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sorbe
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Magazin Mona Lisa Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

ML mona lisa | 22.03.2014, 18:00
Hilfe, ich will mein Kind zurück!

Ich war entsetzt.

http://monalisa.zdf.de/
23.03.2014 15:08
Dieser am 23.03.2014 um 15:08 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User sorbe wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Sasa Sasa ist weiblich
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RE: Magazin Mona Lisa Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich auch.

Ich weiß aber nicht, ob uns die gleichen Gründe entsetzten, Sorbe großes Grinsen

Fakt ist- eine "akute Belastungsreaktion", die den Einsatz eines Arztes notwendig macht, kann durchaus zu einer Zwangseinweisung führen, auch, wenn man keinen Satz sagt, der irgendwie in Richtung Suizid ausgelegt werden kann.

Da spielen auch die Umstände, unten denen diese Reaktion auttritt, eine Rolle- wenn Eltern z.B. mitgeteilt wird, daß ihr Kind tödlich verunglückt ist, die Mutter daraufhin einen Nervenzusammenbruch erleidet, aber Erwachsene in ihrer Umgebung sind, die bei ihr bleiben können und sie im Auge behalten, dann wird wohl im Regelfall von einer Einweisung abgesehen werden.

Ist halt "Einschätzungssache".

Die arme Liliah schien aber ja ganz allein zu stehen, ohne Freunde und in einem fremden Land, dessen Sprache sie noch nicht gut spricht. Es gab foglich auch keine Fürsprecher.

Auch die Dauer- 3 Tage- ist nicht ungewöhnlich. Selbst im "schlimmsten Fall" ist ein Patient nach drei Tagen, notfalls mit Medikamenten, soweit stabilisiert, daß er nach Hause entlassen werden kann.

Allerdings- und das sagt der behandelnde Arzt ja auch im Gespräch, das war trotz "Schnitt" gut erkennbar- sagt das Erleiden einer akuten Belastungsreaktion nichts, aber auch gar nichts über eine bestehende psychiatrische Grunderkrankung aus oder eine Tendenz, die in diese Richtung geht.

Ihr das zu unterstellen und daraufhin das Kind nicht zurückzuführen halte ich ebenfalls für eine Frechheit.

Normalerweise muß, wenn Ausländer rechtlich bindende Verträge in Ämtern unterschreiben, stets ein Dolmetscher beigezogen werden, damit der Inhalt und die Folgen der Unterschrift sicher erfasst und verstanden wird.

Warum das bei Anträgen beim JA nicht so ist- mögen die Götter wissen.

Und ich kann mir gut vorstellen, daß es Äußerungen in Richtung- "Wenn Sie nicht unterschreiben, kommen Sie hier nicht raus" gegeben hat. Zumindest, daß Liliah es so verstanden hat...das JA wollte die Unterschrift, da wird unter Umständen viel erzählt, um dieses Ziel zu erreichen.

Das finde ich ebenso...unglaublich.

__________________
Natürlicher Verstand kann fast jeden Grad von Bildung ersetzen, aber keine Bildung den natürlichen Verstand.
(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
23.03.2014 16:58 Sasa ist offline Beiträge von Sasa suchen Nehmen Sie Sasa in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
unregistriert
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oh je, die arme Mutter !!! Zerknirscht

Natürlich wissen wir nicht, ob die Frau wirklich krank ist oder nicht. Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es eben auch Fehler seitens des JA gibt, und Kinder zu Unrecht untergebracht werden.
23.03.2014 22:03
Dieser am 23.03.2014 um 22:03 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Snickers wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

sorbe
unregistriert
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Ich glaube nicht, dass dies ein Einzelfall ist.
23.03.2014 22:07
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Snickers
unregistriert
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SA sind Menschen, Ärzte auch, und Menschen machen Fehler - und das sicher in beide Richtungen. D.h., dass einerseits Kinder viel zu spät oder gar nicht aus den Familien genommen werden, und dass andererseits Kinder auch völlig zu Unrecht heraus genommen werden.
Und wie subjektiv Einschätzungen von SAs sind, wird ja immer wieder im Pflegekinderwesen deutlich, auch wenn es um uns PE geht.
Mit einem anderen JA oder einer anderen SA wäre das vermutlich so nicht passiert.


Wenn man die Reportage sieht, dann wundert man sich nicht, dass viele Menschen den Gang zum Jugendamt scheuen und sich lieber alleine mit ihren Problemen herum schlagen.

Es müsste hier mehrere prüfende Instanzen geben, und Instanzen, die im Bedarfsfall die Entscheidungen einzelner SAs bzw. JA überprüfen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Snickers: 23.03.2014 22:33.

