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Pflegeeltern.de » Das schwarze Brett » Medien » Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität » Hallo Gast [Anmelden|Registrieren]
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Zum Ende der Seite springen Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität
Autor
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Reica Reica ist weiblich
gehört zum Inventar


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Dabei seit: 31.05.2005
Beiträge: 20.946
Bundesland: Rheinland-Pfalz


Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität

Großbritannien: „Wir wurden ausgeschlossen, weil wir moralische Standpunkte vertreten, die auf unserem Glauben gründen“ und christliche Mainstreamstandpunkte vertreten


Derby (kath.net) Der Klage von Owen und Eunice Johns, Christen in einer Pfingstgemeinde, ist vor dem britischen High Court nicht stattgegeben worden. Das Ehepaar war von der Stadt Derby informiert worden, dass sie nicht als Pflegeeltern fungieren können, da sie dazu wegen ihrer strikten Ablehnung der Homosexualität als ungeeignet angesehen werden. Daraufhin haben die Eheleute auf „religiöse Diskriminierung“ geklagt........




weiterlesen, quelle und rechte: http://www.kath.net/detail.php?id=30351

__________________
Liebe Grüße von Reica



Wir leben auf Kosten unserer Zukunft.....also auf Kosten unserer Kinder!!!
02.03.2011 06:24 Reica ist offline E-Mail an Reica senden Homepage von Reica Beiträge von Reica suchen Nehmen Sie Reica in Ihre Freundesliste auf AIM-Name von Reica: Reica1
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Steinchen Steinchen ist weiblich
Privatschüler


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Dabei seit: 05.07.2010
Beiträge: 1.669


RE: Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

"Mainstream spiegelt den kulturellen Geschmack einer großen Mehrheit wider" heißt es in wikipedia. Das gilt im Falle der Homosexualität sicher für die Pfingstgemeinden, aber nicht für das Christentum im Allgemeinen. Da es in der evangelischen Kirche ordinierte homosexuelle PfarrerInnen gibt, kann man nicht behaupten die Ablehung von Homosexualität wäre ein allgemein christliches Gedankengut!
02.03.2011 08:16 Steinchen ist offline Beiträge von Steinchen suchen Nehmen Sie Steinchen in Ihre Freundesliste auf
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Braun Braun ist weiblich
Doktor


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Dabei seit: 13.11.2007
Beiträge: 7.271
Bundesland: Sachsen


RE: Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe,werden sie ja nicht auf Grund ihres Glaubens,sondern weil sie Homosexualität strikt ablehnen,nicht als PF zugelassen.
Religiöse Diskriminierung haben sie selbst daraus gemacht und ich finde das schon etwas weit hergeholt.
Die LM eines meiner PK lebt in einer lesbischen Beziehung,wie sollte ich als PM neutral mit ihr und ihrer LG umgehen können,wenn ich so etwas strikt ablehnen würde.
Ich denke,als PE muss man sehr viel Tolleranz aufbringen und wer dazu nicht fähig ist,der ist für diese Aufgabe nicht wirklich geeignet.

__________________
HB
____________________

Falls Du denkst das Leben ist ein Theater,
dann spiele darin eine Rolle die Dir Spaß macht.
02.03.2011 09:28 Braun ist offline E-Mail an Braun senden Beiträge von Braun suchen Nehmen Sie Braun in Ihre Freundesliste auf
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Wandernde
unregistriert
RE: Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von Braun
Die LM eines meiner PK lebt in einer lesbischen Beziehung,wie sollte ich als PM neutral mit ihr und ihrer LG umgehen können,wenn ich so etwas strikt ablehnen würde.
Ich denke,als PE muss man sehr viel Tolleranz aufbringen und wer dazu nicht fähig ist,der ist für diese Aufgabe nicht wirklich geeignet.


Ich denke, auch wenn man eine bestimmte Lebensform ablehnt, kann man trotzdem fähig dazu sein, ein PK aufzunehmen und mit den LE neutral umzugehen.

