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Zum Ende der Seite springen Weltkindertag steht vor der Tür
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Irina Irina ist weiblich
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Weltkindertag steht vor der Tür Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Worms- Weltkindertag steht vor der Tür

Kinder- und Jugendverbände laden am 20. September ab 10 Uhr auf Obermarkt und Lutherplatz ein
Wie in jedem Jahr, öffnet der Weltkindertag am Samstag, den 20. September ab 10 Uhr seine Pforten. Veranstaltungsorte sind Lutherplatz und der komplette Obermarkt. Hier finden auch immer wieder Vorführungen und ein buntes Musikprogramm statt.

Der Trägerkreis Weltkindertag hat wieder ein vielfältiges Programm, von einer Hüpfburg, über Bastelaktionen bis hin zu vielen Spielangeboten an verschiedenen Ständen und mit Kisten-Klettern und Großspielgeräten auf dem Lutherplatz zusammengestellt. Natürlich kommt auch das leibliche Wohl nicht zu kurz.

Insgesamt mehr als fünfzehn Kinder- und Jugendverbände beteiligen sich. Hier besteht auch an jedem Stand die Gelegenheit, sich persönlich über die Arbeit der einzelnen Jugendverbände zu informieren. Wer eine Kinderbetreuungsmöglichkeit sucht, sich über einen Hort informieren möchte oder aktive Jugendarbeit sucht, findet hier kompetente Ansprechpartner.

Um 10 Uhr startet der Weltkindertag mit einer Begrüßung durch Oberbürgermeister Michael Kissel und dem Vorsitzenden des Stadtjugendrings, Timo Horst. Das musikalische Rahmenprogramm zur Eröffnung liefert die Band des Pflegeeltern- und Adoptivvereins Worms.

Auf der Bühne finden verschiedene Vorführungen statt, so dass sich ein Besuch zu jeder Zeit lohnt. Man darf auf die Musikdarbietung der Band des Pflegeeltern- und Adoptivvereins, auf die Bauchtanzgruppe des DRK und auf Kinder-Tanzdarbietungen des Tanz-Sport-Clubs Worms gespannt sein.

Quelle: http://nibelungen-kurier.de/?t=news&s=Veranstaltung&ID=13392


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Liebe Grüße
Irina


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus

19.09.2008 22:26 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
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Reica Reica ist weiblich
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Aktionsbündnis Kinderrechte zum Weltkindertag am 20. September Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Aktionsbündnis Kinderrechte zum Weltkindertag am 20. September

„Was sind uns Kinder wert?“
Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF fordern Richtungswechsel der Politik für Kinder - Zentrale Aktion vor dem Brandenburger Tor mit 100 Berliner Kindern und UNICEF-Paten Dieter Pfaff

Bei seiner zentralen Aktion zum Weltkindertag in Berlin forderte das Aktionsbündnis Kinderrechte - Deutsches Kinderhilfswerk, Deutscher Kinderschutzbund und UNICEF - einen Richtungswechsel für Kinder in Politik und Gesellschaft. Unterstützt wurde das Bündnis dabei von dem Schauspieler und UNICEF-Paten Dieter Pfaff und Hundert Berliner Schülern, die sich mit der Frage „Was sind uns Kinder wert?“ an Passanten vor dem Brandenburger Tor wandten. So protestierten sie dagegen, dass die Interessen von Kindern in Deutschland vernachlässigt werden.

Die Belange von Kindern und Jugendlichen spielen in unserer immer älter werdenden Gesellschaft eine untergeordnete Rolle. So wachsen immer mehr Mädchen und Jungen in Armut auf. Chancengleichheit in Schule und Ausbildung gibt es für Kinder aus bildungsfernen Familien nicht. Im Bundeshaushalt, in der Stadt- und Verkehrsplanung der Gemeinden oder auch in der Rechtsprechung kommen sie meist zum Schluss.

