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Zum Ende der Seite springen Verhungertes Mädchen
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Reica Reica ist weiblich
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Verhungertes MÄdchen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

VERHUNGERTES MÄDCHEN

"Dass wir das alle nicht gemerkt haben!"

Ein dreijähriges Kind verhungert in einer Familie, die viele Jahre unter Aufsicht des Jugendamtes stand - mitten in einem bayerischen Kleinidyll. Die Nachbarn, die dem Mädchen hätten helfen können, sind zutiefst schockiert. Die Verantwortlichen erst recht.


Vier holprige Landstraßen schlängeln sich durch Mittelfranken nach Thalmässing, einer beschaulichen Gemeinde am Rande des Altmühltals - mit Kopfsteinpflaster, altertümlichen Häuschen und Blumenkästen voller granatapfelroter Geranien. An jedem Ortseingang heißt ein selbstgebautes Holzschild Besucher willkommen. Das Blaulicht eines Rettungswagens reißt am Samstagabend das Dorf aus seiner friedlichen Idylle. Sanitäter tragen ein abgemagertes Bündel Mensch aus einer Wohnung am historischen Marktplatz. In Windeseile hetzen die Rettungskräfte ins 52 Kilometer entfernte Nürnberg. Das Mädchen ist mehr tot als lebendig.

Keine 36 Stunden später hört Sarahs Herz auf zu schlagen. Die Dreijährige ist verhungert. Nur noch acht Kilo wog ihr entkräfteter Körper. Die Ärzte des Nürnberger Klinikums alarmieren die Polizei. Gegen die Eltern ergeht Haftbefehl wegen Totschlags durch Unterlassen. Sarahs Vater, Patrick R., wird sofort festgenommen und kommt in Untersuchungshaft. Ihre Mutter Angela muss wegen einer Infektion notoperiert werden und liegt seither auf der Intensivstation, bewacht von Polizeibeamten. "Sie ist nicht ansprechbar, daher konnte der Haftbefehl gegen sie noch nicht bestätigt werden", sagt Justizsprecher Thomas Koch SPIEGEL ONLINE.

Was hat sich in der kleinen Mietwohnung über der Pizzeria abgespielt, direkt im Ortskern Thalmässings? Wie konnte in der 5300-Einwohner-Gemeinde ein kleines Mädchen elend verhungern, ohne dass irgendwer Notiz davon nahm?

Angela und Patrick R. ziehen im Januar 2005 nach Thalmässing, einem Dorf mit einem eigenen Spielwarenladen, einem Modehaus, einer Fahrschule, zwei Tankstellen, einem Einrichtungshaus, zahlreichen Handwerksbetrieben und zwei Supermärkten am Ortsrand. Sie richten sich ein in dem sandfarbenen Eckhaus Nummer 15, verziert von dem verschnörkelten Schriftzug "Gasthaus zur Linde". Im Sommer säumen schwere Terracotta-Töpfe den Hauseingang direkt am Marktplatz.

Gemeinsam erzieht das Ehepaar Sohn Dominik. Als er ein Jahr alt ist, wird seine Schwester Sarah geboren. Oft wird Angela R., eine teigige Frau mit dunkelbraunen Haaren, mit dem Kinderwagen und dem kleinen Jungen gesehen. Täglich geht sie in die Bäckerei und Metzgerei. Viele erinnern sich an sie, weil sie auffallend sympathisch gewesen sei - und korpulent. Die 26-Jährige soll noch im vergangenen Jahr mehr als 120 Kilo gewogen haben. "Doch zuletzt hatte sie stark abgenommen, ich hörte, sie sei krank", erzählt Renate M., die in der entfernten Nachbarschaft wohnt...................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,641918,00.html

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13.08.2009 05:03 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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RE: Verhungertes MÄdchen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Während seine Tochter verhungerte, herrschte auf der Internetseite des Vaters heile Welt: Fotos mit dem Mädchen auf dem Schoß und "Hobby: Familie". Er schweigt beharrlich.

Nach dem Hungertod eines dreijährigen Mädchens aus dem mittelfränkischen Thalmässing befragen Ermittler Verwandte der Familie und Mitarbeiter des Jugendamtes. Bisher haben sie noch keine Hinweise, wie es zu dem Drama kommen konnte.

Der 29-jährige Vater der verhungerten Sarah verweigere bisher jede Aussage, sagte der Leiter der Nürnberger Justizpressestelle, Thomas Koch. Gegen den Mann und seine 26-jährige Frau war am Dienstag Haftbefehl wegen Totschlags durch Unterlassen ergangen.

Die inzwischen verhungerte Tochter auf dem Schoß
Der Vater habe offenbar versucht, nach außen den Eindruck einer intakten Familie zu vermitteln..................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.sueddeutsche.de/bayern/448/483889/text/

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13.08.2009 05:08 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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RE: Verhungertes MÄdchen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Niemand kannte Sarah

Um einschreiten zu können, sind die Behörden auf Hinweise angewiesen. Im Fall des verhungerten Mädchens aus Mittelfranken blieben diese offenbar aus - kaum einer kannte das Kind.