Müssen wir das nicht immer wieder? Neutral mit Eltern umgehen, die ihre Kinder verprügelt haben? Neutral mit Eltern umgehen, die im Drogenrausch ihre Kinder einfach vergessen/vernachlässigt haben.

Alles Dinge, die ich ablehne und für die ich eigentlich auch kein Verständnis habe. Aber trotzdem muss und kann ich mich zurückhaltend und neutral bei BK's zeigen. Denn es geht um's Kind - ich arbeite nicht für die Eltern sondern für das Kind.

Von daher bestünde für mich kein Grund solche Bewerber abzulehnen, nur weil sie gegenüber dem JA ihre Meinung zu homosexuellen Beziehungen kundgetan haben. Sicherlich haben sie auch etwas gegen unverheiratete Paare - warum war das kein Grund für die Verweigerung?

Offensichtlich haben sie ja schon 15 PK gehabt und es schien bisher problemlos gelaufen zu sein - zumindest konnte man nichts davon lesen, dass ihr Verhalten gegenüber diesen PK nicht korrekt war - so was wäre nämlich ein Grund gewesen, sie abzulehnen.

LG
02.03.2011 09:54
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MadamMim
unregistriert
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Hallo!

Bei uns im Umkreis gibt es eine fundamentalistisch-christliche Familie, die zwei PK hat - für mich eine vollkommene Fehlentscheidung. Die lehnen nicht nur Homosexualität, sondern auch viele andere Dinge, die wir als normal empfinden ebenso wie Ungläubige im Allgemeinen ab. Ich habe/hatte auch guten Einblick in die hiesige freichristliche Szene und bin ehrlich empört, welches Gedankengut manche Menschen leitet. Dabei fühlen sie sich häufig als "die besseren Menschen".

Ich habe überhaupt nichts gegen gemäßigtes Gedankengut gleich welcher Richtung, aber Fundamentalismus (und nichts anderes ist es, was im Eingangspost beschrieben wird) schadet immer.

lg
mim
02.03.2011 10:18
Dieser am 02.03.2011 um 10:18 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User MadamMim wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Wandernde
unregistriert
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Zitat:
Original von MadamMim
aber Fundamentalismus (und nichts anderes ist es, was im Eingangspost beschrieben wird) schadet immer.


wo liest du da Fundamentalismus raus?

Du weisst nur, dass das Ehepaar Homosexualität ablehnt. Daraus gleich Fundamentalismus abzuleiten ist ein bisserl weit her geholt.

Auch viele nicht-christliche Menschen lehnen Homosexualität ab. Wie willst du es bei denen nennen?
02.03.2011 10:25
Dieser am 02.03.2011 um 10:25 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Wandernde wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

MadamMim
unregistriert
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Liebe Wandernde,

vielleicht bin ich da vorbelastet:-)
Aber ich meine zu lesen, dass sie "moralische Standpunkte vertreten, die auf ihrem Glauben fußen".
Ich kenne übrigens jede Menge "gemäßigte Christen", für die Homosexualität mit ihrem Glauben vereinbar scheint.

Bei anderen Menschen würde ich es je nach Ausprägung "Intoleranz" oder "Menschenverachtung" nennen.
Wobei es das auch ist, wenn man behauptet, man lehne diese Lebensform ab, weil der Glaube einem das gebietet.

lg
mim
02.03.2011 10:36
Dieser am 02.03.2011 um 10:36 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User MadamMim wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Wandernde
unregistriert
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Unschöne Erfahrung mit wirklichen christlichen Fundamentalisten habe ich auch schon gemacht. Und da ist das Ehepaar, das für sich persönlich Homosexualität ablehnt noch ein Klacks dagegen.

Hier im mitmenschlichen sowie im gerichtlichen den Mittelweg zwischen Meinungsfreiheit und Diskriminierung zu finden wird nicht leicht werden und all zu oft wird deswegen auf der einen Seite mit Kanonen auf Spatzen geschossen auf der anderen Seite zu viel toleriert.