„Die Kinderrechte sind nicht nur ein Versprechen, sondern eine völkerrechtlich bindende Verpflichtung. Das Wohl der Kinder muss Vorrang haben – im Bundestag, im Gerichtssaal, im Gemeinderat“, sagte Anne Lütkes, Vorstandsmitglied von UNICEF Deutschland.

„Nur ein tief greifender Wandel im Verhältnis zwischen Erwachsenen und Kindern kann den eklatanten Gegensatz zwischen Anspruch und Wirklichkeit aufheben, mit dem heute immer mehr Kinder in Deutschland leben müssen“, sagte Thomas Krüger, Präsident des Deutschen Kinderhilfswerks.

„Politik muss mit Kindern und für Kinder gestaltet werden – nicht über die Köpfe der Kinder hinweg“, forderte Hubertus Lauer, Vorstandsmitglied des Deutschen Kinderschutzbundes.

Prominente wie Katja Riemann, Oliver Bierhoff und Wolfgang Stumph, Politiker wie der Bundestagspräsident Norbert Lammert, die Ministerpräsidenten Wolfgang Böhmer, Peter Harry Carstensen, Roland Koch und Jürgen Rüttgers, vier Bundesministerinnen - Ursula von der Leyen, Annette Schavan, Ulla Schmidt und Heidemarie Wieczorek-Zeul - haben die Frage „Was sind uns Kinder wert?“ beantwortet. Hier: sind alle Aussagen nachzulesen. Jeder kann sich beteiligen und seine Antwort dort veröffentlichen.

Nach der Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen haben alle Kinder der Welt dieselben unteilbaren Rechte. Sie haben Anspruch auf Versorgung und Pflege, auf Erziehung und Förderung, auf freie Meinungsäußerung und Beteiligung am öffentlichen Leben. Nach Artikel 3 der Kinder-rechtskonvention hat das Kindeswohl bei allen Entscheidungen, die Kinder betreffen, Vorrang. Deutschland hat das Abkommen 1992 ratifiziert.

In Deutschland sind wir jedoch weit davon entfernt, dem Kindeswohl Vorrang einzuräumen.

Kommunalpolitik: Jugendhilfepläne und –maßnahmen müssen meist hinter anderen Finanzierungsvorhaben zurückstehen. Das Wohl der Kinder gilt nicht als vorrangiges Entscheidungskriterium.
Sozialpolitik: Fast drei Millionen Kinder und Jugendliche in Deutschland sind arm - so die neuesten Berechnungen des Deutschen Kinderhilfswerks. Kinder sind die am stärksten von Armut betroffene Altersgruppe in unserer Gesellschaft.
Bildungspolitik: Kinder, die in prekären Einkommenslagen aufwachsen, haben deutlich schlechtere Bildungschancen und weisen eine schlechtere gesundheitliche Verfassung auf.
Asyl- und Aufenthaltsrecht: Wenn über den Aufenthalt von minderjährigen Flüchtlingen in Deutschland entschieden wird, spielt das Wohl der Kinder nur eine untergeordnete Rolle. Aber gerade Flüchtlingskinder sind aufgrund ihrer oft traumatischen Erfahrungen während Flucht oder Vertreibung dringend auf Schutz und Fürsorge angewiesen. Ihr Wohlergehen muss an erster Stelle stehen.
Zivile Rechtsstreitigkeiten: Wenn Anwohner gegen die Lärmbelästigung durch Spiel- oder Bolzplätze klagen, berufen sich Gerichte bei ihrer Urteilsfindung oft auf die Lärmbemessung nach Dezibel. Das Wohl der Kinder, die dringend Platz zum Spielen brauchen, wird nicht einbezogen.
Stadtplanung: Wenn Flächennutzungs- oder Verkehrsleitpläne beraten und verabschiedet werden, spielen die Interessen der Kinder meist keine Rolle.