Am Tag danach kehrt der Wirt der Pizzeria in Thalmässing den Platz vor seinem Gasthof. Er heftet den Blick zu Boden. Spricht man ihn an, dann springt er förmlich zur Seite, so als habe man ihn gerade aus einem sehr bösen Traum geweckt.

Nein, er habe die Familie R. nicht gekannt, sagt er und kehrt weiter. Und nein, das drei Jahre alte Mädchen, das ein Stockwerk über dem Wirtshaus in Thalmässing verhungert ist, habe er nicht gekannt und nie gesehen.

Frank Zimmer holt tief Luft. Das sei nun das Beklemmenste, sagt der evangelische Seelsorger der mittelfränkischen Marktgemeinde Thalmässing. "Dass wir wohl alle dort unten im Erdgeschoss schon mal Pizza gegessen haben." Und dass währenddessen offenbar ein Stockwerk höher ein Kind verhungert sei.

Der Pfarrer kennt die Wohnung der Familie. Vor drei Jahren besuchte er Angela R., die Mutter des am Montag verstorbenen Mädchens. Es ging um die Taufe eines damals sieben Jahre alten Kindes der Mutter. Angela R. war 16 Jahre alt, als sie es zur Welt gebracht hat. Gemeinsam mit einem zweiten Kind ist es ihr vor neun Jahren vom Jugendamt Schwabach entzogen und in ein Heim gebracht worden - wegen "offenkundiger Erziehungsprobleme", sagt der Schwabacher Jugendamtsleiter, Harald Hübner.

Danach trennte sich Angela R. vom Vater der beiden Kinder und zog mit einem neuen Partner nach Thalmässing an der oberbayerischen Grenze, in den Landkreis Roth.....................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.sueddeutsche.de/bayern/541/483982/text/

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13.08.2009 05:12 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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RE: Verhungertes MÄdchen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

„Sie muss die Hölle durchgemacht haben“

Vater der verhungerten Sarah schweigt - Jugendamt weist Vorwürfe zurück - Auch im Kindergarten bemerkte man nichts


Thalmässing. Auch zwei Tage nach dem Hunger-Tod der kleinen Sarah (3) ist in Thalmässing das Entsetzen groß: Jetzt erinnern sich Nachbarn, dass sie die Mutter immer nur mit ihrem Sohn Dominik (5) einkaufen sahen - und dass sich die Familie nie auf Festen im Dorf blicken ließ. Eine Passantin vor dem Haus am Marktplatz findet nun die stattliche Statur des Vaters auffällig und sagt: „Wenn er mal nur halb so viel selbst gegessen und seiner Tochter etwas gegeben hätte …“
Vater Patrick R. (29) hat gestern wenig dazu beigetragen, das Drama hinter verschlossenen Fenstern über dem „Gasthaus zur Linde“ aufzuklären. Justizsprecher Thomas Koch (53): „Seine Aussagen in der Vernehmung haben keinen Aufschluss dazu gebracht, wie es soweit kam.“ Überforderung, so ist jedenfalls zu hören, soll nicht der Grund für das qualvolle Sterben des Mädchens gewesen sein..........

.........Jugendamtsleiter Manfred Korth wies gestern allerdings sämtliche Vorwürfe zurück. Bei einem unangemeldeten Besuch eines Betreuers im November 2008 habe der Mitarbeiter intakte Verhältnisse vorgefunden. „Für die Kinder hatte keine Gefahr bestanden“, sagte Korth. Seitdem habe es keinen Kontakt der Behörde mit der Familie gegeben, berichtete der Amtschef. Die Familie sei zuvor mehr als zwei Jahre lang intensiv betreut worden. Weder Nachbarn noch der Kindergärten hätten später Auffälligkeiten gemeldet, so Korth.
Die Unterbringung der Kinder sei „adäquat und hygienisch in Ordnung gewesen“, betonte der Jugendamtsleiter. 2005 sei er auf die Familie aufgrund von „Entwicklungsschwierigkeiten und Erziehungsproblemen“ aufmerksam gemacht worden.
Einen Anlass für Ermittlungen gegen das Jugendamt sieht Justizsprecher Koch nicht. „Es gibt keinen Hinweis auf ein Mitverschulden der Behörde.“
Kinderärzte, die im Nürnberger Südklinikum 36 Stunden lang um Sarahs Leben kämpften, waren entsetzt über den Zustand des Kindes: Es müsse die Hölle durchgemacht haben, sagte Prof. Rolf Behrens. Weil er keine Einzelheiten zu dem tragischen Fall sagen durfte, schilderte einen typischen Verlauf: Zuerst kämpfen die Kinder gegen das Hungergefühl an, dann essen sie aus Verzweiflung den eigenen Kot, die Tapete oder Papier. Mit der Zeit schwinde das Hungergefühl, die Kinder würden lethargisch. Bis zum völligen Zusammenbruch des Organismus fehlt nun nicht mehr viel.
Zuletzt soll Sarah nur noch drei Kilogramm gewogen haben - normal wären in ihrem Alter bis zu 15 Kilo. Augenzeugen berichten, dass sie daheim in einer kahlen und verdreckten Kammer hausen musste, die aus wenig mehr als einem Wickeltisch und einem Bettchen bestand..............



