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Kinder brauchen rote Ampeln Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kinder brauchen rote Ampeln

Die Probleme der Eltern, in liebevoller Atmosphäre Grenzen aufzuzeigen


Kinder- und Jugendpsychiatrie hat sich längst zu einer eigenen Disziplin entwickelt, die sich von der Behandlung Erwachsener deutlich unterscheidet. Wir stellen in der aktuellen Serie die Disziplin vor, die sich mit den jungen Seelen befasst.

Bei psychischen Störungen im Kindesalter ist zumeist das ganze System Familie betroffen, erklärt Sozialpädagogin Kerstin Heller. Daher werden in der Praxis stets die Eltern in die Behandlung mit einbezogen: In Form von Beratungsgesprächen, aber auch als regelrechtes "Elterntraining".

"In der Familie werden die Grundlagen gelegt, wie sich ein Kind und späterer Erwachsener in der Gesellschaft verhält", sagt Kerstin Heller. Daher müsse dort dafür gesorgt werden, dass Kindern in der Erziehung in einer liebevollen, wertschätzenden Atmosphäre Abläufe vermittelt werden, Strukturen, Regeln - aber auch Grenzen. Bei letzterem hapere es oft, weiß die Sozialpädagogin aus jahrelanger Erfahrung. Kinder brauchen Grenzen - das sei mehr als eine Binsenweisheit.

Viele Eltern seien heute aber nicht mehr in der Lage, klare Grenzen zu setzen. Ihnen möchte man mit dem "Elterntraining" helfen, ihre Erziehungsmöglichkeiten zu verbessern. Dabei gehe es keinesfalls um Schuldzuweisungen, stellt Kerstin Heller klar. Nach einer ausführlichen Diagnostik führt sie ein Gespräch mit den Eltern, in denen diese sich darüber klar werden können, was sie erwarten und wo sie Hilfe benötigen. "Wo stoßen Sie immer wieder an Grenzen, was sind die typischen Situationen, in denen es zu unlösbaren Konflikten kommt?", formuliert die Sozialpädagogin die Fragen, die sie Müttern und Vätern stellt. Das können Probleme mit den Hausaufgaben sein, beim Essen, beim Schlafengehen oder bei unkontrollierbaren Wutanfällen des Kindes.

"Erst einmal lasse ich die Eltern erzählen, später kann man auch mit Rollenspielen arbeiten." Am besten sei es, wenn beide Elternteile mitmachen. "Väter sind oft erst einmal skeptisch, entpuppen sich aber meist als sehr gute Unterstützer", erzählt Kerstin Heller aus ihrer Praxis. Viele hätten mit einem schlechten Gewissen zu kämpfen. "Habe ich etwas falsch gemacht?", fragten sich Mütter und Väter. Ist unsere Trennung schuld an den Problemen des Kindes? Habe ich zu wenig Zeit? An einem solchen "schlechten Gewissen", das eine ungünstige Voraussetzung Junge Seelen zur richtigen Erziehung sei, könne und müsse man arbeiten, sagt Kerstin Heller.

Im Punkt Erziehung sei es überraschenderweise oft ein Mangel, der zum Ausdruck komme. "Zu wenig Grenzen, also zu wenig Erziehung - das ist der Trend heutzutage." Man müsse natürlich nicht soldatische Disziplin einfordern. "Aber es gibt Eckpunkte, mit denen man einen klaren Rahmen schaffen kann." Ein regelmäßiger Tagesablauf, genug Schlaf, angemessene Kleidung, sogenannte "rote Erziehungsampeln", wie es Kerstin Heller nennt.

"Eltern diskutieren manchmal zu viel mit ihren Kindern." Damit meint sie beispielsweise, dass es keinen Sinn hat, mit dem Kind darüber zu diskutieren, ob es richtig ist, im kalten Winter dünne Sommerkleidung zu tragen. "Da muss man auch einmal einfach Nein sagen, Nein, du ziehst jetzt feste Schuhe an." Diskutieren schaffe in diesem Fall nur Unsicherheit.

Das komme vielleicht daher, dass der vorangegangenen Generation zu viel Autorität zugemutet wurde, mutmaßt die Sozialpädagogin. "Heute wollen Eltern dann alles ganz anders machen und beginnen, herumzuargumentieren, wo klare Regelsetzung gefragt wäre." Und zwar Regeln, die auch Konsequenzen nach sich ziehen. Damit seien keine "Strafen" gemeint, auch das stellt Kerstin Heller klar. "Strafe" sei negativ besetzt, und es gehe hier nicht um eine Machtdemonstration. Vielmehr darum, sich nicht auf Machtkämpfe mit dem Kind einzulassen.

"Gibt es ein klares Thema, um das der Konflikt sich dreht, muss man darüber natürlich reden. Will das Kind aber nur provozieren, lohnt es sich nicht, die Situation eskalieren zu lassen." - Rote Ampeln für Sandalen bei minus zehn Grad oder fürs Aufbleiben bis zehn Uhr bei Grundschülern - da sei eine klare Ansage gefragt.

Viele Eltern verstünden das gut, sagt Kerstin Heller, könnten es aber nur schlecht umsetzen. "Das kann eine alleinerziehende, selbst vielleicht am Rande der Depression befindliche Mutter nicht gut" - in solchen Fällen vermittelt Kerstin Heller auch therapeutische Hilfe für die Erwachsenen, denn das ist das "Elterntraining" nicht. Aber Hilfe beim Etablieren von Grenzen, deren Nichtbeachtung klare Konsequenzen nach sich ziehen - das können Eltern hier lernen. "Transparente, angemessene Konsequenzen, keine übertriebenen Bestrafungen", macht Heller klar und nennt als Beispiel das Verhalten beim Wutausbruch: Statt zurückzuschreien, einfach sagen: Du gehst jetzt bitte fünf Minuten in dein Zimmer, dann hole ich dich wieder. "Da nimmt man dann die Eskalation raus."

Erziehung in der Familie sei einfach das wichtigste Fundament, um im späteren Leben klarzukommen. Und auch das andere Extrem vergisst Kerstin Heller nicht zu erwähnen: Das übermäßige Verwöhnen. "Viele Kinder haben alles an materiellen Gegenständen, dürfen unbegrenzt Medien konsumieren, aber das ist genauso falsch wie Vernachlässigung." Die Mitte gelte es zu finden, die natürlichen Elterninstinkte, die oft verschüttet sind. "Die hat jeder in sich, sie wieder zu aktivieren helfen wir." Auch dadurch, dass man Eltern an ihre anderen Rollen erinnere, denn niemand könne sich "nur" als Mutter definieren - das sei auf Dauer sehr kontraproduktiv.



Quelle: http://www.wiesbadener-tagblatt.de/regio...ikel_id=3448729

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Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
25.09.2008 09:07 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 25.09.2008 um 09:07 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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