Das Aktionsbündnis Kinderrechte fordert einen umfassenden Perspektiv- und Politikwechsel in Deutschland – zum Wohl der Kinder:

Kinderrechte ins Grundgesetz: Das Aktionsbündnis Kinderrechte fordert Bundestag und Bundesrat dazu auf, Kinderrechte im Grundgesetz zu verankern. Dies wäre ein klares Signal an Staat und Gesellschaft, das Wohl der Kinder als seine Kernaufgabe anzusehen.
Kinderarmut ernst nehmen und bekämpfen: Bund, Länder und Kommunen müssen in einer gemeinsamen Kraftanstrengung eine nationale Strategie gegen Kinderarmut entwickeln und umsetzen. Auch Vertreter der Wirtschaft und der Verbände sollten an einen Tisch geholt werden, damit der Trend zu mehr Kinderarmut endlich umgekehrt wird.
Mehr Chancengleichheit und bessere Bildung: Bund, Länder und Gemeinden müssen die Benachteiligung von Kindern aus bildungsfernen Familien in der Schule und bei der Ausbildung abbauen und insbesondere die Förderangebote für Kinder aus Migrantenfamilien verbessern.
Flüchtlingskinder gleich behandeln: Bundesregierung, Länder und Kommunen müssen gewährleisten, dass alle Kinder, unabhängig von ihrem ausländerrechtlichen Status, die gleichen Chancen auf Bildung und medizinische Hilfe haben. Kinder und Jugendliche im Asylverfahren brauchen ihrem Alter gemäß besonderen Schutz und Unterstützung.
Mehr Beteiligungsmöglichkeiten für Kinder: Bund, Länder und Gemeinden müssen auf unterschiedlichen Ebenen altersgemäße Möglichkeiten der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen schaffen. Dies hilft, die Interessen der Kinder zu wahren und dient darüber hinaus der demokratischen Bildung.

Für Rückfragen wenden Sie sich bitte an:

UNICEF, Helga Kuhn, 0221/93650-315, www.unicef.de
Deutsches Kinderhilfswerk, Michael Kruse, 030/308693-11, http://www.dkhw.de
Deutscher Kinderschutzbund, Paula Honkanen-Schoberth, 030/2148090, http://www.dksb.de



Quelle: http://bonner-wirtschaftsgespraeche.de/i...m-20-september/

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Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
20.09.2008 07:10 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Reica Reica ist weiblich
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Duisburg- Am Sonntag lädt das Jugendamt wieder zum Weltkindertag ein Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Am Sonntag lädt das Jugendamt wieder zum Weltkindertag ein

Duisburg - 17. September 2008. „Ohne Zukunft – Kinder in Armut?!“ lautet der Titel des diesjährigen Weltkindertages in Duisburg am kommenden Sonntag, 21. September, von 11 bis 18 Uhr am Innenhafen. Er beschäftigt sich mit dem Recht des Kindes auf soziale Sicherheit und angemessene Lebensbedingungen, den Artikeln 26 und 27 der Konvention über die Rechte des Kindes der Vereinten Nationen. Die damit verbundenen gesellschaftlichen Fragestellungen und möglichen Antworten sind das Thema für das große Kinderfest. Vor Ort sind die wirtschaftlichen Verhältnissen der Kinder allerdings einerlei, denn wie schon seit über zehn Jahren sind die Angebote der Veranstaltung kostenfrei.


Über 100 Kooperationspartner des Jugendamtes Duisburg haben sich an dem Thema orientiert und eine breite Palette aus Workshops, Mitmach- und Sportangeboten, Infoständen und Großspielgeräten zusammengestellt, um den Kindern und Eltern aus Duisburg und Umgebung „ihren“ Tag auch in diesem Jahr wieder bunt und vielfältig zu gestalten. Zum ersten Mal dabei ist eine Show des TV-Senders Nick.


Auf der Bühne präsentieren sich, umrahmt von Kinderliedermachern und Puppenspielern, Tanzgruppen Duisburger Kinder und Jugendlicher. Zudem sorgen die Cafes von Immersatt e. V., den Falken und des Jugendamtes für ein äußerst kostengünstiges Angebot an Speisen und Getränken. Alle Kinder- und Jugendlichen bis zu 14 Jahren haben wieder freie An- und Abfahrt auf allen Linien der DVG.