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.ph...=bay&Map=&BNR=0

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13.08.2009 06:24 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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HeiWi
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RE: Verhungertes MÄdchen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Guten Morgen,

und die Thalmässinger Nachbarn gehen bereits wieder zu Tagsordnung zurück!!!

Es ist die Nachbargemeinde - ich war gestern dort und habe für die kleine Maus eine Kerze bringen wollen! Es blieb beim wollen... Die Menschen in der Pizzaria unter der Wohnung essen und lärmen als sei nichts geschehen. EINE vereinsamte Kerze leuchtete am Hauseingang und die Nachbarn die sofort am Fenster hingen, als ein fremdes Auto parkte meinten "Des wolln mir net! Des macht man bloß in der Großstadt! Nehmens Ihr Kerzen wieder mit!"

Egal wo die Verantwortung des JA Roth liegt, auch die Nachbarn haben in schädlicher Weise versagt.

Immer noch fassungslos
13.08.2009 08:33
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Bobbelzwerg1 Bobbelzwerg1 ist weiblich
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Beiträge: 2.020
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Guten Morgen Heiwi,

diese Geschichte solltest Du glatt auf den Gästeseiten der Thalmässinger Homepage schreiben!!!

Da schreit wohl das schlechte der Gewissen der Nachbarn!

Unfassbar sowas!

LG
Birgit

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Freundlichkeit ist eine Sprache, die Blinde sehen und Taube hören können. Mark Twain

13.08.2009 08:37 Bobbelzwerg1 ist offline Beiträge von Bobbelzwerg1 suchen Nehmen Sie Bobbelzwerg1 in Ihre Freundesliste auf
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susann susann ist weiblich
Beamter


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Dabei seit: 28.10.2007
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Ist doch klar, dass die das nicht wollen. Geschäft ist Geschäft und ein verhungertes, dreijähriges Mädchen passt nicht in eine gut besuchte Pizzeria. Was mich am meisten schockt ist die Kaltschnäuzigkeit der Jugendämtsmitarbeiter.


@jugendamt:
im November 2008 habe der Mitarbeiter intakte Verhältnisse vorgefunden.



Keiner Schuld bewusst, man war doch vor neun Monaten da.............

Wer überwacht eigentlich die Jugendämter????? verwirrt verwirrt verwirrt

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Wenn es etwas in meinem Leben gibt, dass mich auf 180 bringt, dann sind es unaufrichtige Menschen
13.08.2009 08:44 susann ist offline Beiträge von susann suchen Nehmen Sie susann in Ihre Freundesliste auf
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Mogly
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...das möchte ich auch gerne wissen...
13.08.2009 08:59
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Mama30 Mama30 ist weiblich
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Unsere Freunde kommen auch aus dem Nachbarort sie sagt es ist unfassbar !!
Man denkt immer das passiert alles immer weit weg aber dann ist es plötzlich ganz nah.............. traurig

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Mama30: 13.08.2009 09:02.

13.08.2009 09:00 Mama30 ist offline E-Mail an Mama30 senden Beiträge von Mama30 suchen Nehmen Sie Mama30 in Ihre Freundesliste auf
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briddi briddi ist weiblich
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Beiträge: 1.254
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@ mogly und susann....

Keiner regauf soweit ich weiß, sind JA´s die einzigen Institutionen in Deutschland und Europa (muß man sich mal vorstellen), die sich selbst kontrollieren

LG briddi

__________________
...........................................................................
............................................
Gute Mädchen kommen in den Himmel............mich lassen sie überall rein großes Grinsen
13.08.2009 11:11 briddi ist offline E-Mail an briddi senden Beiträge von briddi suchen Nehmen Sie briddi in Ihre Freundesliste auf
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HeiWi
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Tja, und wenn du DEM JA einen vertraulichen Hinweis geben willst, dann darfst du das nicht....

So heute erlebt....

Sprachlos, traurig und.....
13.08.2009 11:48
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deanna deanna ist weiblich
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Dabei seit: 21.07.2009
Beiträge: 3.979
Herkunft: kleines Dorf am Ende der Welt


RE: Verhungertes MÄdchen Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

".....und man denkt immer das passiert immer nur woanders. "
Nein, das tut es nicht. Warum soll es nur woanders passieren, warum nicht auch bei uns, im Nachbarort, im Nachbarhaus.
Wir hatten letztes Jahr nicht weit von uns ein Beinahe - Katastrophe....nur hat das JA wirklich in allerletzter Minute eingegriffen, eine Minute vor 12. Da haben die Leute das auch gesagt. Das passiert doch nur in großen Städten, nicht bei uns ( wohnen sehr, sehr ländlich), manche wollten es gar nicht glauben, " das kommt doch nur im Fernsehen"..... dem Kind geht es heute sehr gut. Wenn wir uns bewußt sind und werden, das es jederzeit ,überall passieren kann, ohne einer übertriebenen Paranoia zum Opfer zu fallen natürlich, und aufmerksam auf unsere Mitmenschen mit ihnen durchs Leben gehen, wenn wir uns bewußt sind, das Kinder auch unsere Mitmenschen, unsere Nächsten sind und nicht nur die Anhängsel unsere ( erwachsenen ) Mitmenschen, vielleicht auch Mal unsere Hilfe anbieten und hin- statt wegzuschauen, dann kann man so etwas manchmal verhindern. Das ist keine Schuldzuweisung an die Nachbarn usw, man muß sich nur (leider) bewußt sein, dass wir NICHT auf einer Insel der Seligen leben. Wir ( da nehme ich mich nicht aus)verdrängen das nur meist sehr erfolgreich.
deanna