23.03.2014 22:32
Dieser am 23.03.2014 um 22:32 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Snickers wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Sasa Sasa ist weiblich
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Es gibt ja sog. "prüfende Instanzen"- das sind die Gerichte.

Hier sogar für beide "Baustellen"- für die Zwangseinweisung ( auch die kann der Patient gerichtlich auf die Rechtmäßigkeit hin überprüfen lassen) und für die Inobhutnahme.

Nur- ein Mensch, der psyschich so am Boden ist, daß überhaupt eine Zwangseinweisung im Raum steht, wird das nicht alleine bewerkstelligen lassen. Außerdem kann man ihm in so einem Fall sogar die Beteuerung, er sei nicht krank ( mangelnde Krankheitseinsicht) und das Verlangen nach einem Anwalt ( Verfolgungsgedanken) negativ auslegen.

Er braucht also jemanden, der für ihn kämpft--Angehörige, Freunde....und hätte es die gegeben, dann wäre es vermutlich nicht zur Inobhutnahme gekommen.

Nach einer Trennung vom Ehemann "neben sich zu stehen" ist recht normal. Hat man dann Menschen in seiner Umgebung, die einen auffangen, sich auch mit um vorhandene Kinder kümmern- tritt wohl diese Überforderungssituation, so daß man sich hilfesuchend ans JA wendet, nicht so schnell auf.

Und auch die Inobhutnahme wegen "aukter psychischer Belastungsreaktion" wäre wohl vermieden worden, wenn sie eine sog. "stabiles Umfeld" gehabt hätte. Wäre nämlich eine gute Freundin, die vielleicht dem JA schon bekannt war und eine Bezugsperson des Kindes ist, vor Ort gewesen, als der Arzt anwesend war und hätte diese angeboten, entweder in die Wohnung Liliahs zu ziehen oder das Kind für diese drei Tage bei sich zu betreuen, wäre es wohl auch anders zugegangen....

Wer ganz alleine ist- und das war sie wohl- hat einfach schlechte Karrten. Es hätte ja schon gereicht, wenn sie gesagt hätte ( und ich hätte das getan, mit dem, was ich weiß) : Ich unterschreibe nichts. ( Diese Einwilligung in die DP). Besorgen Sie sich einen Beschluß!

Es gibt keine klaren Richtlinien, was genau eine Eigen- oder Fremdgefährdung ist, die zur Zwangseinweisung führen kann, und nicht, was genau eine Kindeswohlgefährdung ist, die zur Inobhutnahme führt.

Wobei ich es im Beitrag so verstanden habe, daß sie den Nervenzusammenbruch erst hatte, NACHDEM das JA ihr sagte- wir nehmen das Kind in Obhut.

Nun ist das Kind "weg", sie muß beweisen, daß sie keine "psychiatrische Grunderkrankung" hat, die das Kindeswohl gefährdet.
Vor Gericht.
Und das dauert.

Und, wie ihr Anwalt im Beitrag auch sagte- private Grutachten werden evtl. abgelehnt, bis ein gerichtlich bestellter Gutachter mal "in die Socken kommt", das dauert....die Zeit läuft, und die Zeit arbeitet gegen sie.

Für Liliah ist das "Loswerden der psychischen Grunderkrankung" doppelt wichtig- solange dieser Verdacht im Raum steht, ist es für sie auch schwer, in Deutschland als Zahnärztin zugelassen zu werden.
Je nach Ehedauer vor der Trennung steht ihr unter Umständen - je nach Aufenthaltsstatus- auch noch eine Abschiebung ins Haus. Wenn sie einen sog. "Dulderstatus" hat, führt die in Anspruchnahme staatlicher Leistungen ( Hartz IV) schon dazu....

__________________
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(Arthur Schopenhauer, dt. Philosoph, 1788-1860)
24.03.2014 06:01 Sasa ist offline Beiträge von Sasa suchen Nehmen Sie Sasa in Ihre Freundesliste auf
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sorbe
unregistriert
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@sasa, es ist gut - du brauchst dich für die Psychiatrie nicht ins Zeug werfen.

Fakten der letzten Zeit zeigen ganz klar das vieles geschrieben steht - so wie auch in vielen unseren Fällen - aber es so oder so ausgelegt wird. Nur wenige halten sich daran, wie es der Gesetzgeber "wirklich" bezweckt hat.

Und seine wir mal alle ehrlich, wenn man etwas bestimmtes will - so erreicht man es auch.
24.03.2014 09:31
Dieser am 24.03.2014 um 09:31 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User sorbe wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Snickers
unregistriert
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Zitat:
Original von sorbe

Und seine wir mal alle ehrlich, wenn man etwas bestimmtes will - so erreicht man es auch.