Über 350 ehrenamtliche Mitarbeiter freuen sich bereits auf gutes Wetter und zahlreiche Besucher. Info-Flyer liegen in allen Bezirksämtern der Stadt Duisburg aus und wurden zudem an alle städtischen Kindergärten und Grundschulen der Stadt Duisburg verteilt. Auf den Internetseiten des Jugendamtes unter www. duisburg.de steht der Flyer als Download zur Verfügung.


Peter Hilbrands, Tel. 0203 283-3109



Quelle: http://www.presse-service.de/data.cfm/static/707620.html

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Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
20.09.2008 07:14 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Renate Schneider zum heutigen Weltkindertag

Jedes Kind hat ein Recht auf Überleben und Entwicklung in einer gesunden und angstfreien Umgebung sowie auf den Schutz vor Vernachlässigung, Misshandlungen und Verletzungen", so heißt es in der Uno-Konvention, proklamiert am ersten Weltkindertag am 20. September 1954 - ein Tag, der mittlerweile in mehr als 145 Ländern begangen wird.

Wie aber sieht die Realität fast 55 Jahre später aus? Sicher hat sich die Lage vieler Kinder weltweit verbessert. 80 Prozent sind gegen Krankheiten geimpft, die Kindersterblichkeit hat sich halbiert, und noch nie gingen so viele Kinder zur Schule wie heute. Und dennoch bleibt viel, sehr viel zu tun. Noch immer leben Millionen von Kindern im Elend, fristen ihr Dasein als Straßenkinder, Prostituierte, erhalten weder Schulbildung noch ärztliche Versorgung. Jeden Tag sterben nach wie vor Kinder an den Folgen von Krieg, Hunger und Unterernährung, schuften für Hungerlöhne, um das Überleben ihrer Familie zu sichern.

Und bei uns, in unserem reichen Land? Immer mehr Kinder verwahrlosen, werden seelisch und körperlich gequält, missbraucht, ja, sogar getötet - ohne Not. Der heutige Weltkindertag ist so ein Tag, an dem jeder Einzelne von uns einmal innehalten sollte, um sich zu fragen, wie gehe ich mit Kindern um, achte ich auf sie, höre auf die stummen Schreie der Kinder, die selbst noch nicht oder nicht mehr um Hilfe rufen können? Schützt unsere Kinder, unser kostbarstes Gut, darum bitte ich Sie.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre

Renate Schneider


Quelle: http://www.abendblatt.de/daten/2008/09/20/940350.html

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Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

20.09.2008 14:02 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

Reica Reica ist weiblich
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Wenn keiner da ist Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Wenn keiner da ist

Am Weltkindertag kann Deutschland sich nicht beruhigt zurücklehnen. Eine Kinderdorfleiterin schildert den Teufelskreis aus Not, Überforderung, Vernachlässigung und Gewalt in benachteiligten Familien.

Ordensschwester Jordana Schmidt ist Erziehungsleiterin des Bethanien Kinderdorfs in Schwalmtal-Waldniel. Die Dominikanerin hilft seelisch und körperlich vernachlässigten Kindern und deren hilflosen Eltern.

Ihre Botschaft: Damit es Kindern bei uns wieder besser geht, muss sich die Atmosphäre im Land verändern.

FOCUS-SCHULE: Nach Angaben des Kinderhilfswerks Unicef wächst jedes sechste Kind in Deutschland in einer von Armut bedrohten Familie auf, bei Alleinerziehenden liegt das Armutsrisiko bei 40 Prozent. Geht es Kindern in Deutschland schlecht?

Schwester Jordana: Ich glaube schon, dass es Kinder hier schwer haben. Das hat aber nur mittelbar mit der wirtschaftlichen Situation zu tun. Problematisch ist die Haltung, die wir Kindern gegenüber haben, und die Atmosphäre, in der sie aufwachsen.

FOCUS-SCHULE: Warum kommen Kinder zu Ihnen, was ist da schief gelaufen?

