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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Lustvolle Überforderung: Maik Priebe über "Kaspar Häuser Meer" » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Reica Reica ist weiblich
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Dabei seit: 31.05.2005
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Lustvolle Überforderung: Maik Priebe über "Kaspar Häuser Meer" Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Lustvolle Überforderung: Maik Priebe über "Kaspar Häuser Meer"

Eine außergewöhnliche Premiere ist am Sonntagabend auf der kleinen Bühne des Deutschen Nationaltheaters Weimar zu erleben: "Kaspar Häuser Meer" von Felicia Zeller.

Weimar. Ausgang für das Stück war der Fall des zweijährigen Kevin aus Bremen-Gröpelingen, der 2006 nach schweren Misshandlungen im Kühlschrank seines Stiefvaters tot aufgefunden wurde. Die Hilfe des Jugendamtes, wo die erziehungswidrigen Verhältnisse in Kevins Elternhaus seit längerem bekannt waren, kam zu spät. Die Inszenierung liegt in den Händen von Maik Priebe, Jahrgang 1977, der in der vergangenen Spielzeit am DNT bereits "Gerettet" von Edward Bond inszeniert hat. Wir sprachen mit ihm über die neue Arbeit.

"Kaspar Häuser Meer" - wer denkt bei diesem Titel nicht an Kaspar Hauser?

Das ist durchaus gewollt. Kaspar Hauser war ja auch ein Vernachlässigter, Zurückgebliebener, Alleingelassener. Felicia Zeller hat ein Stück über drei Mitarbeiterinnen eines Jugendamts geschrieben, die mit Fällen von Kindesvernachlässigung befasst sind. "Häuser" und "Meer" assoziieren die Anonymität der Großstadt.

Die Geschichte des heutigen Kaspar Hauser - wie er auch heißen mag - wird im Stück gar nicht erzählt. Sie spielt nur indirekt mit hinein. Worum geht es eigentlich?

Es geht darum, dass die drei Damen vom Jugendamt ihren vierten Mitarbeiter verlieren, der am sogenannten Burn-Out-Syndrom leidet, und jene Fälle, die er zu bearbeiten hatte, mit übernehmen müssen. Dadurch geraten sie selber in die Mühle totaler Überlastung, zumal sich bei ihnen auch noch dienstliche und private Probleme ineinander schieben. Das verdeutlicht die Autorin mit einem beeindruckenden Sprachgewirr - ich würde es beinahe eine Sprechoper nennen.

Wenn auf der Bühne überforderte Sozialarbeiterinnen den überforderten Eltern nicht helfen können, besteht da nicht die Gefahr, dass sich am Ende auch die Zuschauer überfordert fühlen?

Überforderung gehört meiner Meinung nach mit zu den Aufgaben des Theaters. Gemütlich kann man es sich vorm Fernseher oder im Kino machen. Theater muss auch mal weh tun. Aber Felicia Zeller tut es mit viel Humor, der Text hat kabarettistische Züge - insofern ist es eine lustvolle Überforderung.

Erfährt man dabei auch etwas über das Privatleben der drei Figuren?

Ein bisschen.

Die jüngste Kollegin kommt mit ihrem eigenen Kind nicht klar. Eigentlich braucht sie doch selber Hilfe.

Sie ist alleinerziehend und holt wegen der Arbeitsüberlastung ihr Kind oft zu spät aus dem Kindergarten ab. So etwas fließt mit ein. Viel interessanter ist aber, was das Jugendamt bzw. die damit verbundene Bürokratie, was die Berufssituation mit den Frauen macht.

Haben Sie sich dieses Stück selber gewählt?

Nein, die Inszenierung wurde mir von der DNT-Leitung angeboten. Mich fasziniert die Sprache, weil mich interessiert, wie Schauspieler damit umgehen - mit Gedanken, die mittendrin abbrechen und in neue Gedanken übergehen. Andere Figurenhaltungen kommen dazu; es ist nicht nur der Sozialarbeiter, der da spricht, manchmal spricht auch ein Elternteil oder ein Kind.

Nun gibt die Autorin sogar Empfehlungen, wie man ihr Stück auf der Bühne umsetzen sollte. Ich zitiere mal: "Es handelt sich um Einzelkämpfer. Ein körperlicher Abstand zwischen den Darstellern ist einzuhalten. Es dürfen keine Gegenstände einander gereicht werden." Halten Sie sich daran?

Darüber muss ich erst mal nachdenken. Teilweise, würde ich sagen. Ja.

"Die Sprechgeschwindigkeit ist schneller als normal."

Was ist "normal"? Ich selber bin Mecklenburger, da spricht man ohnehin etwas langsamer und weniger als vielleicht in Niedersachsen oder in Berlin. Aber der Text erfordert auch eine ganz andere Sprechgeschwindigkeit, das muss man so deutlich sagen.

Man versteht ihn aber noch?

Ich glaube, dass ihn der Zuschauer nur durch die hohe Sprechgeschwindigkeit nachvollziehen kann. Wenn man diesen Text wie einen Ibsen oder Strindberg denken würde, also dialogisch in einem realistischen Vorgang, wäre er gar nicht mehr zu verstehen. Und voraussichtlich langweilig.