__________________
Das LEBEN und dazu eine KATZE, das ergibt eine unglaubliche Summe.

Rainer Maria Rilke
13.08.2009 12:29 deanna ist offline E-Mail an deanna senden Beiträge von deanna suchen Nehmen Sie deanna in Ihre Freundesliste auf
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Etta
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Was geht in den Köpfen der Menschheit wohl vor?
Ich verstehe es nicht und kann es einfach nicht begreifen.
Keiner der Nachbarn, Kindergärten, Kinderärzten will etwas bemerkt haben.
Da sind wir wieder an dem Punkt angelangt, etwas Auffälliges dem JA zumelden, oder lieber einmal mehr zuschweigen und wegzuschauen!
Ich dachte immer auf dem Land geht es persönlicher zu, als in einer Großstadt, jeder kennt jeden.
Allein die Aussage des Restaurantsbesitzers, er kenne das Kind nicht.
Alle wussten in dem Dorf, daß die Familie aus 2 Kindern bestand, da kommt mir dann doch wohl die Frage auf, warum man die Mutter immer nur mit einem Kind sah, hat sich da nie einer Gedanken zugemacht? Jetzt, wo die kleine tot ist, da fällt den Bewohnern dies und das auf.
Traurig!
Ich glaube, die Bewohner wollen deshalb keine Kerzen aufgestellt haben, damit sie nicht immer daran erinnert werden, was dort oben eine Etage höher passiert ist und denen nicht der Appetit an der Pizza genommen wird.

Ach ja, die ach so arme Mutter, die auf der Intensivstation liegt und noch nicht ansprechbar ist, der so fürsorgliche Vater, der nach außen hin auf heile Welt getan hat,
ich wünsche mir so sehr, daß diese die gerechte Strafe verbüssen müssen.
Aber, ich glaube, für so etwas gibt es keine gerechte Strafe!

LG, Etta
13.08.2009 13:41
Dieser am 13.08.2009 um 13:41 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Etta wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Reica Reica ist weiblich
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Jugendamt wehrt sich gegen Vorwürfe Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Jugendamt wehrt sich gegen Vorwürfe

Thalmässing/Roth Gegen Angriffe auf das Rother Jugendamt nach dem Hungertod der kleinen Sarah R. (3) in Thalmässing wehrt sich Amtsleiter Manfred Korth: "Ich habe keine Möglichkeiten gehabt."


Korth reagiert damit auf Anschuldigungen von Georg Ehrmann, dem Vorstandsvorsitzenden der Deutschen Kinderhilfe. Der hatte gesagt, das Jugendamt habe seine Möglichkeiten nicht ausgeschöpft (HK berichtete am Donnerstag) und hätte bei konsequenterer Arbeit das Kind retten können. "Quatsch", sagt Korth hierzu. "Wenn Ehrmann fachliche Fehler sieht, ist er weltfremd." Das Jugendamt sei sofort tätig geworden, als Angela und Patrick R. 2005 in den Landkreis gezogen sind.
Zu diesem Zeitpunkt hat die Frau das Sorgerecht für ihre ersten beiden Kinder aus einer früheren Beziehung verloren, ist aber wieder schwanger. Im Februar 2005 kommt Dominik auf die Welt, Patrick R. ist nicht der leibliche Vater. Im Mai 2006 folgt Sarah, das gemeinsame Kind der beiden in ihrer Patchworkfamilie.

Das Jugendamt begleitet die Familie in Kooperation mit der Diakonie, Fachkräfte kümmern sich zweimal pro Woche für je zwei Stunden – bis April 2007, danach folgen sporadische Besuche. "Im April wollte die Familie, dass die Besuche eingestellt werden", erzählt Korth. Also hätten sich Jugendamt, Diakonie und Familie R. zusammengesetzt, um zu beratschlagen.

Man sei zum Schluss gekommen, dass sich das Jugendamt Schritt für Schritt zurückzieht. Korth nennt die Gründe: In der ganzen Zeit sei das Wohl der Kinder nie gefährdet gewesen. Wohl aber waren beide entwicklungsverzögert. "Da kann ich nur eine Frühförderung empfehlen", sagt Korth. "Ich hätte doch in ganz Deutschland keinen Richter gefunden, der hier Zwangsmaßnahmen anordnet." Das Amt habe keine Allmacht, "für jeden Schritt muss es eine gesetzliche Grundlage geben".................



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.donaukurier.de/lokales/hilpol...;art596,2152487

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14.08.2009 05:28 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Unterernährung - Dreijährige aus Thalmässing beigesetzt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Dreijährige aus Thalmässing beigesetzt


Thalmässing (ddp-bay). Fünf Tage nach dem Hungertod der dreijährigen Sarah im mittelfränkischen Thalmässing ist das Mädchen am Samstag beigesetzt worden. Die Bestattung habe im engsten Kreis auf dem Friedhof einer nahe gelegenen Gemeinde stattgefunden, sagte ein Sprecher der Polizei auf ddp-Anfrage.