Schwester Jordana: Wenn das Kindeswohl in einer Familie gefährdet ist, wird das Kind zu seinem Schutz aus der Familie herausgeholt. Auslöser ist meist eine Krisensituation, in die Eltern geraten sind – durch Uberforderung, Erkrankungen, Drogenerkrankungen.

FOCUS-SCHULE: Stammen die Kinder vorwiegend aus sozial benachteiligten Familien?

Schwester Jordana: Es ist schon so, dass unsere Kinder in schwierigen Verhältnissen aufgewachsen sind. Es stand wenig Geld zur Verfügung, oft war auch wenig Verständnis für Haushaltsführung da. Wenn Eltern in Notlagen geraten, stehen die Kinder ganz hinten an und kommen nicht zu ihrem Recht. Aber ich kenne auch Familien, in denen Not herrscht und die es trotzdem schaffen, ihren Kindern Unterstützung zu geben. Es hat nicht immer etwas mit Geld zu tun.

FOCUS-SCHULE: Womit dann?

Schwester Jordana: Das Grundbedürfnis von Kindern ist, dass Erwachsene für sie Zeit haben, dass sie sich um sie kümmern. Dieses ganz einfache „Ich bin für dich da“, das fehlt vielen Kindern. Es ist eben nicht der Sportverein, die neue Playstation oder andere Konsumgüter, von denen Eltern immer denken, dass Kinder sie brauchen.

FOCUS-SCHULE: Was finden die Kinder bei Ihnen?

Schwester Jordana: Erst einmal einen Ort, wo sie wohnen können. Viele Kinder kennen das gar nicht, dass zum Beispiel für sie gekocht wird, dass immer etwas zu essen da ist, dass ein Erwachsener sich um sie kümmert. Bei uns dürfen sie wieder Kind sein und werden von der Verantwortung befreit, für jüngere Geschwister zu sorgen, sich Essen selbst zu suchen, ums Überleben kämpfen und sich zu schützen.

FOCUS-SCHULE: Schützen wovor?

Schwester Jordana: Vor Verwahrlosung, Missbrauch, Misshandlung.

FOCUS-SCHULE: Warum tun Eltern ihren Kindern so etwas an?

Schwester Jordana: Überforderungssituationen kommen in jeder Kindererziehung vor. Die Frage ist nur: Wie gehe ich damit um? Werde ich dann hilflos und schlage oder hole ich mir Hilfe? Oft sind díe Eltern ganz einsame Menschen, die viel zu wenig Unterstützung erfahren haben und deshalb in eine Krise geraten sind. Das familiäre Netzwerk, auf das viele „Mittelstandsfamilien“ selbstverständlich zurückgreifen, ist nicht zu unterschätzen: Da sind noch Oma und Opa, die für die Kinder da sind, oder Freunde, die man anrufen kann. Wenn das wegfällt, ist das schon mal ein Risikofaktor.

FOCUS-SCHULE: Was können Sie für die Familien tun?

Schwester Jordana: Mein größtes Anliegen ist, dass die Beziehung zwischen Eltern und Kindern entlastet wird. Ich glaube, dass es möglich ist, auch unter schwierigen Bedingungen gut mit Kindern zu leben. Es muss nur gelernt werden.

FOCUS-SCHULE: Brauchen wir Elternschulen?

Schwester Jordana: Ich glaube sogar, dass man noch früher ansetzen sollte. Ich plädiere für Entwicklungspsychologie als Schulfach. Denn Erziehung funktioniert in erster Linie über Verstehen. Wenn ich nicht verstehe, wie Kinder in der Trotzphase oder in der Pubertät reagieren, fühle ich mich angegriffen, und so beginnt ein Kreislauf, der immer mehr eskaliert. Manche Menschen haben ein natürliches Selbstverständnis, mit Kindern umzugehen. Aber es gibt immer mehr Menschen, die da sehr hilflos sind.

FOCUS-SCHULE: Was halten Sie von der Forderung, Kinderrechte ins Grundgesetz aufzunehmen?