Ein schwieriges Thema insgesamt.

Ich bin immer noch der Meinung: Jeder soll seine Meinung haben - das steht jedem zu. Solange er diese Meinung nicht anderen überstülpen will und andersdenkende mit Achtung und Respekt behandelt, kann doch eigentlich nichts schiefgehen, oder?
02.03.2011 10:56
Dieser am 02.03.2011 um 10:56 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Wandernde wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

MadamMim
unregistriert
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Liebe Wandernde,

da sind wir einer Meinung. Ich denke auch, dass jeder nach seinem eigenen Weltbild glücklich werden soll - solange er nicht versucht, anderen eben dieses Weltbild überzustülpen.
Aber, wenn ich schon höre, dass mit "christlicher Weltauffassung" argumentiert wird, da fällt mir schwer zu glauben, dass man den anderen sein lässt, wie er ist.
Meiner Erfahrung nach ist Mission für viele "echte" Christen dringender Bestandteil ihres Glaubens, auch die Ansicht, dass man Ochsen und Esel nicht vor den selben Karren spannen soll.
Will heißen: Viel Toleranz ist mir bislang in (frei-)christlichen Kreisen nicht begegnet. Da fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass den möglichen PK mehr Toleranz entgegengebracht würde.
Aber wie gesagt, ich bin auch vorbelastet.

lg
mim
02.03.2011 11:06
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Wandernde
unregistriert
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Hallo, MadamMim

Ich könnte mir fast vorstellen, dass Du aus dem süddeutschen Raum bist? Dort gibt es viele (frei)Kirchen, die noch sehr "traditionell" denken, sprich wenig mit "Nächstenliebe" im Sinne der Bibel sondern eher im Sinne des richtens etwas anfangen können.

Ich bin hier bei uns auch im freikirchlichen Raum unterwegs. Da begegnen mir durchweg Christen, die entweder sagen: "freiwillig gelebte Homosexualität ist völlig ok" oder aber zumindest "laut meinem Bibelverständnis sehe ich das als Sünde, habe aber keinerlei Problem im Umang mit Homosexuellen, denn jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich".

Ich denke mit diesen beiden Einstellungen kann man gut leben. Und bei solchen Leuten hätte ich auch bei der Vermittlung von PK kein Problem.

Ich kenne aber auch Christen, die ihre eigene Tochter verstoßen haben, weil sie in Sünde (sprich: in wilder Ehe) lebte. Bei so was kann ich nur den Kopf schütteln.

LG
02.03.2011 12:12
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sangini sangini ist weiblich
Rotzlöffel


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Dabei seit: 06.05.2010
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homosexualität mit drogenrausch und gewalttätigen eltern zu vergleichen ist ein merkwürdiger schluss......er hinkt einfach....
02.03.2011 12:18 sangini ist offline E-Mail an sangini senden Beiträge von sangini suchen Nehmen Sie sangini in Ihre Freundesliste auf
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Wandernde
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es geht nicht darum Homosexualität mit Gewalttätigkeit zu vergleichen, und das hab ich auch nirgends getan. verwirrt

es geht um die Einstellung der PE. Können sie sich - egal welche eigene Lebensvorstellung sie für sich haben - professionell verhalten.
02.03.2011 12:29
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deanna deanna ist weiblich
Angestellter


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Dabei seit: 21.07.2009
Beiträge: 3.970
Herkunft: kleines Dorf am Ende der Welt


RE: Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich halte die Entscheidung , die Familie als PE abzulehnen für sinnvoll.

