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Reica Reica ist weiblich
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Dabei seit: 31.05.2005
Beiträge: 20.946
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Mutter - ständig an der Grenze Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Mutter - ständig an der Grenze

Eine Frau, die als Kind Missbrauchsopfer in der eigenen Familie war, hat später selbst drei Kinder geboren. Sie hat sich von ihnen getrennt - um ihnen keine schlechte Mutter zu sein.


Ihre Mutter ist sehr schön. Glänzendes Haar. Ihr Bauch sehr dick. Dick, weil ein Kind drin ist. Der Bauch gehört gar nicht zu ihr. Vielleicht steckt auch nur eine dicke Wassermelone unterm Kleid. Holt man die raus, ist sie nämlich dünn, sehr dünn. „Die Arme, so“, sagt Regina und formt mit der Hand einen Ring. „Dünn und schön. Auch mein Vater, und so groß.“
Ihre Kindheit ist wunderschön. „Ein Traum“, sagt sie. „Meine Eltern haben mich geliebt.“ Sie ist mehr etwas als jemand. „Ein Basketball“, wird sie später sagen. Zunächst sagt sie: „eine Trophäe“. „Sie haben mich rumgereicht wie eine Trophäe. Sechs Monate in Belgien, sechs Monate bei meiner Tante, sechs Monate in Grevenbroich.“
Mit 39 Jahren wird sie selbst drei Kinder geboren haben. Sie wird sie „Eva“ nennen und „Jakob“ und „Samuel“. Nicht „meine Tochter, meine Söhne“. Eva und Jakob hat sie adoptieren lassen. Samuel lebt in einer Pflegefamilie. Die Mutter der Kinder ist eine andere. „Ich bin nur die Bauchmama.“

Es gibt nur schwarz und weiß
Regina ist zehn, als ihr Leben in schwarz und weiß zerbricht. Sie malt Bilder ihrer Familie. Mama und Papa tragen helle Farben, engelsgleich. Der Bruder und der Rest der Familie sind schwarz. Kleider, Haare, das Gesicht: ein einzig schwarzer Wasserfarbenklecks. „Mein Bruder konnte seine Hände nicht bei sich lassen.“ Lars missbraucht sie regelmäßig. Er holt sich, was er will. Aber er hinterlässt keine Spuren. „Er war clever. Er hat meinen Körper ganz gelassen. Aber er hat meine Seele zerstört.“

Regina malt Bilder. Regina vertraut sich ihrer Mutter an, ihrem Vater, dem „großen Schönen“. Niemand glaubt ihr. Nicht bei uns. Mit 15 Jahren flieht sie zum Jugendamt. Auch hier gewährt man ihr zunächst keine Zuflucht. Auf der Türschwelle, ihr Zuhause vor Augen, das weiß sein soll, aber voll ist von schwarzen Klecksen, die sich gefräßig ausbreiten, greift sie zum Äußersten. „Ich werde heute Nacht mit allen Männern schlafen, die ich finden kann“, sagt sie zur Betreuerin. Zwei Stunden später ist sie im Heim. Regina gilt als schwierig, macht Therapie, es folgt ein Hin und Her zwischen zu Hause und Heim. „Ich bin doch kein Basketball.“

Dann, sie ist 15 Jahre, wird ihr Leben der Himmel. Ganz weiß, es leuchtet. Richard ist alles für sie. Er ist Zuflucht, Zuhause, Liebe. Er ist sie selbst, so nah kommt er manchmal. Sie heiratet mit 18, weil ihre Mutter „keine Heidenkinder“ haben möchte. Ihre Mutter, die „schöne Dünne“. Jakob heißt Reginas erster Sohn. Als er zur Welt kommt, scheint der Vollmond. Ganz weiß und hell in schwarzer Nacht. Sie schenkt dem Kind das Leben unter Schmerzen. „Ich bin keine schlechte Mutter. Schlechte Mütter lassen ihre Kinder verhungern. Sie schlagen sie. Sie tun so, als wären sie ein Basketball.“ Die Monate mit Jakob sind schwarz. Richard schlägt Regina. Normal. Ihr Vater, der „große Schöne“, schlug auch die Mutter, die „dünn war und schön“. Als Richard ihr eines Nachts das Baby raubt, es zu seiner Familie bringt, da reißt für Regina ein Schwall schwarzer Tinte das „Normal“ ins Dunkel.

Gezielter Schlag vor Gericht
Am Tag der Scheidung hat Regina nur einen Wunsch: Richard soll ihr Kind nicht schlagen. Jakob - der biblische Junge. Wenn Gott ihn nicht schützen will, dann muss sie es doch tun. So gibt sie gibt ihrem Mann vor dem Gerichtssaal eine Ohrfeige, absichtlich vor aller Augen. Er schlägt zurück. Der Richter entscheidet: Das Kind darf nicht bleiben bei diesen Leuten. Regina weiß noch am selben Abend: Sie hat sich ins Dunkel gestellt. Sie hat das einzig Richtige getan. Jakob wird bei fremden Leuten groß. Jakob, der in einer weißen Vollmondnacht zur Welt kam. „Ich habe ihm das Leben ermöglicht, das ich wollte. Ich bin keine schlechte Mutter.“

Die Liebe ist weiß, das Leben ist schwarz. Stefan knipst das Licht kurz an. Ihr zweiter Sohn Samuel kommt in einer Vollmondnacht zur Welt. Regina will es versuchen. „Samuel ist etwas Besonderes.“ Aber er ist noch kein Jahr alt, als sie wieder schwanger wird. Als sie erfährt, dass ein Mädchen „unter ihrem Herzen“ heranwächst, gerät Regina in Panik. Was, wenn ihr das selbe passiert wie mir? Und Samuel ist noch ein Baby. Böser Bruder. Schwarzer Bruder. „Ich hab das einfach nicht aus dem Kopf gekriegt. Ich hab immer daran gedacht. Ich bin keine schlechte Mutter.“.................................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.ksta.de/html/artikel/1242833486502.shtml

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
06.06.2009 07:21 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 06.06.2009 um 07:21 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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