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Weihnacht zwischen Wunsch und Wirklichkeit Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Weihnacht zwischen Wunsch und Wirklichkeit

m SOS-Kinderdorf erleben junge Menschen das Familienfest mit vielen, traurigen Fragen

IMMENREUTH - Wenn Weihnachten Kinder ohne ihre Eltern auskommen müssen, vergebens auf sie warten oder auf ihre Geschenke, dann ist die Frage nach der Familie und deren früher Verlust bedrückend spürbar. Im SOS-Kinderdorf in der Oberpfalz bedeutet Weihnachten für die dort lebenden Kinder eine Zeit der Zerrissenheit - zwischen kindlichem Wunsch und trauriger Wirklichkeit.

«Weihnachten ist bei uns eine sehr spannungsreiche Zeit«, sagt Alfred Schuster, Leiter des SOS-Kinderdorfs in Immenreuth. Gerade jetzt an den Feiertagen kommen wieder all die Fragen auf, die seine Schützlinge versteckt immer beschäftigen: Wer sind meine oder deine Eltern? Wo sind sie? Und besuchen sie mich an Weihnachten, schicken sie Geschenke? Auf die sehnsuchtsvollen Fragen eine Antwort zu finden, heißt jedes Mal eine ganz persönliche Geschichte aufzuarbeiten.

Nur jetzt drängen die Fragen, am «Familienfest«: Denn manche Eltern kündigen sich zu Weihnachten an, kommen dann doch nicht. Andere haben den Kontakt zu ihren Kindern ganz abgebrochen. Oder die Eltern sind tot. Nur wenige schaffen es, einen guten Kontakt zu Tochter oder Sohn zu halten, die zu ihrem Wohlergehen nun im SOS-Kinderdorf leben - getrennt von Mutter und Vater.

Traumatisiert durch Trennungen

Das SOS-Kinderdorf im oberpfälzischen Immenreuth - eines von 15 bundesweit - ist für entwurzelte Kinder so etwas wie eine «letzte Anlaufstelle«, erzählt Leiter Alfred Schuster. Ein Zufluchtsort für Kinder, die aus zerrütteten Verhältnissen kommen, «aus denen sie sofort rausgenommen werden müssen«. Vom Jugendamt oder Gericht angeordnet. Oft genug waren die Kinder schon vorher in Heimen oder Pflegefamilien. «Alle sind traumatisiert, vor allem durch die Trennungen«, sagt Schuster.

Genauso schwer wiegt alles andere, was ihnen widerfahren ist: Sexueller Missbrauch, Prügel, drogenabhängige Eltern, eine psychisch-kranke Mutter oder ein Vater im Gefängnis. Oder eine Familie, in der es kein regelmäßiges Essen gab, in der auch der Schulbesuch egal war. Manche haben deshalb sprachliche Schwierigkeiten oder andere Entwicklungsdefizite. Von Selbstzweifeln belastet, scheuen viele die Schule. Und trotzdem wollen alle Kinder «am liebsten, dass Mutter und Vater wieder hier sind«, weiß Schuster. «Aber was sagen Sie einem Kind, das mit fünf Jahren vom Vater sexuell missbraucht wurde und der deshalb im Gefängnis sitzt?«

Ein Stück Geborgenheit, ein Stück heile Familie, ein gutes Selbstwertgefühl - das soll ihnen jetzt im Kinderdorf gegeben werden. In Immenreuth leben derzeit in neun Einfamilienhäusern bis zu sechs Heranwachsende in der Obhut von jeweils einer Kinderdorfmutter und weiteren Erziehern. Die Kinder, oft sind es leibliche Geschwister, haben hier zusammen das erste Mal ein Zuhause.

«Wir feiern wie andere«

«Wir feiern Weihnachten wie andere Familien auch«, berichtet die 42-jährige Kinderdorfmutter Ruth Kumeth, die fünf Schützlinge in ihrer Obhut hat. Erst kommt der Kindergottesdienst, dann gibt’s die Bescherung. Mit zur Familie gehört die kleine, einjährige Maja (alle Kindernamen geändert), ihr vierjähriger Bruder Konstantin und die drei Schulkinder Anna, Sophie und Martin. Schon jetzt weiß Ruth Kumeth, dass an Weihnachten nur eine Mutter und ein Großeltern-Paar vorbeikommen werden. Weihnachten in ihrem kleinen Kreis wird entspannt, sagt sie aber aufatmend.

Die achtjährige Anna denkt dafür laut am Mittagstisch nach: «Wo wohnt eigentlich meine Mutter?«, fragt sie. Und kaum hat sie die Antwort, erklärt das clevere Mädchen dem fremden Besucher den Unterschied zwischen einem «Kinderheim, einem großen Hochhaus mit ganz vielen Kindern« und einem «SOS-Kinderdorf, wo jeder in einer Familie wohnt«. «Ich denke, dass sich ein Kind nie daran gewöhnt, hier zu leben. Es wird immer die Frage beschäftigen, wo seine Eltern sind«, sagt Ruth Kumeth ganz klar.

Die kleine Anna, die den fremden Besucher später bis zum Ausgang des Kinderdorfs begleitet, ruft ihm noch vertrauensvoll einen Satz nach, der so vieles besagt: «Komm bald wieder!«

Quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=941534&kat=27&man=3


__________________
Liebe Grüße
Irina


Nicht was wir erleben, sondern wie wir empfinden, was wir erleben, macht unser Schicksal aus

25.12.2008 08:34 Irina ist offline Beiträge von Irina suchen Nehmen Sie Irina in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Irina: locotanz1
Dieser am 25.12.2008 um 08:34 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Irina wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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