Homosexualität ist nur eine von vielen Lebensformen, die anders ist, als das was einem die strengen Glaubensregeln einer Pfingstgemeinde ( oder eben dieser sehr streng christlichen, ja, bei manchen könnte man sagen : fundamentalistischen christlichen Gemeinden ) vorschreibt.
Gerade aber PK kommen aus Umständen, die nicht immer der schönen heilen 08/15 Welt entsprechen, und zu denen gehört nun Homosexualität ja GAR NICHT dazu ....wenn diese PE aber schon eine ( für die Mehrheit der normalen Menschen ) NORMALE Lebensform, eine Lebensgemeinschaft ablehnen, wie können PK dann hoffen, dass man für ihre wirklich "unnormalen" Lebensumstände Verständnis und vorallem Wertschätzung für ihre Familien und damit auch für sie selbst entgegen bringt ???

Gerade Pflegefamilien sollten tolerant oder zur Toleranz fähig sein, und gerade diese so "überchristlichen" Gemeinden und ihre Mitglieder sind es oft nicht ( und von Toleranz so weit entfernt wie der Nordpol vom Südpol) und auch noch von einem fatalem Sendungsbewußtsein getragen, die Welt ( und dann eben auch ihre PK ) zu "erretten" . Mal wieder im Sinne des Glaubens und Jesus Christus. Das kann nicht gutgehen, ging es noch nie, oder impliziert in jedem Fall ein gewaltiges Konfliktpotential.

deanna
( @ unsere Regenbogenfamilien : ich hoffe, ich habe mich nicht mißverständlich ausgedrückt! )

__________________
Das LEBEN und dazu eine KATZE, das ergibt eine unglaubliche Summe.

Rainer Maria Rilke
02.03.2011 12:48 deanna ist offline E-Mail an deanna senden Beiträge von deanna suchen Nehmen Sie deanna in Ihre Freundesliste auf
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szm
Arbeiter


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Dabei seit: 23.05.2007
Beiträge: 2.587


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Zitat:
Original von Wandernde

"laut meinem Bibelverständnis sehe ich das als Sünde, habe aber keinerlei Problem im Umang mit Homosexuellen, denn jeder ist für sein Leben selbst verantwortlich".


Ich kenne aber auch Christen, die ihre eigene Tochter verstoßen haben, weil sie in Sünde (sprich: in wilder Ehe) lebte. Bei so was kann ich nur den Kopf schütteln.

LG


1. Abs.
Das hast du schön gesagt, das hätte von mir sein können großes Grinsen

2.Abs.
Diese Eltern haben damit bestimmt nicht "gottgefällig" gehandelt. Die würde ich unter "Fanatiker" abhaken!


Es heißt in der Bibel: "Es ist Gott ein Gräuel, wenn der Mann beim Manne liegt."
Aber es heißt dort auch, sinngemäß: "Was Gott zusammenfügt soll der Mensch nicht scheiden."
Zur letzteren Klientel gehöre ich auch.

Also:
"Wer ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...." auch das ist aus der Bibel.
---


Fundamentalisten und Eiferer sind in ALLEN Gebieten gefährlich. Besonders PE müssen akzeptieren, dass es verschiedene Lebensformen gibt. Selbst, wenn sie einige nicht tolerieren können.
02.03.2011 12:53 szm ist offline Beiträge von szm suchen Nehmen Sie szm in Ihre Freundesliste auf
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Naemi27
unregistriert
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"Eunice Johns sagte dazu: „Wir haben uns darauf vorbereitet, jedes Kind zu lieben und zu akzeptieren. Das Einzige, wozu wir nicht bereit waren, ist: Einem kleinen Kind zu sagen, dass praktizierte Homosexualität eine gute Sache sei. "

Ich weiß nicht, mir ist noch gar kein kleines Kind untergekommen mit dem ich irgendwelche Sexualeinstellungen besprechen musste. Ich kenne auch kein kleines Kind, welches da Gesprächsbedarf hätte.
Von daher würde ich mit einem kleinen Kind nicht darüber sprechen - weder im Guten noch im Schlechten.

