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Wenn die Pubertät zur Machtprobe wird Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Wenn die Pubertät zur Machtprobe wird

Die Pubertät ist eine schwierige Zeit – für die Heranwachsenden und die Eltern. In manchen Fällen eskaliert die häusliche Situation, so auch bei Familie Weiden. Ihre damals 16-jährige Tochter zog nach permanenten Streits in ein betreutes Wohnheim.


Köln - Ein Reihenhaus in einem gepflegten, bürgerlichen Viertel im rechtsrheinischen Köln: Im Flur hängen Bilder von Sohn und Tochter - gerahmte Erinnerungen an vergangene Zeiten. „Hier war die Welt in Ordnung“, sagt die 47-jährige Mutter. „Jetzt kann ich das Zimmer meiner Tochter nicht mehr betreten.“ Allein der Geruch, den viele Monate nach dem Auszug der damals 16-Jährigen wahrscheinlich nur noch eine Mutter wahrnehmen kann, reiche aus, um sie in Verzweiflung zu stürzen.
Wenn Mutter und Vater, Chef eines kleinen Unternehmens, ihre Sicht der letzten anderthalb Jahre erzählen, schwanken sie zwischen Wut, Enttäuschung und Trauer - vor allem aber sind sie ratlos. Der Konflikt mit einer pubertierenden Tochter, so wie in nahezu jede Familie kennt, ist dermaßen eskaliert, dass Melanie (alle Namen geändert) versucht hat, ihren eigenen Eltern per Gerichtsentscheid das Sorgerecht abzunehmen. In erster Instanz gab ein Kölner Familienrichter dem Mädchen Recht, vor dem Oberlandesgericht bekamen die Eltern zumindest einen Teil elterlicher Pflichten und Rechte zurück. Darüber, wo sich ihre Tochter aufhalten darf, bestimmt weiterhin das Kölner Jugendamt.

Der Fall der Familie Weiden ist einer von Tausenden, in denen Eltern bei der Stadt Hilfe zur Erziehung beantragt und bewilligt bekommen haben. Mehr als 5600 Fälle waren es 2008, in diesem Jahr steuert Köln auf die Rekordzahl von 6000 zu. Es geht nicht nur um die Fälle von Verwahrlosung und Misshandlung in sozial benachteiligten Familien, die man in dieser Statistik vermutet. Auch die Zahl der Rat suchenden Familien mit pubertierenden Kindern steigt weiter an. In der Hälfte aller Fälle werden Kinder und Jugendliche zeitweise oder auf Dauer außerhalb ihres Elternhauses in Pflegefamilien oder Heimen untergebracht.

Debatte verloren

Die Eskalation wie im Fall der Familie Weiden ist nicht typisch und doch zeigt ihre Geschichte, dass auch ganz normale, gut situierte und gebildete Familien scheitern können. Irgendwann haben die Mutter und vor allem der Vater in Debatten über Schule, schlechte Noten und mutmaßlich falsche Freunde den Kontakt zur Tochter verloren.

Das Drama beginnt, nachdem Melanie am Gymnasium nicht in die zehnte Klasse versetzt wird. Als auch bei der Wiederholung der 9. mehrere Fünfen und den Eltern bis dahin nicht bekannte Fehlstunden auf dem Halbjahreszeugnis stehen, beginnen für das Mädchen harte Monate, wie die Eltern selber sagen. Mit Nachhilfe, viel Kontrolle und durchaus strengen Zeitvorgaben für die Freizeitgestaltung wird das Schuljahr geschafft.

In den folgenden Ferien eskaliert der Konflikt um Melanies Freundschaft zu einem älteren Jungen, obwohl ihr die Eltern einen Urlaub mit der Familie des Freundes erlauben. Bei ihm in Köln übernachten darf die 16-Jährige nicht, zu groß ist das Misstrauen. Melanie bleibt trotzdem weg, schläft bei ihrem Freund und zieht mit ihm nachts um die Häuser. Ihr Vater versucht mehrfach, sie nach Hause holen. Das Mädchen wehrt sich, nennt ihr Elternhaus ein „Gefängnis“, packt schließlich ihre Sachen und zieht zur Familie des Freundes.