Für Sonntagmorgen ist in Thalmässing eine öffentliche Trauerfeier geplant. Die Gemeinde wolle in einer Andacht der Stille und der Klage des Kindes gedenken, sagte der Pfarrer der evangelischen St.-Gotthard-Kirche, Frank Zimmer, auf Anfrage. Die Trauerfeier
finde ab 9.00 Uhr anstelle des Hauptgottesdienstes statt und werde von beiden Pfarrern der Gemeinde geleitet, sagte er.

Die dreijährige Sarah war am Montagmorgen an Unterernährung gestorben. Gegen die Eltern ergingen Haftbefehle. Der 29 Jahre alte Vater wurde am Montag in Roth festgenommen, die 26 Jahre alte Mutter befindet sich laut Polizei wegen einer schweren Erkrankung in einem Krankenhaus. Der vier Jahre alte Bruder des verhungerten Mädchens befindet sich in der Obhut der Großeltern. Er ist nach Angaben der Behörden wohlauf.

Sarahs Mutter hatte aus einer anderen Beziehung bereits zwei Kinder, die in einem Heim leben. Bis November 2008 hatte das Jugendamt die Familie betreut. Zu diesem Zeitpunkt habe es keinen Hinweis darauf gegeben, dass die Familie das Mädchen vernachlässige, hatte.....

Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.direktbroker.de/news-kurse/de...eij&au/20437165




__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

16.08.2009 00:27 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

Reica Reica ist weiblich
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„Kontrollen wären Hausfriedensbruch“ Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

„Kontrollen wären Hausfriedensbruch“

Passau/Roth. Der Fall der verhungerten Sarah (3) aus Thalmässing hat Wellen weit über Franken hinaus geschlagen. Im Fokus der Öffentlichkeit steht auch das Jugendamt Roth, das Sarahs Familie zwei Jahre lang betreut hatte. Behördenleiter Dr. Manfred Korth (54) spricht im PNP-Interview über die Rolle des Jugendamts, mögliche Fehler und die Hetze, der sich er und seine Mitarbeiter seit dem Bekanntwerden des Dramas ausgesetzt sehen.

Herr Korth, über die Umstände des Tods der kleinen Sarah herrscht ungläubiges Entsetzen. Haben Sie oder Ihre Mitarbeiter Fehler gemacht?

Korth: „Ich verstehe die Empörung und ich will bestimmt nicht selbstherrlich wirken, aber in diesem Fall haben wir sicher keinen Fehler gemacht. Bei dem geringsten Anruf, bei dem geringsten Hinweis wären wir da gewesen und hätten eingegriffen, so wie wir das regelmäßig in anderen Fällen machen. Doch es gab keine Anzeichen, dass es dem Mädchen schlecht geht. Es hat uns auch hat niemand gewarnt. “

Wieso hatte sich das Jugendamt aus der Betreuung der Familie zurückgezogen?

Korth: Der Kontakt zur Familie lief auf freiwilliger Basis. Als die Eltern nach Thalmässing zogen - die Mutter war mit Sarahs Bruder schwanger - hat mich mein Schwabacher Kollege auf die Familie aufmerksam gemacht, da die älteren beiden Kinder der Frau aus einer früheren Beziehung ja in einem Heim untergebracht sind. Wir haben auf die Familie mit Engelszungen eingeredet, dass sie die Hilfe annehmen. Zwei Jahre lang haben Mitarbeiter der Diakonie in Absprache mit uns zwei Mal die Woche die Familie besucht. Dann wollten die Eltern die Hilfe nicht mehr in Anspruch nehmen. Das mussten wir akzeptieren, alles andere wäre Hausfriedensbruch.

Haben Sie die Familie aus den Augen verloren?

Korth: Nein, wir haben trotzdem versucht, die Familie im Auge zu behalten. Über die Erzieherin des Kindergartens etwa, in den der Bub geht............



Das ganze Interview, Quelle und Rechte: http://www.pnp.de/nachrichten/artikel.ph...sLang=ndb&BNR=0

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18.08.2009 06:05 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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RE: „Kontrollen wären Hausfriedensbruch“ Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Da platzt mir doch fast der Kragen! Dieses ewige sich herauswinden und aus der Verantwortung stehlen wollen....

Und selbst wenn man das JA auf Knien anfleht endlich hin zu schauen und etwas zu tun passiert doch oftmals a b s o l u t n i c h t s und ich bin nicht davon überzeugt, daß es nicht vielleicht doch den ein oder anderen Hinweis gab...der dann aus Überlastungsgründen, oder welchen Grund auch immer, in Ablage P gelandet ist...

Wie es auch sei, nichts macht dieses Kind wieder lebendig... traurig



heiss arevka

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Ermittlungen gegen Jugendamt im Fall Sarah Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ermittlungen gegen Jugendamt im Fall Sarah

Thalmässing/Nürnberg (dpa) - Im Fall des Hungertodes der dreijährigen Sarah aus dem fränkischen Thalmässing hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen das zuständige Jugendamt eingeleitet.