Und warum muss ich irgendwem sagen, dass Homosexualität eine gute Sache ist? verwirrt Ich persönlich kann das nicht mal einschätzen, weil mir die Erfahrungen fehlen. Homosexualität ist weder gut noch schlecht, es ist schlicht und ergreifend eine der vielen sexuellen Orientierungen, die Menschen ausleben.
Nicht mehr und nicht weniger. Wenn ein -dann wohl eher- Jugendlicher feststellt, dass ihm ein gleichgeschlechtlicher Partner lieber ist wie ein gegengeschlechtlicher, ist das in Ordnung.

Ich denke man sollte darauf achten, ob diese Menschen das Thema bei Kindern thematisieren würden. Es geht nicht, wenn jemand einem Kind eintrichtert, das Homosexualität schlecht ist. WEnn diese Leute sich also in der Lage sehen ihre Einstellungen zu haben, diese aber -in diesem Bereich- nicht auf das Kind zu übertragen, sind sie als PE genauso geeignet oder ungeeignet wie jeder Andere.

Gerade durch solche Prozesse wird es den Homosexuellen schwer gemacht, als das angesehen zu werden, was sie sind - normal!

LG
Naemi
02.03.2011 12:57
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Wandernde
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Zitat:
Original von szm
Besonders PE müssen akzeptieren, dass es verschiedene Lebensformen gibt. Selbst, wenn sie einige nicht tolerieren können.


Ganz genau das wollte ich weiter oben mit meinem Beispiel auch ausdrücken. Das hast du super in einen Satz gepackt! Danke.

Zitat:
Original von Naemi27
Ich denke man sollte darauf achten, ob diese Menschen das Thema bei Kindern thematisieren würden.


Genau. Ich habe jetzt mal in englischen Artikeln gesucht. Und dort stellt es sich so dar, dass sie nach einer kurzen Pflegepause neu befragt wurden und auch zu ihrer Einstellung zur Homosexualität befragt wurden - und diese auch ehrlich beantwortet haben.

Nachdem die beiden ja schon so viele PK hatten und noch nie in der Richtung auffällig waren, gehe ich davon aus, dass sie von sich aus auch nie solche Sachen angesprochen haben, sondern ganz einfach ihren Job gut gemacht haben, sonst wäre ihnen sicherlich keine weiteren Kinder mehr vermittelt worden.
02.03.2011 13:12
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Fraenkin
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RE: Keine Pflegekinder wegen christlicher Ablehnung von Homosexualität Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich denke auch, dass die Pflegeeltern aufgrund ihrer Einstellung zur Homosexualität abgelehnt werden und nicht aufgrund ihrer Christlichkeit.


Diese Entscheidung kann ich nachvollziehen, da es m.E. für Pflegekinder eine unnötige psychische Belastung werden könnte, wenn sie homosexuell sind und wissen, dass ihre Pflegeeltern diese Homosexualität nicht akzeptieren können.
02.03.2011 14:08
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yadzia yadzia ist weiblich
Wirbelwind


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ich find, das PE tolerant sein müssen. Krass ist es, wenn JAs potentielle PEs ablehnen, weil sie homosexuell sind. Natürlich nicht offen: sondern wie eine Mitarbeitern des JAs Düsseldorf schrieb "wir können uns keinen Fall vorstellen, indem wir ein Kind in eine homosexuelle Beziehung geben, aber vielleicht kommt der Fall ja noch"

__________________
"Hoffnung ist nicht die Überzeugung, dass etwas gut ausgeht, sondern die Gewissheit, dass etwas Sinn hat, egal, wie es ausgeht."
(Václav Havel)
02.03.2011 14:29 yadzia ist offline E-Mail an yadzia senden Beiträge von yadzia suchen Nehmen Sie yadzia in Ihre Freundesliste auf
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MadamMim
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Hallo Wandernde!

Ich komme aus dem Rhein-Main-Gebiet und habe Einblick in viele Gemeinden bekommen, weil mein Kind für ein Jahr in einer freien (ich dachte, dass bedeutet nicht staatlich, nicht freichristlich, war von außen auch nicht zu erkennen, Schulprogramm sah "normal" aus) christlichen Schule war. Mein Beweggrund waren die kleinen Klassen und der Umstand, dass sich in "unserer" Grundschule ein sozialer Brennpunkt der übelsten Sorte befand.