Das Stück kommt mir vor wie ein Hilfeschrei........



weiterlesen, quelle und rechte: http://www.tlz.de/startseite/detail/-/sp...Meer-1111343086


alle termine in weimar: http://venyoo.de/Weimar/s284901-kaspar-haeuser-meer

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
07.09.2010 06:49 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
Dieser am 07.09.2010 um 06:49 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Reica wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

peutetre peutetre ist weiblich
ist auch nur ein Mensch ;o)


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Beiträge: 28.211
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Klage der Stempelfrauen

Mutige Premiere auf der kleinen DNT-Bühne: Maik Priebe inszeniert mit Felicia Zellers "Kaspar Häuser Meer" einen Bühnendiskurs, der den Alltag von Jugendamt-Mitarbeiterinnen als Tragödie zeigt.
Weimar. "Wir sind Grenzgänger! Wir arbeiten irgendwo zwischen Basis und Gesetz", klagen die drei Mitarbeiterinnen vom Jugendamt. Grenzgänger sind auch die Schauspielerinnen, die sich mit einem vielstimmigen Sprachkonstrukt herumschlagen, in dem alles dynamisch ineinander strömt und die Satzenden auf der Strecke bleiben. Da hat selbst Petra Hartung, die Erfahrenste in dem jungen DNT-Damentrio, ihre Müh' und Not, Anschluss zu halten. Immer wieder ruft sie mit einem trockenen "Text" die Souffleuse zu Hilfe, die ihrerseits zur Mitspielerin wird.


Kalkül oder Versagen? Beides. Andrea Römer, die Souffleuse, trägt dieselbe Kleidung wie die mithin überforderten Darstellerinnen und wird - zurecht - zum Schlussapplaus mit auf die Bühne gebeten. Somit tragen die "Hänger" ihren Teil zur Inszenierung bei, deren Thema lautet: Überforderung.


Es geht um brisante Fälle von Kindesvernachlässigung in unserer Gesellschaft und darum, wie man diese, bevor es zum Äußersten kommt, behördlicherseits aufspüren und ihnen begegnen kann. Dabei bewegen sich die Sozialarbeiterinnen oft in einer Grauzone: "Wie können wir uns absichern, dass niemand am Ende mit den Fingern auf uns zeigt, uns anzeigt, uns wegen unterlassener Hilfeleistung verurteilt, der Vernachlässigung der Vernachlässigung beschuldigt."


Die Frage schwebt wie ein Damoklesschwert über den Häuptern der drei weiß und grau gekleideten Frauen, die sich auf einem riesigen blauen Stempelkissen, bewegen (Ausstattung: Susanne Maier-Staufen). Anfangs klebt ihnen die Tinte nur an den Sohlen, dann befleckt sie ihnen Hose und Bluse, bis die Stempelfarbe über die Hände ihren Weg zu den Köpfen findet. Und sie schlagen die Hände immer wieder vors Gesicht - aus Mitgefühl, Verzweiflung und Ratlosigkeit.


Mit "Kaspar Häuser Meer" von Felicia Zeller hatte am Sonntagabend eine kleine Produktion am DNT Weimar Premiere, die mutig und überzeugend ein großes, ungelöstes Gesellschaftsproblem aufreißt. Die Inszenierung von Maik Priebe im Foyer III zeigt, wie die Frauen immer wieder in die Zwickmühle geraten, weil sie sich zwar in ihre Aufgaben hineinknien, ihre Pflichten jedoch nur unzureichend wahrnehmen können. Kein Wunder, wenn sie 80 bis 120 Fälle gleichzeitig bearbeiten müssen!

Anika, Barbara und Silvia sind keine Amtsschimmel, sondern temperamentvolle Frauen mit Hoffnungen, Sehnsüchten und Ängsten. Nur müssen sie von einem Tag zum andern auch noch die Fälle ihres ausgebrannten Kollegen übernehmen, was zur Entladung der angestauten Konflikte führt. Anika (Nina Mariel Kohler) macht, weil sie alles schaffen will, Überstunden und vernachlässigt ihr eigenes Kind. Die Älteste, Barbara (Petra Hartung), leidet unter Verspannungen und nervt gebetsmühlenartig die anderen mit ihren Ratschlägen. Beide versagen, als bei der psychisch überforderten und suizidgefährdeten Silvia (Ulrike Knobloch) ein schwerwiegendes dienstliches Versäumnis offenbar wird, ihr den dringend nötigen Beistand. Die bereits dem Alkohol verfallene junge Frau stürzt sich, von Schuldgefühlen geplagt, aus dem Fenster.


Gut, dass der Regisseur ....

Quelle, Rechte und weitere Informationen: http://www.otz.de/startseite/detail/-/sp...rauen-120473479


__________________
Liebe Grüße
Silvia



Mit den Wölfen heulen gilt denen als Ausrede, die mit den Schafen blöken.
Hans Reimann

07.09.2010 21:26 peutetre ist offline E-Mail an peutetre senden Homepage von peutetre Beiträge von peutetre suchen Nehmen Sie peutetre in Ihre Freundesliste auf

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