«Es wird aufgrund einer Anzeige ermittelt», bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth, Thomas Koch, am Montag entsprechende Medienberichte. Eine Rechtsanwältin, die in dem Sarah-Verfahren aber keine Funktion einnehme, habe Anzeige wegen Beihilfe zum Mord erstattet. Bisher wurde lediglich gegen die Eltern des am 10. August in einer Nürnberger Klinik an Unterernährung gestorbenen Mädchens ermittelt................

.............Der Leiter des Kreisjugendamtes Roth, Manfred Korth, zeigte sich «geschockt» von der Anzeige: «Ich bin auf der einen Seite ganz froh, weil dann die Vorwürfe aus dem Raum geschafft werden. Aber die Anzeige lautet auf Beihilfe zum Mord - das ist starker Tobak.» Für seine Mitarbeiter lege er seine Hand ins Feuer.............



Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://newsticker.sueddeutsche.de/list/id/698547

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02.09.2009 05:38 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Mutter ließ im Diätwahn Tochter (3) verhungern Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Schockierend

Mutter ließ im Diätwahn Tochter (3) verhungern

Geständnis nach dem Tod der kleinen Sarah


Thalmässing - Die kleine Sarah (†3) musste sterben, weil ihre Mutter Angela R. (26) sie qualvoll verhungern ließ. Nun bricht die Frau ihr Schweigen.

"Ich wog 120 Kilo, wollte unbedingt abnehmen. Das lief zunächst gut, doch irgendwann habe ich gar nichts mehr gegessen", sagt Angela R. Ihr Schlankheitswahn war der Grund, warum sie auch ihrer Tochter nichts mehr zu essen gab. Nur noch acht Kilo wog die Dreijährige, als sie am 8. August ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Zwei Tage später ist Sarah gestorben.

Sie habe ihre Familie ausgeblendet, sagt die Rabenmutter. Ein Schuldeingeständnis. Doch davon wird Sarah nicht wieder lebendig. Ihr Halbbruder Dominik lebt jetzt bei den Großeltern...........



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.berlinonline.de/berliner-kuri...ten/277794.html

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21.09.2009 11:32 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Zwergenmutti4
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Ich frage mich, wie so etwas unbemerkt passieren kann...

Als mein Sohn vor 4 Monaten im wegen Magen-Darm-Infekt im Krankenhaus war, wurde von den dortigen Ärzten sofort das JA verständigt, weil mein Sohn Untergewicht hat. Mein Kinderarzt kannte vorher aber meinen Sohn schon (sind in eine andere Stadt gezogen und somit haben wir einen neuen Kinderarzt gebraucht) und bescheinigte dem JA gegenüber, das mein Sohn gesund ist, keine Mangelerscheinungen hat.

Heutzutage arbeiten doch alle Ärzte eng mit dem Jugendamt zusammen, es wird Meldung ans Jugendamt gemacht, wenn die U-Untersuchungen nicht gemacht werden. Mittlerweilen wurden von den Krankenkassen zusätzlich die U7A eingeführt, damit zwischen der U7 (21. - 24. Lebensmonat) und der U8 (46. - 48. Lebensmonat) die Kinder auch einem Kinderarzt vorgestellt werden müssen!!!

Wenn die Familie doch vom JA seit Jahren betreut wird, dann müßten die doch auch Nachweise bringen, das die U-Untersuchungen gemacht wurden.

Hier wurde meiner Meinung nach auch einiges vom JA versäumt, denn im U-Heft werden Dinge wie Untergewicht festgehalten.
21.09.2009 13:31
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Tragödie um verhungerte Sarah Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Tragödie um verhungerte Sarah

Thalmässing- Die Nachricht erschüttert im August ganz Deutschland: In Thalmässing ist ein dreijähriges Mädchen verhungert. Zwar hatten die Eltern der kleinen Sarah, Angela (26) und Patrick (29) R., in allerletzter Sekunde noch versucht, das Schlimmste zu verhindern, doch auch der herbeigerufene Rettungsdienst kann nicht mehr helfen.


Das Mädchen, das nur noch acht Kilogramm wiegt, stirbt im Krankenhaus an Unterernährung. Die Eltern kommen wegen Totschlags durch Unterlassung in Haft, die Mutter von Sarah ist jedoch selbst schwer krank und liegt nach einer Operation im Koma.

In den Tagen nach dem Bekanntwerden dieser Tragödie belagern Boulevardreporter und Fernsehteams den Thalmässinger Marktplatz und die Pizzeria, in deren ersten Stock das Ehepaar 2005 gezogen war. Damals war die Mutter mit dem heute vierjährigen Dominik schwanger. Dass Angela R. zu diesem Zeitpunkt bereits das Sorgerecht für zwei Kinder entzogen worden war, weiß in Thalmässing kaum einer. Während Dominik den Kindergarten besucht und sich gut entwickelt, gerät seine kleinere Schwester immer mehr in Vergessenheit. Erzieherinnen, die sich nach dem Mädchen erkundigen, lügt die Mutter vor, es sei bei ihrer Schwägerin untergebracht. Den Großeltern, die Dominik regelmäßig zu sich holen, wird der Zugang zur Wohnung verweigert. Nach der Verhaftung der Eltern nehmen sie ihren Enkel zu sich.
Das Jugendamt Roth, das die Familie vier Jahre lang betreute, hatte den Eindruck, dass sich die Familie stabilisiert hatte. Zum letzten Mal besuchten deshalb Mitarbeiter des Jugendamtes die Familie R. im November 2008. Auch wenn Jugendamtsleiter Manfred Korth versichert, dass es keinerlei Hinweise gegeben habe, dass Sarah vernachlässigt werde, und auch keinerlei Meldungen von Nachbarn oder Bekannten in der Behörde eingegangen seien, werden Vorwürfe gegen die Behörde erhoben. Sie hätte die Betreuung der Problemfamilie nicht einstellen dürfen, sagt beispielsweise Georg Ehrmann, der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Kinderhilfe. Die Vorwürfe gegen das Jugendamt gipfeln in der Strafanzeige einer Anwältin, die dem Amt "Beihilfe zum Mord" unterstellt.............