Schwester Jordana: Wenn es dazu beiträgt, die Grundrechte aus Kindersicht zu betrachten, finde ich das sehr hilfreich. Es wird oft definiert, was Eltern brauchen, was Familien brauchen, was der Mensch braucht – aber nie aus der Sicht von Kindern. Dieser Perspektivwechsel ist wichtig – und eine freundliche Atmosphäre, eine Atmosphäre der Menschlichkeit, des Miteinanders, der Toleranz und Akzeptanz. Wenn wir es schaffen, atmosphärisch hier etwas zu verändern, wird sich Vieles ergeben.

FOCUS-SCHULE: Kann dieser Prozess politisch angestoßen werden oder muss das „von unten“ kommen?

Schwester Jordana: Wenn Politiker als authentische Menschen ihr Bestes geben – nach dem Motto: „Was ich sage, das lebe ich auch“ -, wirkt sich das aus.

FOCUS-SCHULE: Sie haben die Musik-CD „Echte Kinderrechte“ mit auf den Markt gebracht, auf der Kinder ihre Rechte interpretieren.

Schwester Jordana: Wir haben die CD gemeinsam mit unseren Kinderdorfkindern entwickelt. Das Projekt hat mir die Augen geöffnet dafür, was Kinder eigentlich wirklich brauchen. Es sind fast schon erschreckend einfache Dinge, die nicht mit Geld zu bezahlen sind.

FOCUS-SCHULE: Wer soll die Botschaft hören?

Schwester Jordana: Wir wollen über die Schulen und Kindergärten möglichst viele betroffene Kinder erreichen, deren Eltern so eine CD niemals kaufen würden. Wenn Kinder dort hören „Keiner darf dich schlagen, keiner darf dir wehtun“ etc., merken sie erst, dass da etwas im Ungleichgewicht ist.

FOCUS-SCHULE: Warum wehren sich betroffene Kinder oft nicht?

Schwester Jordana: Das Traurige ist ja, dass Kinder häufig fraglos hinnehmen, was ihre Eltern mit ihnen machen. Ein Kind, das geschlagen wird, findet das leider oft sehr normal. Dasselbe gilt auch für missbrauchte Kinder. Sie denken, Erwachsene dürfen so etwas. Jedes Kind soll wissen: Ich habe Rechte, die ich einfordern kann – dass man für mich Zeit hat, dass jemand mich tröstet, dass man mir zu essen gibt, dass jemand für mich da ist, wenn ich krank bin, und dass man mich nicht schlägt.



Quelle: http://www.focus.de/schule/familie/weltk...aid_334533.html

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Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
20.09.2008 14:03 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Vest. Enten-Rodeo, Mutbaum, Olympiade, Zirkus, Rallye und Luftballonwettbewerbe – die Attraktionen für Kinder an diesem Wochenende sind zahlreich. Grund ist der Weltkindertag, der in Deutschland jedes Jahr am 20. September gefeiert wird, in einigen Städten sind die Aktionen allerdings auch am Sonntag, in Oer-Erkenschwick wurde der Tag sogar schon am 12. September begangen.

Dorsten: Das Jugendamt veranstaltet hier auf dem Marktplatz in der Altstadt ein Kinderfest. Auch die Recklinghäuser Straße und der Platz der Deutschen Einheit sind in das festliche Treiben, Stände, Musik und Aktionen miteinbezogen. Wie bereits bei anderen Aktionen, stehen daher auf dem Marktplatz die Außengastronomieflächen der Cafés nur in eingeschränktem Umfang zur Verfügung. Der Busverkehr wird Sonntag von 9 bis 19 Uhr über den Willy-Brandt-Ring umgeleitet und die Haltstelle in Höhe der Johanneskirche entfällt.

