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Zum Ende der Seite springen Vortrag über Bindung
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secondmum secondmum ist weiblich
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Vortrag über Bindung Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

In unserem Jugendamt war heute eine Fortbildung zum Thema Bindung bei Pflegekinder von einer Dr. Ina Bovenschen - eingeladen von Mitarbeitern unseres JA, die vor einiger Zeit einen Workshop bei ihr besucht hatten und begeistert waren. Einige ihrer Aussagen haben mich allerdings stark irritiert. Zum Beispiel daß jedes Kind seine Bindungsfähigkeit behält (nur in gaaanz wenigen besonders schlimmen Fällen nicht) unabhängig von voran gegangenen Abbrüchen und daß ein Kind immer in wenigen Wochen wieder sicher gebunden ist. Die Verhaltens Auffälligkeiten haben nichts mit der Bindung zu tun.

Weiß jemand etwas näheres über sie oder hat auch schon mal einen Vortrag von ihr besucht?

__________________
secondmum

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

smile
18.11.2017 19:31 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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Catalie Catalie ist weiblich
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Ich weiß nichts über sie, aber das ist das, was auch ich glaube (abgesehen von den "wenigen Wochen") und erlebe:

Jeder Mensch ist unter bestimmten Umständen fähig, sich zu binden, unabhängig von dem bisher Erlebten (es dauert bei einer Bindungsstörung allerdings wesentlich länger).

Und natürlich verschwinden die Symptome einer Bindungsstörung nicht mit dem Einlassen auf Bindung - schön wäre das ja! smile Die Störung an sich bleibt und mit ihr die Symptome. Aber: alte Erfahrungen werden mit neuen überschrieben, wenn alles gut läuft geben die neuen mehr Selbstvertrauen und Sicherheit und wenn das passiert ist, können Strategien für den Umgang mit den Symptomen (mangelnde Impulskontrolle und Aufmerksamkeit, Angriff als Verteidigung und und und) mit verständnisvollen Bezugspersonen erarbeitet und (in mühevoller Kleinarbeit) eingeübt werden.
18.11.2017 19:50 Catalie ist offline Beiträge von Catalie suchen Nehmen Sie Catalie in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
Arbeiter


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RE: Vortrag über Bindung Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von secondmum
In unserem Jugendamt war heute eine Fortbildung zum Thema Bindung bei Pflegekinder von einer Dr. Ina Bovenschen - eingeladen von Mitarbeitern unseres JA, die vor einiger Zeit einen Workshop bei ihr besucht hatten und begeistert waren. Einige ihrer Aussagen haben mich allerdings stark irritiert. Zum Beispiel daß jedes Kind seine Bindungsfähigkeit behält (nur in gaaanz wenigen besonders schlimmen Fällen nicht) unabhängig von voran gegangenen Abbrüchen und daß ein Kind immer in wenigen Wochen wieder sicher gebunden ist. Die Verhaltens Auffälligkeiten haben nichts mit der Bindung zu tun.

Weiß jemand etwas näheres über sie oder hat auch schon mal einen Vortrag von ihr besucht?


Viellecht waren die SAs so begeistert von der Dame, weil sie jetzt ihre bindungsgestörten PK wieder besser vermitteln können! Ironie

Letztlich widerspricht die Dame damit allen bisherigen Kenntnissen der Bindungsforschung und auch den Erfahrungen vieler erfahrener PE.

@Catalie
Dass viele bindungsgestörte Kinder sich wieder IRGENDWIE binden (lernen) könne, glaube ich auch, aber ganz sicher NICHT nach zwei Wochen (viele vielleicht nicht einmal nach zwei Jahren).
Eine sichere Bindung haben ja nicht einmal alle wohlbehütete leibliche Kinder.