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.donaukurier.de/lokales/hilpol...;art596,2231374

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31.12.2009 05:06 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Nach Hungertod in Thalmässing Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Nach Hungertod in Thalmässing

Sarahs Eltern wegen Mordes angeklagt

Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth hat gegen die Eltern der verhungerten dreijährigen Sarah aus Thalmässing Anklage wegen gemeinschaftlichen Mordes erhoben. Der 30-jährige Vater und die 26-jährige Mutter sollen das Mädchen so vernachlässigt haben, dass es schließlich verhungerte, so die Staatsanwältin.


....Gutachten: Vater ist voll schuldfähig
Erst im August 2009 hatten die Eltern den Rettungsdienst gerufen. Zwei Tage später war die Dreijährige im Krankenhaus gestorben. Der Vater sei in vollem Umfang schuldfähig, das hätten psychiatrische Gutachten ergeben. Die Mutter sei zwar vermindert schuldfähig, trotzdem könnten beide Eltern strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Verfahren gegen Jugendamt eingestellt....



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.br-online.de/studio-franken/a...70719454729.xml

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08.04.2010 13:08 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Hungertod der dreijährigen Sarah kommt ab Dienstag vor Gericht Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hungertod der dreijährigen Sarah kommt ab Dienstag vor Gericht

Eltern wird gemeinschaftlicher Mord vorgeworfen - Mutter schwer krank


Nürnberg. Die kleine Sarah aus dem fränkischen Thalmässing starb einen qualvollen Tod: Abgemagert auf fast die Hälfte ihres Normalgewichtes hatte die Dreijährige zuletzt verzweifelt versucht, ihren Hunger mit dem Zellstoff ihrer Einmalwindeln zu stillen. Am 10. August 2009 erlag das Mädchen in einer Nürnberger Klinik seiner starken Unterernährung. Vor dem Nürnberger Schwurgericht beginnt am Dienstag der Prozess gegen ihre Eltern. Dem 30-jährigen Lastwagenfahrer und der 27 Jahre alten Hausfrau werden gemeinschaftlicher Mord und Misshandlung von Schutzbefohlenen vorgeworfen. Ein Urteil wird für den 18. November erwartet.

Laut Staatsanwaltschaft hatten die Angeklagten schon lange vor Sarahs Tod damit aufgehört, ihr Kind ausreichend zu versorgen. Im Alter von zwei Jahren habe Sarah noch nicht laufen können, seit April 2009 soll sie dann in bewusstem und gewolltem Zusammenwirken ihrer Eltern auch nicht mehr genügend Nahrung bekommen haben. Obwohl sich der Zustand der Dreijährigen stark verschlechterte, hätten ihre Eltern darauf verzichtet, einen Arzt aufzusuchen. Damit wollten die beiden verhindern, strafrechtlich verfolgt zu werden, wie der Vorwurf lautet. Erst als das Mädchen, auf rund acht Kilogramm abgemagert, am Abend des 8. August 2009 kein Lebenszeichen mehr von sich gegeben hatte, verständigten sie einen Notarzt. Dieser ließ die Kleine in ein Krankenhaus nach Nürnberg einliefern, wo sie zwei Tage später starb.

Inhalt des Prozesses wird auch sein, das Motiv der Eltern zu ergründen. Denn beide zogen auch den älteren Bruder von Sarah groß, der aus einer früheren Beziehung der 27-Jährigen hervorging. Der ein Jahr ältere Dominik wurde - im Gegensatz zu seiner Schwester - vollkommen normal ernährt und entwickelte sich gut. Seit der Inhaftierung seiner Mutter und ihres Ehemannes lebt er bei den Schwiegereltern der Angeklagten.

Im Zuge ihrer Ermittlungen hatte die Staatsanwaltschaft vorübergehend auch das Rother Jugendamt im Visier, nachdem eine Anwältin Anzeige gegen Verantwortliche der Behörde wegen Beihilfe zum Mord erstattet hatte. Die Familie stand jahrelang unter der Obhut des Jugendamtes, allerdings hatte zuletzt 2008 ein Mitarbeiter die Familie besucht. Anzeichen für eine Vernachlässigung der Kinder habe er damals nicht ausgemacht, hieß es. Im April 2010 teilte die Staatsanwaltschaft schließlich mit, das Verfahren gegen die Behörde eingestellt zu haben. Es hätten sich keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür ergeben, dass dem Jugendamt die Unterernährung von Sarah bekannt gewesen sei.