Herten: Rodeo auf der wilden Ente, als Gipfelstürmer den Mutbaum bezwingen, oder mit verbundenen Augen durch den Sinnesparcours tasten – „Nur Mut!“ Am heutigen Samstag zwischen 10 und 15 Uhr sind alle Kinder eingeladen, über sich selbst hinaus zu wachsen. Anlässlich des Weltkindertages findet rund um das Rathaus eine große Kinder-Party statt. Mitgebracht werden sollten: Spaß, Stärke und viel Mut. Um 11 Uhr gibt Bürgermeister Dr. Uli Paetzel den Startschuss zum Luftballon-Wettbewerb. Danach gehen die Kinder bei einer Olympiade an den Start, um ihre Tapferkeit zu beweisen. Mini-Playback-Show, Bogenschießen, Schmink-Aktion, Stockbrot am Feuer und Essen vom Café Hof Wessels warten auf die Besucher, ebenso Jungendfeuerwehr, Siedlertanzgruppe, Siebenbürgerhaus Langenbochum und Atelier Regenbogen.

Marl: Der Stadtjugendring veranstaltet heute von 14 bis 18 Uhr in Kooperation mit dem Jugendamt, der Evangelischen Jugend, dem Kinderschutzbund und der Ambulanten Jugendhilfe des Diakonischen Werkes ein „Großes Kinder- und Familienfest“ mit vielen Aktionen. Auf dem Kirchplatz der Pauluskirche in Marl-Hüls, Römerstraße 57, gibt es Hüpfkissenburg, Seilbahnstation, Stadtteilrallye, Kinderzirkus „Fanfero“, Schminkaktion, Luftballonwettbewerb, „Bungee Run“, Stockbrot backen und verschiedene Spiel- und Bastelaktionen. Natürlich wird auch für das „leibliche Wohl“ mit Getränken , Waffeln und Grillstand gesorgt!

Recklinghausen: Kinderschutzbund, Unicef und der Fachbereich Kinder, Jugend und Familie planen am morgigen mit insgesamt 23 Trägern das Familienfest in der Vestlandhalle. Die wird sich von 14 bis 17 Uhr in eine riesige Spielwiese verwandeln, alles natürlich kostenlos.

Am Sonntag verwandelt auch Oliver Kelch, Inhaber der Agentur ODesign, das Cineworld ab 11 Uhr in ein Kinderparadies. Zwischen 11 und 18 Uhr können sich die Besucher im Multiplexkino an der Kemnastraße bei freiem Eintritt an der Torwand beweisen die Hüpfburg der Vestischen stürmen, an der Caracho-Carrerabahn seine Bahnen und in Prinzessinen oder Schmetterlinge verwandeln. Am Stand des Kinderschutzbundes werden Taschen gebastelt, die Tanzschulen Thiel und Robin Lynn zeigen ihr Können und die Pfadfinder präsentieren sich. Dazu gibt es Kinderschminken, Ballontiere, Kindercocktails und Kampfsportaufführungen, um 15 Uhr einen Überraschungsfilm die gesamte Familie und wertvolle Sachpreise von Zoom Erlebniswelt, Atlantis Dorsten, Flipp Flopp Oer-Erkenschwick, Cineworld, Cityfitness und Vestische.



Quelle: http://www.marlaktuell.de/?p=108930

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Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

20.09.2008 14:04 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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Und auch das gehörte zum Weltkindertag:


Zitat:
Als am 2. Mai der Wirbelsturm Nargis über Myanmar gefegt war, hinterließ er fast 85.000 Tote und 2,5 Millionen Obdachlose. Nway verlor ihre komplette Familie und das Haus, in dem sie gelebt hatte. Der Internationale Kindertag am Samstag ist für sie dennoch ein Tag der kleinen Freude: Die Siebenjährige kann endlich wieder zur Schule gehen.

Vom Internationalen Weltkindertag, der seit 1954 jährlich am 20. September gefeiert wird, hat Nway noch nie etwas gehört. Die Siebenjährige aus Myanmar geht nicht mit ihren Eltern in den Zoo, oder ins Kino. Sie sitzt im Kinderzentrum der internationalen Hilfsorganisation World Vision und hofft wie jeden Tag darauf, dass ihre Eltern wiederkommen und ihre drei Geschwister. Doch sie kommen nicht wieder. Sie starben, als der Zyklon am 2. Mai über das kleine Dorf Nat Sin im Irrawaddy-Delta fegte und fast alles zerstörte.


