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Kindererziehung oder Verwahrlosung? Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Kindererziehung oder Verwahrlosung?

Wann werden Grenzen überschritten? Report über eine Großfamilie aus Bonn!


Wir leben in einer Gesellschaft, in der wir unseren Lebensstil und unsere Interessen fast grenzenlos ausleben können, werden diese Grenzen überschritten, dann ist vielfach die Solidargemeinschaft gefordert.

Anne Z. aus Bonn war wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden, in einer Tragetasche trug sie ein Neugeborenes, die Geburt hatte nur Minuten gedauert und die Freude war groß, als sie den Lieben daheim den neuen Erdenbürger präsentierte.

Oder doch nicht so recht ? Wenn die Scheinwerfer des Beleuchters ausgeschaltet und die Fernsehkamera eingepackt ist, kehrt die Normalität in die Familie zurück.

Fünfzehn Geschwister haben sich nun den Platz in der Familie mit dem neunen Nachwuchs zu teilen. Natürlich sind die kleineren Geschwister zunächst einmal neugierig und gehen auch liebevoll mit der Kleinen um, die Größeren sehen das aber eher etwas kritischer.

Sie werden hinterfragen, warum die Eltern so viel Nachwuchs gezeugt haben, sie sind nun so groß, dass sie das familiäre Umfeld eher als Belastung empfinden. Auf diese Frage, die auch von dem Reporter nicht gestellt wurde, geben die Eltern von sich aus keinen Kommentar ab und es besteht der Eindruck, als ob eine Familienplanung nicht gewünscht war.

Wer mit dem Familienleben der Familie Z. konfrontiert wird, kann sich selbst ein Urteil bilden, ob hier ein mutiger Schritt in die Zukunft gewagt wurde, Kindern ein Heim zu geben oder ob eine Grenze überschritten wurde, in der die soziale Verwahrlosung beginnt.

Die Familie bewohnt ein eigenes Haus, das über mehrere Zimmer verfügt, aber dennoch ist nicht für alle Platz da, einige Kinder haben noch nicht einmal ein eigenes Bett oder schlafen auf Matratzen notdürftig auf dem Boden. Aus der Nachbarschaft sind Beschwerden an das Jugendamt geschickt worden, es fällt auf, dass ein Teil der Kinder ohne Aufsicht herumzieht und es zu Belästigungen kommt und dass sie sich häufig sexuell verbal ausdrücken.

Keines der Kinder besucht eine weiterführende Schule, es gibt sogar Drittklässler , die älteren Geschwistern Leseunterricht geben.

In diesem, man muß schon sagen Chaos, wird das Jugendamt dann doch tätig, es kontrolliert häufig, ob die Kinder einen Schlafplatz haben und ob ihre Kleidung und Unterwäsche sauber ist. Es stellt Anträge bei Gericht, bestimmte Kinder aus der Familie herauszunehmen, weil sie nicht mehr deren Förderung garantieren kann. Die Mutter stellt sich dann vehement quer, handelt mehr emotional, ihr kann am wenigsten eine rationale Einstellung zugeordnet werden – sie ist eben Mutter und welche Mutter gibt schon gerne ein Kind ab.

Der Vater, Müllmann bei der Stadt Bonn, ist einer der Dirigenten in diesem Chaos, für ihn ist diese Situation eher selbstverständlich, er paniert gerne eine Vielzahl von Schnitzeln, die dann in drei Pfannen braten, sie werden dann eher nach Zufall verteilt, man isst vor dem Fernseher oder sonst wo, aber nicht gemeinsam am Tisch. Ein sachliches Gespräch ist kaum möglich, noch weniger Zuhören, es fehlt einfach an Zeit, Belehrungen oder Zurechweisungen erfolgen meist im Kommandoton, wer das als Kind hier ständig erlebt, schaltet ab oder fragt nicht mehr.

Die älteren Geschwister haben keine Rückzugsmöglichkeit in ein eigenes Reich, es wird herumgerannt wie in einem Ameisenhaufen, die ständige Enge produziert Stress der immer wieder in Zank ausartet.

Einkaufen, dass mehrmals in der Woche stattfindet, erfordert Schwerstarbeit, drei Einkaufswagen werden in der Regel zur Kasse geschoben und die Kassenquittung übersteigt schnell die 200 Euro-Grenze, Grundnahrungsmittel sind Nudeln und Kartoffel, sie sind nicht nur preiswert, sondern können auch schnell zubereitet werden, dazu häufen sich dann beutelweise Süßigkeiten, mit denen die Kleineren dann ruhig gestellt werden sollen.

Nun hat sich ein Junge der Lehrerin anvertraut, dass ein älterer Bruder zu ihm seit längerer Zeit nachts in das Bett gekommen wäre. Den Eltern konnte das nicht auffallen, da eine individuelle Betreuung längst nicht mehr möglich war. Die Lehrerin handelt klug und informiert über die sexuellen Übergriffe zunächst das Jugendamt, der direkte Weg zu den Eltern wäre ein Wagnis gewesen, da abzusehen war, dass der Vater mit körperlicher Gewalt reagiert. Aus Gründen der Gefährdung nehmen die Vertreter des Jugendamtes den älteren Bruder aus der Familie heraus, der Vater ist empört und hat sich auch sofort von ihm losgesagt, andere Möglichkeiten der Konfliktregelung beherrscht er nicht, die Mutter ist wieder einmal verzweifelt.

Die Eltern haben Hochzeitstag. Für jedes Ehepaar ist dieser Tag etwas besonderes. Wer nun annimmt, das dieser Tag hier vergessen würde, sieht sich getäuscht, die Eltern machen sich schick und gehen aus, zum Italiener, so, wie sie es jedes Jahr machen, es sind Stunden, die nur ihnen gehören sollen.

Aus dieser Sicht wird es nicht verständlich , warum sie ihr Leben, was insbesondere die Familienplanung anbelangt, nicht verantwortlicher geplant haben, nicht ärztliche Hilfe in Anspruch nahmen. Auch in Deutschland war es vor 200 Jahren opportun, durch eine Vielzahl von Kindern der Sterblichkeitsrate entgegenzuwirken und in den Kindern eine Alterssicherung zu sehen.

Auf diese Argumente kann sich Familie Z. natürlich nicht mehr berufen, sie steht mittlerweile so weit im selbst gewählten sozialen Abseits, dass sie anscheinend längst resigniert hat.

Wenn Grenzen überschritten werden, wie in diesem Fall, ist mal wieder der Staat gefordert.

Die Frage ist nur wie – es scheint so, dass eine Familienplanung in der Familie Z. weiterhin nicht gewünscht ist und für das Jugendamt gibt es noch viel zu tun !



Quelle: http://www.rp-online.de/hps/client/opini.../familie_kinder

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
02.03.2009 09:15 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 02.03.2009 um 09:15 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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