So ist es leider. Dazu kommt, dass nur wenige Verantwortliche (JA-Mitarbeiter, Ärzte) gerne zugeben, dass sie einen Fehler gemacht und sich geirrt haben.
Also wird einfach das Gegenteil behauptet, und man wird alle Welt davon überzeugen wollen, dass die Mutter "krank" ist und man selbst richtig gehandelt hat.
Dazu kommt der verletzte Stolz, dass die Frau sich nun wehrt und die Diagnosen/ Beschlüsse anzweifelt und von sich weist.
Bestimmte Berufsgruppen haben eine unglaublich große Macht, über das Schicksal von Menschen zu bestimmen ... Zerknirscht
Das bekommen ja auch wie PE immer wieder mit, wenn es darum geht, dass JÄ sie nicht belegen wollen und es dann auch oft schaffen, diese PE bundesweit zu blockieren.
Oder auch, wenn JÄ sich ungerührt über Aussagen der PE hinwegsetzen und Kindern retraumatisierende Bks zumuten, die dem Kindeswohl entgegen stehen, oder oder oder.

Und man darf nicht vergessen, dass auch ein Richter nur ein Mensch ist und sich sicher auch sehr oft irrt oder subjektiv entscheidet, nämlich dann, wenn man Paragraphen unterschiedlich auslegen kann.

So entstehen einfach tragische Schicksale .... Zerknirscht
24.03.2014 09:46
Dieser am 24.03.2014 um 09:46 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Snickers wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

sorbe
unregistriert
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Snickers - entschuldige bitte dass ich in deinen Text schreibe - aber der ist so vortrefflich - danke


Zitat:
Original von Snickers
Zitat:
Original von sorbe

Und seine wir mal alle ehrlich, wenn man etwas bestimmtes will - so erreicht man es auch.


So ist es leider. Dazu kommt, dass nur wenige Verantwortliche (JA-Mitarbeiter, Ärzte) gerne zugeben, dass sie einen Fehler gemacht und sich geirrt haben.

Fehler - dass ist doch ein "Fremd"Wort, welches im Wortschatz dieser Leute gänzlich fehlt - oder?

Also wird einfach das Gegenteil behauptet, und man wird alle Welt davon überzeugen wollen, dass die Mutter "krank" ist und man selbst richtig gehandelt hat.

Super Handlungsweise - die muß ich mir merken. Aber dass hast du super erkannt.

Dazu kommt der verletzte Stolz, dass die Frau sich nun wehrt und die Diagnosen/ Beschlüsse anzweifelt und von sich weist.

Bestimmte Berufsgruppen haben eine unglaublich große Macht, über das Schicksal von Menschen zu bestimmen ... Zerknirscht

Und genau solche Stellen sollen noch mehr Macht erhalten.

Das bekommen ja auch wie PE immer wieder mit, wenn es darum geht, dass JÄ sie nicht belegen wollen und es dann auch oft schaffen, diese PE bundesweit zu blockieren.

Oder auch, wenn JÄ sich ungerührt über Aussagen der PE hinwegsetzen und Kindern retraumatisierende Bks zumuten, die dem Kindeswohl entgegen stehen, oder oder oder.


Immer am Kindeswohl orientiert -

Und man darf nicht vergessen, dass auch ein Richter nur ein MenschJa einer, wenn er denn Richter ist, auch nicht "gezwungen" wird, sich weiterzubilden. Hat er einmal die Rechtsverdreherei erlernt (desdo besser er es beherrscht, desto höher die Position) fällt er nur höher - nie tiefer - ist und sich sicher auch sehr oft irrt oder subjektiv entscheidet, nämlich dann, wenn man Paragraphen unterschiedlich auslegen kann. und das kann man immer

So entstehen einfach tragische Schicksale .... Zerknirscht

Dieser Beitrag wurde 2 mal editiert, zum letzten Mal von sorbe: 24.03.2014 10:46.

24.03.2014 10:43
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Zitat:
Original von sorbe
@sasa, es ist gut - du brauchst dich für die Psychiatrie nicht ins Zeug werfen.


Sorbe- ich verstehe diese Aussage nicht. Bitte gib mir ein Feedback.

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24.03.2014 19:56 Sasa ist offline Beiträge von Sasa suchen Nehmen Sie Sasa in Ihre Freundesliste auf
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sorbe
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Ich fand dein Posting sehr pro Psychiatrie.

Gut das du den ursprünglichen Text verändert hast.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von sorbe: 24.03.2014 20:20.