Ich finde, die Dame hat ziemlichen Mist erzählt! verwirrt
18.11.2017 20:29 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
Arbeiter


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Hier schreibt sie aber eindeutig über Bindungsprobleme von PK auch noch nach Jahren!


http://www.psych3.phil.uni-erlangen.de/p..._homepage.shtml
18.11.2017 20:38 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von secondmum

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Nun, sie leugnet nicht die Verhaltens Probleme - aber anhand von Studien und Pilot Projekten (und da zählt die von dir genannte mit darunter) ist sie wohl zu dem Ergebnis gekommen, daß es wohl Probleme gibt (die sich teilweise kaum ändern werden z. B. die Distanzlosigkeit), was aber grundsätzlich nichts daran ändert, daß die Kinder sicher gebunden sind. Das müßte man nach neueren Forschungsergebnissen strikt trennen. Deswegen spricht man wohl jetzt auch nicht mehr von "Bindungsstörung enthemmter Form ", sondern von Störung mit sozial enthemmten Verhalten da die Kinder zwar Störungen haben aber nicht in der Bindung.

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secondmum

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18.11.2017 21:20 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
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Auf der von Snickers genannten Seite ist unten eine PowerPoint drauf, wo man ihre Ergebnisse genauer nachlesen kann.

Was ich eben beim Überfliegen gesehen habe: sie haben in der Studie Kinder im 1. Jahr der Dp untersucht und festgestellt, dass sich bei ihnen bereits nach 6 Monaten die Bindungsfähigkeit verbessert hat.

ABER: sie schreibt auch irgendwo da, dass die Bindungsprobleme auch nach Jahren noch da sind, wie Snickers schon schrieb.

UND: sie haben nur 59 Kinder bis 6 Jahren untersucht, und wenn wir genau hinsehen, haben hier viele im Forum Kids aufgenommen, die schon relativ alt waren und deren Bindungsfähigkeit bereits arg gelitten hat.

Ist also eher eine Stichprobenstudie und nicht wirklich relevant. Auch kommt es ja darauf an, welches JA beteiligt war: wenn die z. B. Hamburg nehmen, wo die meisten Kids erst in Dp gehen, wenn sie schon halbtot sind, dann bekommt man natürlich andere Ergebnisse als z. B. aus BW , wo ich mindestens 1 JA kenne, das Kinder früher herausnimmt und sie noch nicht sooo geschädigt sind wie in Hamburg.

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
18.11.2017 21:31 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
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Also meine Große kam mit 9 Monaten mit sehr auffälligem Bindungsverhalten, und es brauchte gut 2 Jahre, bis ich das Gefühl hatte, es geht in Richtung "gute Bindung".
Dabei war meine PT zu der Zeit nicht einmal wirklich verhaltensauffällig (jedenfalls nicht so, dass es belastend gewesen wäre), teilweise sogar überangepasst und "besonders pflegeleicht".

Einzig ihr Bindungsverhalten fand ich "gestört", da sie anfangs wenig Nähe/ Bindung zulassen konnte, Körperkontakt schon gar nicht. Sie war auch sehr offen gegenüber anderen Personen (nicht direkt distanzlos, aber sicher irgendwie im Grenzbereich).
Es dauerte lange, bis sie sich nachts erstmals meldete, weil sie aufgewacht war, bestimmt bald ein Jahr. Noch länger, bis sie zu mir kam, um sich trösten zu lassen, wenn sie sich weh getan hatte

An mich angeklammert hat sie sich aber schon nach 2 Wochen, sobald andere / fremde Leute in der Nähe waren. "Sicher gebunden" war sie aber da noch lange nicht!


Daher denke ich bei meiner Maus schon, dass ihr Bindungsverhalten gestört war (wenn auch keine klassische reaktive Bindungsstörung), und die Stabilisierung der Bindung hat eindeutig Zeit gebraucht!
18.11.2017 21:46 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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Suntini Suntini ist weiblich
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PT war 4 1/2, als sie bei mir einzog. Nun sind schon drei Jahre vergangen, ohne dass sich groß etwas an ihrer Bindungsstörung mit Enthemmung geändert hätte.

Ich habe zuvor noch nie ein Kind kennengelernt, welches so wenig Urvertrauen hat, dem das kindlich Naive völlig fehlt. Sie strahlte nicht das aus, was wir "Unschuld" bei Kindern nennen. Sie war kein Kind, sie war ein kleiner Soldat, immer auf der Hut, ständig auf der Lauer. Nur damit beschäftigt, ihr Überleben zu sichern.

Ich stand ihr dabei nur im Weg, es sei denn, ich konnte eine Büchse öffnen. Ansonsten hatte ich zur Seite zu treten.

