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Lampe Ein Bremer Sozialpädagoge arbeitet mit Problemfamilien Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Angst als ständiger Begleiter

Bremen (AP) Das Bett ist gemacht, das Sofa bis auf einen Riesenteddy leer. Der Stapel Spielzeug in der Ecke ist aber ebenso wenig zu übersehen wie die Haarbürste, die zwischen Essenskrümeln auf dem Boden liegt. Die 21-jährige Bewohnerin müht sich neuerdings, ihre Wohnung besser in Schuss zu halten, sonst könnte ihr die Tochter weggenommen werden. Die junge Mutter hat Unterstützung und steht zugleich unter Beobachtung.
Der Bremer Sozialpädagoge Hans-Jürgen Lahann hilft ihr, Ordnung in ihr Leben zu bringen.
Lahann ist einer von Tausenden Sozialarbeitern in Deutschland, die versuchen, Schicksale wie das des fünfjährigen Mädchens in Wuppertal zu verhindern, das offenbar zu Tode misshandelt wurde. Seit 16 Jahren ist er im Beruf, seit elf Jahren leitet der 43-Jährige bei der Bremer Hans-Wendt-Stiftung eine Gruppe von Sozialpädagogen, die sich um Problemfamilien kümmert. Überforderte Eltern, verstörte Jugendliche, misshandelte Kinder sind Alltag für Lahann und seine Kollegen. Auf Anforderung des Jugendamtes kommen sie bis zu sechs Wochen täglich in die Familien. Ein letzter Versuch, um zu vermeiden, dass die Kinder zu Pflegeltern oder ins Heim kommen. Manchmal muss der Krisendienst trotzdem kapitulieren, und die Kinder müssen doch vom Jugendamt untergebracht werden.
Anzeichen für ernste Gefahr zu übersehen und zu spät zu reagieren - diese Angst ist Lahann zufolge ein ständiger Begleiter. Und er hat Grund dazu. Lahann gehörte zu dem Zweier-Team, das die Familie des später zu Tode gequälten Kevin betreute und äußerst positive Eindrücke gewann. Wie sie sich so irren konnten? «Mutter und Ziehvater haben meines Erachtens damals, Ende 2004, selbst noch geglaubt, aus ihnen könnte die Bilderbuchfamilie werden, die sie uns vorspielten», glaubt Lahann.

Anonymer Hinweis an das Jugendamt

Ein Extremfall. Typisch sei die Geschichte der 21-Jährigen, die er gerade betreut, sagt er. Mit 17 schwanger, brach sie die Schule ab und zog mit ihrem Freund in die kleine Wohnung in einem der ärmsten Viertel von Bremen. «Er war immer zuständig für die Ordnung», erzählt die junge Frau, die ihren Namen nicht gedruckt sehen will, aus der ersten Zeit mit der Tochter, die jetzt fröhlich durch die Wohnung tobt. Doch dann trennte sich ihr Freund von ihr, und der Haushalt war ihre Sache nicht.
Ein anonymer Hinweis alarmierte das Jugendamt. Die junge Frau glaubt, dass er von Nachbarn kam. Sie ernähre das Kind nicht richtig, gehe nicht mit ihm vor der Tür, habe wechselnde Männerbekanntschaften, hieß es. Das stimme überhaupt nicht, protestiert die junge Frau mit den langen blonden Haaren. Sie habe erst lernen müssen, allein mit der Tochter zu Recht zu kommen. Aber auf diese Vorwürfe sei sie so sauer gewesen, dass sie vom Jugendamt angesetzte Termine nicht eingehalten habe. Die Behörde ließ ihr nur noch die Wahl, Lahann zu treffen oder gleich das Familiengericht über den Verbleib der Tochter entscheiden zu lassen.
«Ich habe mir das schlimmer vorgestellt, aber ich finde es ganz in Ordnung», beschreibt sie die Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogen. Mit ihm berät sie, wie sie von ihren durch Handy und Internet aufgehäufte Schulden herunterkommt, wie sie ihren Ex-Freund dazu bewegen kann, die Tochter regelmäßig zu besuchen, wie sie das Putzen in den Griff bekommt. Man bevormunde nicht, sondern wolle gemeinsam mit den Klienten Ziele entwickeln, erklärt Lahann das Konzept des Krisendienstes. «Wir rücken auch nicht als Rollkommando an und räumen selbst die Wohnung auf.

Ab und zu auch «Sternstunden

Natürlich sei hier das Kindeswohl gefährdet. «Die Frage ist, wie sehr», wägt Lahann ab. Die junge Frau habe eine liebevolle Beziehung zu ihrer Tochter, schaffe es, sie zu versorgen, und sei immer viel mit ihr unterwegs gewesen. Auch öffne sie sich für Hilfe: Erst seit die Kleine im Kindergarten ist, hat ihre Mutter gemerkt, dass das Kind sprachlich zurück ist. Früher habe sie das vehement abgestritten, nun könne man über Maßnahmen beraten.
Sorgen? «Die mache ich mir täglich, sonst wäre ich blauäugig», beschreibt der Pädagoge seine Gefühle. Immer wieder aber hat er auch positive Erlebnisse. Etwa Ende letzten Jahres, als er einen Vater besuchte, der seine elfjährige Tochter verprügelt hatte. Dem Vater drohte die Wegnahme des Kindes - doch er lernte aus seinen Fehlern. «Ich merkte, der arbeitet an seiner Wut, versucht anders zu handeln.» Irgendwann sei der Mann dann eine Runde um den Block gegangen statt zuzuschlagen. «Ohne solche Sternstunden würde ich den Job nicht aushalten können», sagt Lahann.


Quelle: http://www.pr-inside.com:80/de/angst-als...ter-r496230.htm


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Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

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