24.03.2014 20:18
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Snickers
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Wo liest du das sorbe??? verwirrt

Ich kann da so gar nichts von lesen in Sasas Posting. verwirrt verwirrt verwirrt
24.03.2014 20:21
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War ich nicht. Waren die Admins. großes Grinsen Ich habe mich daraufhin um eine korrekte Ausdrucksweise benüht.

So sehr pro Psychiatrie bin ich gar nicht; ich wollte lediglich zum Audruck bringen, daß so eine Vorkommnis, einen Nervenzusammenbruch nämlich, schlichtweg jedermann treffen kann, und das keinerlei Anzeichen für eine "Grunderkrankung" ist.

Hier scheint - wir können ja alle nur mutmaßen, weil wir nur den Ausschnitt aus dem Film kennen- sich irgendjemand, sei es beim Gesundheitsamt ( die ja für die Zwangseinweisung zuständig sind ) oder beim JA in den Kopf gesetzt zu haben, die Frau für psychisch krank erklären zu wollen.

Und alles, was man als Patient in so einer Gemengelage sagt, kann zum Nachteil ausgelegt werden.

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24.03.2014 20:25 Sasa ist offline Beiträge von Sasa suchen Nehmen Sie Sasa in Ihre Freundesliste auf
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blueboom
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seit wann ist ein Gesundheitsamt für die Einweisung zuständig? geschockt
24.03.2014 23:01 blueboom ist offline Beiträge von blueboom suchen Nehmen Sie blueboom in Ihre Freundesliste auf
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Leiter des Gesundheitsamtes ist der sog. "Amtsarzt". Der sollte im Regelfall den Patienten sehen und beurteilen, ob eine Einweisung gegen den Willen des Patienten notwendig ist. Beim Gesundheitsamt sitzt auch der sog. "psychosoziale Dienst", an den man nach einer stationären Behandlung in die Psychiatrie verwiesen wird, wenn man nicht schon unter ambulanter Behandlung eines Facharztes für Psychiatrie steht.

Es sollte auch ein Vertreter dieses psychosozialen Dienstes vor Entlassung aus dem Krankenhaus den Patienten aufsuchen- und ihm Angebote in Richtung Selbsthilfegruppe oder andere sog. "niedrigschwellige" Hilfsangebote machen. Hier in der Gegend gibts verschiedene "Kontaktcafes" für Menschen mit psychischen Problemen und da alles hier sehr ...weitläufig ist, soll der psychosoziale Dienst die Leute ein wenig "lotsen".

Im Bereich wurde von einem "Notarzt" gesprochen. Ein Notarzt ist eigentlich ein Rettungsmediziner, der mit der NAW mitfährt. Eher kein Facharzt für Psychiatrie.

Ich hab zweimal so einen "Notarzteinsatz aus psychischen Gründen" mitbekommen- einmal bei Tochter 1 und einmal bei einer Bekannten, der Säugling am plötzlichen Kindstod verstorben war.

Beide Male informierte der "normale" Notarzt den Leiter des Gesundheitsamtes, der erschien dann auch kurzfristig und entschied, ob eine Einweisung in die Psychiatrie notwendig ist oder nicht. Tochter 1 ließ sich dann zum freiwiligen Mitfahren überreden, die Bekannte wurde nach Verabreichung eines Beruhigungsmittels der Betreuung ihres Hausarztes überlassen- mit dem Hinweis an den Ehemann und anwesende Personen, man möge sich sofort beim psychosozialen Dienst melden, wenn es ihr am nächsten Tag noch weiterhin so schlecht ginge ( also- schlecht gehen ist hier relativ. Aber ich glaube, jeder kann sich vorstellen, wie es gemeint war). Da spielte die Tatsache, daß noch andere Kinder im Haus waren, eine große Rolle- sie waren noch klein und ein mehrtätiger Aufenthalt ihrer Mutter in der Psychiatrie wäre auch für sie schwierig gewesen.

Der Leiter des Gesundheitsamts ging auch davon aus, daß sie sich am nächsten Tag wieder etwas fangen würde ( war auch so.)

Es kam in der Woche darauf noch ein Mitarbeiter des psychosozialen Dienst ins Haus und führte ein Gespräch mit dem Ehepaar, wo auf die vorhandene Selbsthilfegruppe "Verwaiste Eltern" hingewiesen wurde.

Und bei Tochter sagte mir der mit dem Rettungsdienst erscheinende Notarzt, er habe gar nicht die Ausbildung und die Kompetenz dafür zu erkennen, ob hier eine Einweisung in die Psychiatrie notwendig ist- er könne es vorschlagen, will der Patient aber nicht mit, kann er nur den Amtsarzt ( hier: Leiter des Gesundheitsamtes) hinzuziehen, damit dieser entscheidet.