Neue, fremde Menschen waren und sind ihr immer noch die Liebsten. Die kennen sie noch nicht gut, finden sie noch süß und geben ihr daher bestimmt einen Lolli. Aus diesem Grund strahlt sie fremde Menschen mit ihren großen blauen Augen an und zieht ihr Programm durch. Sie ist sehr distanzlos, bietet sich an und bettelt oft.

Verlassen wir das Haus in Richtung Feldweg und sie sichtet einen fremden Menschen, ist sie weg, wenn ich nicht aufpasse, wie ein Luchs. Sie lädt sich selbst in fremde Haushalte ein und lädt diese Menschen auch zu uns ein. Sie ist kaum zu trennen. "Mama, können wir nicht noch mitgehen?"

Hat der Nachbar Besuch im Garten, könnte sie sich stundenlang davor stellen und auf sich aufmerksam machen. Kommt der Gärtner nebenan, muss ich sie unter lautem Gebrüll ins Haus ziehen. Sie erzählt auch jedem alles.

Lernen wir eine andere Familie kennen oder nach einem Geburtstag ist es ganz schlimm. "Nein, ich will hier schlafen!", ruft sie dann...

Eine meiner Freundinnen war ihr immer die Liebste. Sie wurde stets von ihr regelrecht belagert. Dann brachte meine Freundin eine Bekannte mit...

Als beide nach zwei Stunden gingen, meinte meine PT: Also, die Bekannte, das ist die netteste Frau, die ich je kennengelernt habe! Ich erwähnte dann, dass das doch nicht sein kann, sie würde diese fremde Frau doch noch gar nicht kennen, sie hätte sich auch nicht groß mit ihr beschäftigt... Nein, die Bekannte sei ihr die Liebste. Ich meinte dann, ok, wenn das so ist - ich sähe das anders.

"Deine Freundin schlägt mich immer, wenn Du gerade nicht hinguckst!" meinte meine PT Schreck

Stimmte natürlich nicht.

Sind wir im Kaufhaus und ich stoße irgendwo gegen und stelle es wieder auf, schreit sie: Meine Mama hat etwas kaputt gemacht! Hallo! Meine Mama hat das umgeworfen!

Verschlafe ich und erkläre ihr, dass wir zwei als Team das bestimmt trotzdem schaffen, wenn wir uns etwas beeilen, macht sie extra ganz langsam und erklärt der Lehrerin und allen anderen, dass ich verschlafen habe.

Hat sie keine Lust, vor dem Schulausflug noch einmal auf die Toilette zu gehen und verdrängt ihren Stuhlgang, gibt sie es auch dann noch nicht zu, wenn ich sie wegen Bauchkrämpfen vom Schulausflug abholen muss und erzählt der beaufsichtigenden Mutter eines anderen Kindes und der Lehrerin, ich hätte sie ohne Frühstück zum Ausflug geschickt, daher hätte sie Bauchschmerzen (was nicht stimmt). Auf die Toilette geht sie dann immer noch nicht, um Recht zu haben, dass sie nicht muss. Eher bricht sie den Ausflug ab.

Sie rennt immer weg im Einkaufszentrum, ständig muss ich sie suchen. Sie sichert sich nie ab, ob ich den gleichen Weg nehme, wie sie.

PT bedeutet nichts etwas. Sie bettelt manchmal so sehr, etwas haben und damit spielen zu dürfen, wie z.B. eine Puppe von meiner Oma. Kaum hat sie sie, fliegt sie in die Ecke. Keine Puppe, kein Stofftier bedeutet ihr etwas. Keine Kuscheldecke, kein Kuschelkissen - nix.

Sie ruft mich nie, wenn sie Albträume hat. Sie wird von einer Biene gestochen und sagt keinen Ton, obwohl ich daneben bin. Sie zieht sich selbst den Stachel (ich dachte, es sei ein Splitter).

Das Blut läuft an ihrem Bein herunter und sie bemerkt die Wunde nicht. Letzte Woche hatte sie eine Blasenentzündung. Ist nur aufgefallen, weil wir zufällig beim Arzt eine Urinprobe abgeben mussten. War Blut drin...

Selbst, wenn sie kaum noch Luft bekommt, sagt sie nichts. Wenn sie friert, sagt sie nichts. Sie bemerkt ihren Durst nicht.