Nway hat alles verloren
Nway erinnert sich an jede Minute, immer wieder hat sie den Helfern im Auffanglager davon erzählt: "In der Nacht, nach stundenlangem wütenden Wind und Regen, schwächte sich der Sturm ab. Die meisten Häuser im Dorf hatten schon ihre Dächer verloren, und das Wasser war bis zu fünf Fuß hoch gestiegen. Die Leute dachten, das Schlimmste wäre vorüber. Aber dann kam der Sturm um Mitternacht wieder.

Als unser Haus zusammenbrach, brachte mich mein Onkel zum Haus des Gemeindeältesten, das ungefähr hundert Meter von unserem Haus entfernt war. Mehr als hundert Leute quetschten sich in das Haus. Einige waren verletzt. Als die Sonne aufging, erkannten wir, dass das Haus des Gemeindeältesten das einzige war, das noch stand." Ein Viertel der 400 Dorfbewohner war in den Fluten umgekommen. Nways Familie gehörte dazu. Seitdem ist das kleine Mädchen allein.

Endlich wieder lernen
Aus dem sogenannten PONJA-Report, einer gemeinsamen Untersuchung von UN-Organisationen, Hilfsorganisationen und Regierungsstellen geht unter anderem hervor, dass in den am schlimmsten betroffenen Gebieten etwa 450.000 Wohnhäuser und 60 Prozent aller Schulen zerstört wurden. Bis zu 2,5 Millionen Menschen haben alles verloren. Hunderte Wasserquellen sind verseucht, zahllose Reisfelder unbrauchbar geworden. Schätzungsweise eine Million Kinder sind seit der Katastrophe auf fremde Hilfe angewiesen.

Nway muss lernen, ohne ihre Familie zu leben. Jedes Stückchen Alltag hilft ihr dabei. Wie die Schule, in die sie endlich wieder gehen kann. Das Gebäude, in dem das Mädchen vor einem Jahr eingeschult wurde und in dem sie stolz ihre ersten Buchstaben schrieb und neue Lieder lernte, war vom Zyklon zwar zerstört worden. Dank internationaler Hilfe konnte aber eine Baracke errichtet werden, die jetzt als Schule dient.

Organisationen, wie World Vision und Unicef versuchten schon Ende Mai in den betroffenen Regionen Notschulen einzurichten. "Das ist ein wichtiger Schritt, auf dem langen Weg zurück in die Normalität. Die Kinder brauchen Sicherheit und Stabilität und dazu gehört besonders der tägliche Schulbesuch", erklärt der Leiter von Unicef in Myanmar, Ramesh Shrestra.

1000 Schulzelte, 100.000 Schulpakete und 200.000 Plastikplanen wurden im Rahmen der Aktion "Zurück in die Schule" bereitgestellt. 150.000 Kinder bekamen bereits vier Wochen nach dem Zyklon neue Bücher. Auch Nway hat jetzt wieder Stifte, Papier, Bücher und sogar eine Schuluniform. Sie will lernen - und wie alle anderen Kinder auf der Welt glücklich sein. Vielleicht schon am Kindertag 2009.


Dazu noch eine erfreuliche Nachricht:
Zitat:


Bolivien will Kinderechte stärken

In einem weltweit bislang einzigartigen Ausmaß haben sich Tausende Kinder und Jugendliche in Bolivien an der Verankerung ihrer wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Rechte in der neuen Verfassung beteiligt. Wenn im nächsten Jahr über die Verfassung abgestimmt wird, kann das Andenland einer der ersten Staaten Lateinamerikas sein, der den Kinderrechten Verfassungsrang einräumt.



Quelle: http://www.stern.de/politik/panorama/639700.html

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Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

23.09.2008 08:09 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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