Der muß im Notfall auch rund um die Uhr erscheinen.

Mag eine regionale Spezialität sein, in "dichter besiedelten Gebieten" übernimmt vielleicht ein Arzt der nächsten Aktupsychiatrie diese Aufgabe, hier ist der Verlauf aber so wie oben beschrieben.

Und als Tochter 1 in Berlin in der Psychiatrie landete, weil sie bei einer Personenkontrolle durch die Polizei so austickte, informierte uns ebenfalls der psychosoziale Dienst des Gesundheitsamtes ihres Wohnbezirkes daüber, daß sie sich in der Psychiatrie befindet.

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Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Sasa: 25.03.2014 07:04.

25.03.2014 07:02 Sasa ist offline Beiträge von Sasa suchen Nehmen Sie Sasa in Ihre Freundesliste auf
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blueboom
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Soweit mir bekannt ist, wird als aller erstes das zuständige Gericht informiert und es kommt ein Richter ins Krankenhaus, um den Arzt und den Patienten anzuhören, bevor die Maßnahmen bewilligt werden - Für den Falschbeschuldiger kann es ganz gewaltig nach hinten gehen - insbesondere wenn es um eine "geschlossene geht".
25.03.2014 08:12 blueboom ist offline Beiträge von blueboom suchen Nehmen Sie blueboom in Ihre Freundesliste auf
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putzig55 putzig55 ist weiblich
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Hier werden die Patienten in die Ambulanz des zuständigen psychiatrischen Krankenhauses gefahren,wir haben in unserer Stadt 3 davon,plus 3 Kinder-und Jugendpsychiatrien,mehrere Tageskliniken,dazu noch Privatkliniken etc.

Da wird vom diensthabenden Arzt entschieden,ob und in welcher Form der jeweilige Pat. aufgenommen wird.
Aufnahmen im Rahmen eines Psych KGs sind hier sehr schwierig und werden nur im unumgänglichen Notfall gemacht.Spätestens innerhalb von 24h muss der Richter diese Patienten persönlich anhören und darüber entscheiden,ob die Zwangseinweisung bestehen bleibt oder aufgehoben wird,meist wird aufgehoben und einige Pat. entscheiden sich für eine Weiterbehandlung ,die meisten gehen dann aber.

Weitere Möglivhkeiten im Anschluss der Behandlung,sowie alle Dinge wie Ämter- und Wohnungsprobleme übernimmt hier der zuständige Sozialarbeiter,jede Station in unserem Haus hat einen,da macht der Pat. einen Termin und erhält Hilfe.

Gutachten über Betreuungen werden von unabhängigen Ärzten gemacht,die vom Gesundheitsamt geschickt werden.
Die Patienten müssen mit der Einrichtung eines Betreuers einverstanden sein,sowie mit dem Umfang und der Art einer Betreuung,auch da gibt es die unterschiedlichsten Varianten.

Wir haben täglich Aufnahmen und Entlassungen,jeder kann zu jeder Zeit gehen,es sei denn,er ist hoch suizidal oder in dem Masse fremdgefährdend,dass er eben zwangsweise bleiben muss und dann s.o.

Das Gesundheitsamt bzw der Amtsarzt ist hier überwiegend Ansprechpartner für Angehörige oder Nachbarn oder Betreuungsdienste,die eine Gefährdung des Mensvhen sehen und wo eben dieser Mensch sich nicht behandeln lassen will,da muss er ein Gutachten zu Hause erstellen und ggf die zwangsweise Behandlung anordnen,allerdings sprechen wir hier von Fällen,wo eine massive Selbstgefährdung vorhanden ist.

Ich weiss ja nicht,warum sich solche veralteten Ansichten über Psychiatrie und die Behandlung dort und die Ärzte und das Personal halten,vielleicht leben ja einige Gegrnden Deutsvhlands da noch im Mittelalter,hier kenne ich es nur so,sehr qualifiziert und patientenorientiert.

__________________
Kinder sind wie Schmetterlinge im Wind,manche fliegen höher und besser als andere,aber alle fliegen,so gut sie eben können.Sie sollten nicht um die Wette fliegen müssen ,denn
Jeder ist einzigartig
Jeder ist speziell
Und alle wunderschön
25.03.2014 08:32 putzig55 ist offline E-Mail an putzig55 senden Beiträge von putzig55 suchen Nehmen Sie putzig55 in Ihre Freundesliste auf
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