Sie springt ins Wasser, ohne schwimmen zu können.

Sie hat keine Freundin. Freundin heißt für sie, dass diese genau das tut, was sie ihr sagt. Macht sie das nicht, ist sie ihr egal.

Ihr Spielzeug ist ihr auch egal. Was sie isst, ist ihr mehr oder minder egal. Ob ihre Kleidung schmutzig oder kaputt ist, ist ihr egal. Ob sie fernsieht, ist ihr egal. Nachdem sie ein schönes Buch gelesen hat, wirft sie es weg. Ich habe meine Bücher immer gehütet, wie einen kleinen Schatz. Schmuck und Geld liegen bei ihr auf dem Boden. Tritt jemand auf ihre Kette und ist diese kaputt - egal. Sie bindet sich an nichts.

Sie hat noch nie aus Trauer geweint, sie war noch nie traurig. Sie lässt das nicht zu. Sie ist immer nur wütend.

Ich konnte sie noch nie trösten, nie innig umarmen. Ich weiß gar nicht, wie sie eigentlich riecht.

LG

Suntini
18.11.2017 23:08 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
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oh man Suntini deine PT sollte Frau Dr. Ina Bovenschen einmal "untersuchen".

Suntini Troest Troest Troest Troest

__________________
kuh-vadis
18.11.2017 23:25 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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Catalie Catalie ist weiblich
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Zitat:
Original von Suntini
Ich konnte sie noch nie trösten, nie innig umarmen. Ich weiß gar nicht, wie sie eigentlich riecht.


traurig Troest
19.11.2017 00:09 Catalie ist offline Beiträge von Catalie suchen Nehmen Sie Catalie in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
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Suntini Troest Ich kann dir gut nachfühlen! Hier lebte einmal genau so ein Mädchen, und es ist wirklich oft kaum auszuhalten! Zerknirscht

Viel von dem, was du beschreibst, kenne ich aber auch von meiner Großen!

Wenn hier ein Handwerker ins Haus kommt, stellt meine Große sich auch daneben und will unbedingt auf sich aufmerksam machen, sie erzählt dann, dass sie schon auf einem Bein hüpfen kann.
Bei ihr wechseln diese Phasen an der Grenze zur Distanzlosigkeit aber mit extremen Fremdelphasen ab, während der sie dann Fremden gegenüber sehr scheu ist.

Auch das Nicht-Weinen, wenn sie sich weh getan hat, hatte meine Große die ersten 1-2 Jahre! Beim Impfen hat sie als Baby nicht einmal mit der Wimper gezuckt.
Auch hat sie nie mit Tränen geweint, nur gekreischt oder geschrien.
Inzwischen weint sie und es fließen Tränen, wenn sie sich weh getan hat, und sie möchte ganz viel Trost, allerdings bin ich mir dabei nicht sicher, ob sie den Schmerz wirklich empfindet, oder ob sie sich das nur abgeschaut hat, dass man in solchen Situationen weint und getröstet wird. verwirrt

Richtig traurig habe ich meine PT auch noch nie erlebt, auch noch nicht richtig wütend (sie hatte noch nie einen richtigen Wutanfall), ihre Emotionen sind eher flach, und die eine löst die andere blitzschnell ab.
Ob das am FAS liegt? verwirrt
19.11.2017 07:09 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
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Ach so, was ich noch vergessen habe,
meine Große hat auch schon immer viel Spielzeug kaputt gemacht.
Einmal hat sie von der Oma ein neues Buch mitgebracht, es war innerhalb weniger Stunden komplett kaputt. Als ich mein Bedauern geäußert habe, antwortete sie, "macht doch nichts Mama, dann holen wir einfach ein Neues".

Das Problem ist wohl, dass wir einfach zu viele Spielsachen haben, da wird das einzelne dann nicht geschätzt, das FAS und das Wesen des Kindes tragen natürlich auch noch dazu bei!