Was ich in dem Jahr erlebt habe, hat mir das christlich-sein gründlich ausgetrieben. So zum Beispiel die Ansicht: "wer sein Kind liebt, der züchtigt es" (wo das Kind keinen Respekt vor den Eltern hat, fehlt auch der Respekt zum Herrn), Unterdrückung von Frauen ("mein Mann erlaubt das nicht"), den Kindern schon frühzeitig einreden, dass sie sich ihrer Körper schämen müssen, Bruder-Gemeinden, schwarze 50iger Jahre Pädagogik in Schule und Familien, sehr kinderreiche Familien, weil "der Herr das so will", Verachtung aller möglichen Lebensformen - zum Beispiel auch alleinerziehender. Eine Mutter dort war erst spät bekehrt worden (dafür um so gründlicher) und hat sich immer gerechtfertigt, dass sie "mit einem Neger" im Bett war, als sie noch schlecht und nicht erlöst war, der Herr strafte sie dafür mit einem verhaltensauffälligen Kind (ein farbiges). Als ich mich mit dieser Frau unterhielt, sagte ich mal "...zum Glück...", da hat sie mich verbessert, das sei kein Glück gewesen, der Herr habe das für sie gefügt.
Einmal bin ich als Sektierer bezeichnet worden, weil ich auf Nachfrage angab, katholisch getauft zu sein.

Ich könnte da noch Geschichten zum Besten geben...

Jedenfalls, solche Familien scheinen mir nicht geeignet und auch nicht tolerant. Und deshalb kriege ich immer Pickel, wenn jemand mit christlichen Werten argumentiert.
Wobei ich finde, jeder soll leben wie er will. Mir ist bei "starken" Christen noch nicht begegnet, dass sie mich auch so leben lassen wollten, wie ich bin. Obwohl sich mein Lebensstil nicht wesentlich unmoralischer ausnimmt, als in der Bibel gefordert:-)

lg
mim
02.03.2011 14:44
Dieser am 02.03.2011 um 14:44 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User MadamMim wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Wandernde
unregistriert
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Oh, MadamMim.

da bist du ja genau an die "richtigen" geraten....
Übrigens die junge verstoßene Tochter war auch in einer Brüdergemeinde......

Das ist das "schöne" an der Bibel, man kann sie sich so zurechtinterpretieren, bis sie so ist, wie man sie haben will. Und schon hat man für alles eine gute Begründung.
Im notfall, wirst dann mit der Bibel erschlagen....

Traurig so was. Und gerade deswegen ist Jesus gekommen. Weil die Pharisäer es ganz genauso gemacht haben...

Aber die Menschheit scheint in vielen Dingen nicht lernfähig....

Ich hoffe, du machst auch mal bessere Erfahrungen mit christlichen Menschen.

LG
02.03.2011 15:07
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moosi
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Fränkin hat meiner Meinung nach genau das entscheidende Argument in die Diskussion gebracht:

Wir wissen nicht, welche Sexualität ein Kind im Laufe der HzE entwickeln wird. Wenn Kinder damit rechnen müssen, bei entstehender Homosexualität abgewertet zu werden, ist das in öffentlicher Erziehung unerträglich.
02.03.2011 16:23 moosi ist offline Beiträge von moosi suchen Nehmen Sie moosi in Ihre Freundesliste auf
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Steinchen Steinchen ist weiblich
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Ich könnte mir vorstellen, dass die Sache nicht ganz so "harmlos" war wie in dem Artikel geschildert. Wenn die Familie schon einige PK hatte, warum wurde sie dann nach einer kurzen Pause neu befragt? Werdet ihr nach einer kurzen Pause auch neu befragt? Also wir nicht! Ich vermute, dass es einen (oder mehrere??) Anlass für die erneute Befragung gab, dass das JA also einen Grund hatte, diese langjährigen PE erneut zu prüfen. In den ganzen Jahren, die ich nun PK habe, hat mich noch nie jemand nach meiner Meinung zum Thema Homosexualität befragt, auf keinen Seminar war das je Thema. Könnte es auch sein, dass die Familie (vielleicht aus Gründen, wie MadamMim sie geschildert hat) dem JA nicht mehr geeignet schien und sie ein triftiges Argument brauchten, um die Familie nicht mehr zu belegen? Und vielleicht haben sie nicht "nur" einfach gesagt, wir finden Homosexualität nicht gut, sondern sich noch in ganz anderer Weise geäußert.
Und @MadamMim: ich wünsche dir wie Wandernde, dass es christliche Menschen geben wird, die dir ein anderes Bild vom Christentum zeigen können. Eigentlich kann man die Bibel nicht drehen wie man will. Wenn man liest wie Jesus gelebt hat, was er gesagt hat (und wie schon erwähnt, was er zu den Pharisäern gesagt hat), dann schließt sich so eine intolerante Haltung eigentlich aus (und kotzt mich regelrecht an!) Das Maß ist die Liebe und alles was lieblos ist, kann sich nicht das Deckmäntelchen "christlich" anziehen.
Wenn wir schon bei Bibelzitaten sind: David sagt zu Jonathan: "Und wie glücklich machte mich deine Liebe, glücklicher als die Liebe der Frauen." Ein jeder möge interpretieren!
03.03.2011 09:08 Steinchen ist offline Beiträge von Steinchen suchen Nehmen Sie Steinchen in Ihre Freundesliste auf
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deanna deanna ist weiblich
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@steinchen : Daumen dem lässt sich nichts hinzufügen !

deanna

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03.03.2011 09:20 deanna ist offline E-Mail an deanna senden Beiträge von deanna suchen Nehmen Sie deanna in Ihre Freundesliste auf
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MadamMim
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Liebe Wandernde und Steinchen!

Zum Glück kenne ich eine Menge "gemäßigter" Christen, mit einer, wie ich finde normalen Einstellung, die auch nicht krampfhaft meinen, alles bekehren zu müssen, was nicht bei 3 auf dem Baum ist:-)

Aber diese "christliche Argumentation" habe ich bislang nur bei den "besseren" Christen gehört, vor denen mich gruselt.

Und ich selber würde mich als mittelschwer bibelfest bezeichnen, bin auch im Großen und Ganzen einverstanden, mit dem was drin steht (oder ich rauslese, um so entsetzter bin ich über das, was man draus machen kann) und respektiere den Glauben anderer. Mich selbst würde ich nicht als Christin bezeichnen, finde aber keineswegs, dass mich das zum schlechten (oder schlechteren) Menschen macht. Für mich selbst lehne ich Homosexualität übrigens auch ab (scheint mir nicht reizvoll), finde aber völlig in Ordnung, wenn das für jemanden anders anders ist.


lg
mim
03.03.2011 09:56
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MadamMim
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Oh, und nochwas:

Im Laufe der Grundschulzeit wird immer mal wieder ein Kind als Schwuchtel beschimpft, bei der Gelegenheit habe ich wohl erklärt, was das eigentlich ist und deutlich gemacht, dass das ein unfreundliches Wort für etwas ganz normales ist. Ich habe geeinetere Worte benannt und klar gemacht, dass das nichts Schlimmes, sondern eine Normvariante ist: Es gibt Männer, die lieben Frauen, Männer, die lieben Männer und Frauen, die Frauen lieben. Alles ganz normal. Wie blond und dunkelhaarig sein. Kann keiner was für und ist gleich liebenswert und hat respektiert zu werden.

Es gibt also auch bei relativ kleinen Kindern die Möglichkeit, eine homophobe Einstellung zu züchten und ihnen Schuldgefühle diesbezüglich einzureden.

lg
mim
03.03.2011 10:02
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