Zwar wenden sich sowohl Eltern wie auch Tochter mit der Bitte um Hilfe ans Jugendamt, das schließlich versucht, mit mehreren Gesprächen eine Wiederannäherung zu erreichen. Allerdings erscheinen beide Parteien wenig kompromissbereit: Die Eltern pochen auf ihr Elternrecht, wollen, dass Melanie wieder zuhause einzieht. Das Mädchen will in keinem Fall zurück.

Aus dem Vorschlag, sie zur Entspannung der Lage für einige Wochen in einem betreuten Wohnheim leben zu lassen, wird eine Dauerlösung: Melanie wohnt dort nun seit mehr als einem Jahr. Ihr Vater muss Wohnung, Hilfe zum Lebensunterhalt und ihre Betreuung bezahlen - mehrere tausend Euro haben sich mittlerweile aufaddiert. Auch über das Geld wird nun vor Gericht gestritten. Wenn er nicht zahlen könne, müsse er eben sein Haus verkaufen, soll ihm ein Mitarbeiter der Stadt gesagt haben, berichtet der Vater.

Die Eltern sind wütend auf die Stadtverwaltung. Das Jugendamt habe ihrem Kind geholfen, die Familie zu zerstören. „Das ist ein Freifahrtschein für jeden 16-Jährigen“, sagt der Vater. „Wir hatten keine Chance und wissen bis heute nicht, was wir eigentlich falsch gemacht haben.“ Das habe ihnen auch kein Richter erklärt. Jugendamt und Familiengericht hätten auf einen normalen Pubertätskonflikt „völlig überreagiert“, sagt die Rechtsanwältin der Eltern, Dorothea Linden. Aus einem typischen „Grenzkonflikt“ um Pflichten und Freiheiten einer 16-Jährigen sei ein Sorgerechtsstreit geworden. Die Botschaft an andere Jugendliche sei: Wer seinen Willen zuhause nicht bekomme, zieht einfach gegen seine Eltern vor Gericht.

Familienerhaltend gehandelt

Das Jugendamt sieht den Fall anders: „Wir versuchen alles, den Willen der Eltern nicht zu brechen“, sagt die Leiterin des Jugendamtes, Carolin Krause. Man arbeite immer „familienerhaltend“. „Aber in wenigen Fällen wird ein Punkt erreicht, wo wir gegen die Eltern entscheiden müssen.“ Es gehe nicht um Schuld, sondern um die Zukunft des Kindes. Und das habe in diesem Fall damit gedroht, sich etwas anzutun oder abzuhauen, wenn es zurück ins Haus der Eltern gezwungen worden wäre.

Man habe sorgfältig nach einer guten Lösung gesucht. Seitdem Melanie nicht mehr zuhause wohne, entwickele sie sich sehr gut. Nach der Mittleren Reife besucht sie ein Berufskolleg, macht ein Praktikum in einem Kindergarten. Melanie sei eine „nette, gut erzogene, reife und gut sortierte 17-Jährige“, sagt ihr Amtsvormund Waltraud Winkelhog. „Daheim hätte sie sich wahrscheinlich nicht so entwickelt“, meint die Bezirksjugendamtsleiterin und Diplom-Pädagogin Susanne Overhage. Das müssten doch auch die Eltern einsehen. Es sei noch keine Katastrophe, eine 16-Jährige vorübergehend außerhalb der Familie unterzubringen. Nach so einer Maßnahme kämen in der Regel „alle Betroffenen wieder runter“, würden Fehler eingestehen und für einen Neuanfang kooperieren. Das sei hier nicht geschehen.

Nie eine echte Chance

Mutter und Vater werfen der Behörde vor, nie eine echte Chance gehabt zu haben. Und Melanie? Die 17-Jährige möchte.............



Weiterlesen, Quelle und Rechte: http://www.ksta.de/html/artikel/1256136995987.shtml

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
14.11.2009 05:44 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 14.11.2009 um 05:44 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

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