Allerdings hat meine Große eine starke Bindung an "ihr Baby", sie hegt und pflegt eine ihrer Puppen seit Jahren.
Meine Mutter hat einer Großen zum Geburtstag eine tolle Designerpuppe geschenkt und extra aus Spanien einfliegen lassen.
Meine Große meinte ein paar Wochen später, dass sie aber ihr altes Baby viel lieber möge, die alte Puppe ist "ihre Tochter", die neue hat es da eher schwer. Augenzwinkern
19.11.2017 07:34 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von secondmum

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@suntini
Ich weiß gar nicht, ob man bei deinem Exemplar wirklich von noch Bindungsstörung reden kann. Mißhandlung und Missbrauch haben psycho soziale Probleme zur Folge, Schizophrenie kann auch so aussehen. Auch wenn man Persönlichkeitsstörungen bei Kindern nicht diagnostizieren darf, scheint das doch eher der Fall zu sein.
Du gehörst eben zu den wenigen Ausnahme fällen.

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secondmum

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smile
19.11.2017 08:08 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von secondmum

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Was mir auch noch etwas aufgestoßen ist, war die mehrmalige Versicherung, daß Besuchs Kontakte (von wenigen Ausnahmen mal wieder abgesehen) immer gut fürs Kind sind, erwiesener maßen meist sogar förderlich und Verhaltens Störungen nach solchen Kontakten normale Reaktionen vom Kind sind wo es "durch" muss und auch kann. Solche Verhaltens Auffälligkeiten sind kein Indiz für eine schlechte Bindung zur HF und beeinträchtigen auch nicht die Bindung zur PF.

Sie macht übrigens auch Gutachten zur Erziehungsfähigkeit

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smile
19.11.2017 08:19 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
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Naja, was kann man erwarten?

https://www.dji.de/ueber-uns/mitarbeiter...bovenschen.html

Die Frau arbeitet mit dem DJI zusammen, und die sind die Erfinder des Ergänzungsfamilienmodells, dass sogar so weit geht, dass wir DPE mit der HF richtig tief arbeiten sollen, und das kann und soll keine DP, die ja eine private Familie ist, leisten.

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"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
19.11.2017 08:38 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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Hurra, solche Fachleute brauchen wir! Ironie

Und wenn ALLE PK nach 2 Wochen wieder sicher gebunden sind, kann man sie ja auch nach Jahren in der PF wieder problemlos zurückführen!
Das Bindungsargument ist somit ausgehebelt. Beisstisch

Ganz ehrlich, bei all dem Wahnsinn, dem wir PE und unsere PK ständig ausgesetzt sind, würde ich aus heutiger Sicht wohl keine PK mehr aufnehmen!
Jedenfalls nicht mehr, bevor es nicht ganz klare gesetzliche Regelungen gibt, welche die Rechte von PE stärken und PE und PK vor dem ganzen Wahnsinn, den man hier täglich liest, schützen!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Snickers: 19.11.2017 08:47.

19.11.2017 08:46 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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Secondmum, vielleicht führt ja die Bindungsstörung letzten Endes zu einer Persönlichkeitsstörung?

Die Auffälligkeiten, die ich beschrieben habe, würde ich alle der Bindungsstörung zuordnen.

Sie hat auch noch spezielle Auffälligkeiten, die evtl. einer Schizophrenie zuzuordnen wären: Akustische und optische Halluzinationen.

Dann hat sie noch FAS-typische Auffälligkeiten und weitere Auffälligkeiten, die ich ihrer PTBS zuordnen würde (Trigger, bzw. Dissoziationszustände).

Dass mal gar nichts ist, kommt sehr selten vor. Aber - man gewöhnt sich an fast alles.

Es tut mir nur so leid zu sehen, dass ein Kind so ganz ohne Körperkontakt groß wird. Und sie wächst ja toll - offensichtlich scheint ihr meine Aufmerksamkeit und mein Wohlwollen hierfür zu reichen.

