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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Willkommen im Neandertal: Berlin, Hauptstadt der Kindesmisshandlungen » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Willkommen im Neandertal: Berlin, Hauptstadt der Kindesmisshandlungen
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peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Dabei seit: 09.04.2005
Beiträge: 28.211
Bundesland: Nordrhein-Westfalen


Lampe Willkommen im Neandertal: Berlin, Hauptstadt der Kindesmisshandlungen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Kennen Sie das Gefühl, wenn man sich selbst plötzlich seiner grenzenlosen Ohnmacht als Einzelperson bewusst wird? Wenn das Blut in rasanter Geschwindigkeit den Kopf erreicht, sich heftige Kopfschmerzen bemerkbar machen, sich einem der Hals zuschnürt und sich die Augenlider beginnen, mit überlaufenden Tränen zu füllen? Und wenn genau diese Vorgänge noch mit einer gehörigen Portion Verzweiflung, dem “Ich muss was tun”-Drang, aber auch der Hoffnung und dem Glauben an das Gute im Menschen gewürzt sind, dann könnte es wieder einmal um das folgende Thema gehen.

Mindestens 150.000 Kinder schwer misshandelt

In Deutschland gibt es rund 14 Millionen Kinder, die das 14. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Allein von ihnen werden etwa 150.000 Kinder laut Aktenlage schwer misshandelt. Die Hauptstadt Berlin ist daran mit über 80.000 misshandelten Schutzbefohlenen beteiligt und nimmt damit bundesweit über die Hälfte aller registrierten Fälle ein. Man geht davon aus, dass eine zusätzliche Dunkelziffer misshandelter Kinder sogar ungleich höher zu sein scheint.

In keiner anderen deutschen Stadt wurden so viele Kinder von ihren leiblichen Eltern gequält, misshandelt und sich selbst überlassen, wie dies bislang in Berlin stattfand. Kleinstkinder werden geschlagen, verletzt, auf glühende Herdplatten gesetzt. Man lässt sie hungern, als sei der Krieg ausgebrochen. Eltern knebeln und fesseln sie, hängen ihr Kind in diesem Zustand an einen Kleiderhaken, weil es “genervt” hat.

Eltern verkaufen ihre Kinder an “Freier”

Eltern verkaufen ihre minderjährigen Töchter und Söhne an Päderasten. “Kinder-Freier”, die den Eltern Geld dafür zahlen, weil denen die Gelder fehlen. Und so gäbe es noch viele Beispiele anzufügen, die hier durch das LKA 1 Berlin verfolgt und bearbeitet werden. Eine Berliner Polizeibehörde, die einzig und allein für Misshandlungen an Kindern zuständig ist, besteht hier seit vielen Jahren und scheint erforderlich.

Deutschland zählt zwei getötete Kinder pro Woche

Vernachlässigungen von Körper und Seele der Kinder, die im Verborgenen der Familie selbst an der Tagesordnung sind, kommen erheblich häufiger vor. Statistisch allerdings beklagen wir in Deutschland pro Woche zwei Todesfälle von misshandelten Kindern. Diese Zahl entspricht demnach etwa 104 (!) getöteten Kindern pro Jahr. Gewalttaten und Vernachlässigungen, die eben durch Personen veranlasst werden, denen die Kinder vertrauen. Schon aus diesem Grund empfinden es viele Kinder bald als annähernd normal und sprechen gewöhnlich mit keinen Außenstehenden darüber. So genannte Risikofamilien sind daher für Dritte nicht gerade leicht zu erkennen.

Präventivmaßnahmen durch den Kinderarzt

Das Recht auf gewaltfreie Erziehung wurde in der Bundesrepublik Deutschland dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) hinzugefügt. Hiernach stehen nicht nur alle Zuwiderhandlungen unter Strafe, sondern verpflichtet andererseits auch die Staatsgewalt zu möglichen Präventivmaßnahmen. In diesem Rahmen wird bereits angedacht, Kinder von Geburt an bis etwa zum zehnten Lebensjahr durch Kinderärzte in regelmäßigen Abständen untersuchen zu lassen. Hiermit soll eine bessere und funktionierende Kontrollfunktion des Staates eingeleitet werden, womit der Kindesmissbrauch weitgehend eingedämmt werden kann.