Ob Sarahs Vater vor Gericht aussagen wird, ließ sein Verteidiger Jochen Horn auf Anfrage offen. Bei der Polizei hatte der 30-Jährige nach anfänglichem Schweigen erklärt.............



weiterlesen, quelle und rechte: http://www.open-report.de/artikel/Hunger...icht/82384.html

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17.10.2010 05:43 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Zeugen belasten Jugendamt Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zeugen belasten Jugendamt

Thalmässing/Nürnberg (DK) Schwere Vorwürfe gegen das Jugendamt und die Mutter der im Alter von drei Jahren verhungerten Sarah aus Thalmässing (Landkreis Roth) haben Zeugen am Freitag im Mordprozess vor dem Nürnberger Schwurgericht erhoben.


"Ich habe regelmäßig beim Jugendamt angerufen und das nicht nur einmal", sagte eine 28-jährige Freundin und Ex-Schwägerin von Sarahs Mutter. Sie habe die Mitarbeiter darauf hingewiesen, dass es in der Wohnung aussehe "wie auf einem Schlachtfeld" und dass die Tür zu Sarahs Zimmer abgesperrt sei. Sie sollten doch bitte vorbeikommen.
"Aber gemacht haben sie nichts", erklärte die Thalmässingerin. "Sie haben gesagt, sie machen nichts ohne Beweise." Sie habe anonym angerufen, da sie "keinen Ärger" mit Sarahs Mutter Angela R. (27) wollte, die mehrfach als aggressive Persönlichkeit beschrieben wurde. Ähnlich äußerte sich ein 54-jähriger Nachbar.

Sarah war am 10. August 2009 völlig abgemagert im Nürnberger Südklinikum gestorben. Ihr Vater Patrick R. (30) sitzt wegen Mordes und Misshandlung Schutzbefohlener alleine auf der Anklagebank, da seine Frau wegen einer schweren Krebserkrankung nicht verhandlungsfähig ist.

In den Wochen und Monaten vor ihrem Tod hat kaum jemand die kleine Sarah zu Gesicht bekommen. Die Eltern scheinen sie regelrecht versteckt zu haben. Die 28-jährige Freundin, die sich fast täglich mit Angela R. traf, hatte Sarah zuletzt im April 2009 gesehen, als sie gewickelt wurde. Am 8. August 2009, an dem Tag, als Sarahs Atmung aussetzte, trafen sich die Freundinnen zum Frühstück – in der Wohnung der Familie R. Es hieß, Sarah sei bei der Schwägerin. "Ich war eine Stunde dort und habe kein Schreien und Quäken gehört", erzählte die Zeugin.

Da lag Sarah wohl schon völlig apathisch nebenan in ihrem Bettchen, dem Tode nahe. In dieser Phase, berichtete der Gerichtsmediziner Peter Betz als Sachverständiger, geben Kinder "keine Lautäußerung mehr von sich, sie vegetieren vor sich hin, werden immer schwächer". Er geht davon aus, dass sich Sarahs Martyrium Wochen, wenn nicht gar Monate hingezogen hat...........



weiterlesen, quelle und rechte: http://www.donaukurier.de/nachrichten/ba...t155371,2338177

mehr: http://www.ad-hoc-news.de/erschuetternde...e/News/21677294

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23.10.2010 04:52 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Prozess um den Hungertod von Sarah

Im Prozess gegen den Vater der verhungerten dreijährigen Sarah aus dem fränkischen Thalmässing haben am Donnerstag Sozialpädagogen der Diakonie und des Jugendamtes ausgesagt. Demnach hatten sie keine Hinweise auf eine Gefährdung des Kindes.


Ein von 2005 bis Mai 2007 für die Betreuung der Familie zuständiger Sozialpädagoge der Diakonie sagte vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth, zwar seien die Wohnung vermüllt und die Familie verschuldet gewesen. Sarah und ihr älterer Bruder Dominik seien bei seinen Besuchen aber stets wohlgenährt gewesen und hätten keine Anzeichen für eine körperliche Misshandlung gehabt.

Sarah war am 10. August 2009 im Alter von drei Jahren in einer Nürnberger Klinik an den Folgen von Mangel- und Unterernährung gestorben. Sie wog zuletzt noch etwa acht Kilogramm und damit halb so viel wie normal. Seit Oktober muss sich ihr 30-jähriger Vater wegen Mordes und Misshandlung von Schutzbefohlenen verantworten. Das Verfahren gegen seine Ehefrau wurde vorläufig eingestellt. Die 27-Jährige ist an Krebs erkrankt und bis auf weiteres nicht verhandlungsfähig.

Der Sozialpädagoge erklärte vor Gericht weiter, die Mutter habe sich um die beiden Kinder 'sehr zwiespältig' gekümmert. Einerseits habe sie die Kinder in den Arm genommen und 'geknuddelt', andererseits aber auch streng bestraft.

Dennoch sei die Zusammenarbeit, die aus zwei Besuchen von jeweils zwei Stunden wöchentlich bestanden habe, nach einem Streit auf Wunsch der Familie im Mai 2007 eingestellt worden. Einen Bericht darüber...............



weiterlesen, quelle und rechte: http://www.ad-hoc-news.de/prozess-um-den...e/News/21719375

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12.11.2010 05:37 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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