen können;

das Vertrauen der Kinder, das Melli in ihrer passiven Trauerphase teilweise verloren hat, wollen sie wieder aufbauen;

die Trauer über den Tod der (Groß)mutter wollen sie gemeinsam bewältigen;

die Kinder sollen wieder zu geregelten Zeiten ins Bett gehen.

Schritt für Schritt nähern sich Melli und die Familienhelferin diesen Zielen an. Nach einem halben Jahr haben beide schon viel erreicht. So bleibt Melli heute hart, wenn ihre Tochter sie abends noch bittet, eine Freundin besuchen zu dürfen. Auch wenn diese dann anfängt zu weinen.

Zwei verlassen die Familie

Dennoch: Alle Probleme sind nicht gelöst. Die Betreuung einer Familie dauert normalerweise rund zwei Jahre, von heute auf morgen geht nichts. Susanne Alpers fragt den 18-Jährigen: "Wann gehst du wieder zur Schule?" Er starrt auf den Boden, sagt nichts.

Melli und Alpers haben mit dem jungen Mann lange darüber gesprochen, wie es weitergehen soll. Er soll kein schlechtes Vorbild für seine kleinen Geschwister sein. In der Wohnung kann Melli ihn aber nicht davon abhalten, da er sie als Autoritätsperson nicht anerkennt.

Melli ist deshalb überzeugt, dass er ausziehen muss. Nun hat er beim Jugendamt unterschrieben, Hilfe anzunehmen, zum Beispiel in betreutes Wohnen zu ziehen.

Ein anderer harter Schnitt vollzieht sich für die Familie in diesen Tagen. Lange hat sich Melli dagegen gesträubt. Nun aber ist davon überzeigt, dass es das Beste ist: Ihre demenzkranke Oma geht ins Altenheim. Um die Familie, um die beiden Kleinen in den Griff zu kriegen, zahlt sie einen hohen Preis.


Quelle: http://www.newsclick.de/index.jsp/menuid/2163/artid/8031074

__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

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