Alkoholmissbrauch für Misshandlungen verantwortlich


UNICEF-Untersuchungen haben ergeben, dass insbesondere Faktoren wie Stress, Armut, Gewalt zwischen den Eltern sowie Drogen- und Alkoholmissbrauch für die überwiegende Anzahl von Misshandlungen verantwortlich zeichnen. Wir können daran fest machen, dass diese Eltern ihre Kinder oftmals gar nicht einmal hassen. Sie sind mit der Gesamtsituation häufig überfordert, sind psychisch sehr labil, haben sich nicht mehr im Griff und reagieren Ärger und Frust oft spontan an den Kindern ab.

Ausgrenzung durch “Hartz IV” macht Eltern zu Bestien


Arbeitslosigkeit, völlig beengte Wohnverhältnisse und Hoffnungslosigkeit sind häufig ein weiteres Übel. Im Rahmen der allseits bekannten und praktizierten “Arbeitslosengeld II”-Regelungen werden aber Armut und unzureichende Wohnraumverhältnisse geradezu gefördert und unterstützt. Gesetzlich geregelte und begrenzte Quadratmeter, nahezu zeitwidrige Mietzinssätze und (a-)”sozialer” Plattenbau, die Arbeitslose zum Umzug in “Besenkammern” auffordert, soweit ihre Miethöhe oder Quadratmeteranzahl die staatlich festgelegten Regeln auch nur geringfügig übersteigen, fördern naturgemäß menschliches Unbehagen. Eine neue ALG II-Armut, die alle Betroffenen gesellschaftlich ausgrenzt, weil sie nicht mehr dazu in der Lage sind, an dem, was in ihrer Umwelt geschieht, teilzunehmen.

Staat muss dringend für sozial akzeptable Voraussetzungen sorgen

Staatliche Einrichtungen, wie Jugendamt, Sozialarbeiter, pädagogische Einrichtungen können eigentlich nur dann hilfreich sein, wenn sie auf allseits erforderlichen Voraussetzungen aufbauen können. Wenn aber den Menschen schon die Voraussetzungen fehlen, indem sie sozial ausgegrenzt werden, indem ihnen das Notwendigste zum Leben fehlt, während man ihnen keinen Bewegungsfreiraum mehr zugesteht, werden wir künftig sowohl mit erheblich ansteigender Kriminalität als wohl auch mit noch viel mehr Fällen von Kindesmissbrauch rechnen müssen.

Denn was nützt diesen Menschen ein leeres Blatt Papier, wenn ihr Füllfederhalter ohne Tinte ist? So bleiben die wahren Bedürfnisse dieser Menschen unberücksichtigt. Vielleicht erkennt unsere Politik in diesem Rahmen, dass der Kinderarzt zwecks regelmäßiger Kontrolluntersuchung zwar unverzichtbar ist, dies aber bei Weitem nicht die einzige erforderliche Präventivmaßnahme ist. Und vielleicht erkennen wir als Gesellschaft endlich, dass wir unsere bequeme Oberflächlichkeit, unsere beschädigte Zivilcourage und unsere teils unbegründeten Ängste nicht zum “Dauerwegschauen” instrumentalisieren. Denn es ist fünf Minuten nach Zwölf. Eine Sekunde später könnten wir schon ein weiteres Kind beerdigen.


Quelle: http://www.readers-edition.de/2008/03/01...misshandlungen/


__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

01.03.2008 15:36 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

Naemi27
unregistriert
RE: Willkommen im Neandertal: Berlin, Hauptstadt der Kindesmisshandlungen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Heute so aktuell wie vor einem Jahr verwirrt

Ist doch echt gruselig, das in einem Jahr so gut wie nichts passiert ist!!! Schreck
Die Zustände sind noch immer die gleichen....
Im Kinderschutz scheint die Zeit irgendwie stillzustehen... frei nach dem Motto:
Und täglich grüßt das Murmeltier.... regauf
09.02.2009 18:22
Dieser am 09.02.2009 um 18:22 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Naemi27 wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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