LG

Suntini
19.11.2017 08:48 Suntini ist offline Beiträge von Suntini suchen Nehmen Sie Suntini in Ihre Freundesliste auf
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Bibichanoum Bibichanoum ist weiblich
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Hier unten ein Text von Frau B. , mehr habe ich bis dato nicht gefunden:

https://www.reinhardt-journals.de/index....ticle/view/1314

__________________
"Familie kann man sich aussuchen, Verwandtschaft hat man!" (U.I.)
19.11.2017 08:57 Bibichanoum ist offline E-Mail an Bibichanoum senden Beiträge von Bibichanoum suchen Nehmen Sie Bibichanoum in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
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Zitat:
Original von Bibichanoum
Naja, was kann man erwarten?

https://www.dji.de/ueber-uns/mitarbeiter...bovenschen.html

Die Frau arbeitet mit dem DJI zusammen, und die sind die Erfinder des Ergänzungsfamilienmodells, dass sogar so weit geht, dass wir DPE mit der HF richtig tief arbeiten sollen, und das kann und soll keine DP, die ja eine private Familie ist, leisten.



Gott und dir sei Dank, dass doch noch jemand drauf gekommen ist. Ich wollte es nicht schon wieder sein.

Außerdem gibt es zahlreiche " Studien" vom Bundesministerium für Frauen und Famielie im Zusammenhang "positive Aspekte der frühen Kinderbetreuung". Wird schon viel gezahlt für das Wörtchen "positiv". Und wenn nicht versiegt die auftragsquelle ganz schnell. Was soll man machen? Kinder nach aktenlage beurteilt und schon ist man ein Fachmann auf dem Gebiet Bindungsforschung. In keinem ihrer Veröffentlichungen oder Vorträge gibt es einen Bezug auf uns allen wohlbekannte Forscher.

Dem JA hat es bestimmt geholfen, schade um die Zeit.
19.11.2017 11:04 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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Connymama Connymama ist weiblich
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Sind denn nicht die meisten Kinder Bindunggestört?
Also ich meine zumindest die die wegen Vernachlässigung in pf kommen?
Unser Würmchen hier ist es definitiv. Wurm ging ohne weiteres mit uns mit und hat keinerlei Probleme auf uns zuzugehen ... Und das vom ersten Tag an:-(
19.11.2017 11:21 Connymama ist offline Beiträge von Connymama suchen Nehmen Sie Connymama in Ihre Freundesliste auf
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angelsvoice angelsvoice ist weiblich
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RE: Vortrag über Bindung Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hm, ich war auch Anfang der Woche auf einem Seminar. Auch Thema Bindung. Hier wurde auch darüber gesprochen, das Bindung und Temperament (bei Erwachsenen spricht man von Charakter) nichts mit einander zu tun haben. Eine Bindung möglich ist, aber es 3 verschiedene Typen von Temperamente gibt.
Und, die Gene auch noch eine Rolle spielen. Im Vortrag fand ich es irgendwie logisch
19.11.2017 17:30 angelsvoice ist offline Beiträge von angelsvoice suchen Nehmen Sie angelsvoice in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
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RE: Vortrag über Bindung Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Zitat:
Original von angelsvoice
Hm, ich war auch Anfang der Woche auf einem Seminar. Auch Thema Bindung. Hier wurde auch darüber gesprochen, das Bindung und Temperament (bei Erwachsenen spricht man von Charakter) nichts mit einander zu tun haben. Eine Bindung möglich ist, aber es 3 verschiedene Typen von Temperamente gibt.
Und, die Gene auch noch eine Rolle spielen. Im Vortrag fand ich es irgendwie logisch


Hier sehe ich es wie zaddik, die "Fachleute" sind und bleiben Theoretiker! Meiner Meinung nach muss man selbst mit bndungsgestörten PK gelebt haben, um hier tatsächlich Sinnvolles darüber referieren zu können.
Ich bin der Meinung, dass sich hier im Forum weit mehr (und kompetentere) "Fachleute" tummeln als da draußen in den Seminaren des JAs.
Was nicht heißen soll, dass alle Fortbildungen Unfug sind, es gibt sicher auch sehr gute Dozenten, aber wenn jemand kommt, und geschwind die gesamte Bindungsforschung über den Haufen wirft, nachdem er ein paar Dutzend Fragebögen durchgeschaut hat, dann wäre das für mich noch nicht der Weisheit letzter Schluss!

Und klar, binden können sich die allermeisten PK noch, die Frage ist ja nur, WIE!
Auch von den Eltern schwer misshandelte und missbrauchte Kinder haben Bindungen an ihre Eltern, sogar oft sehr starke, aber es handelt sich dabei eben um hochgradig pathologische und in sich kranke Bindungen.

Und wenn man hier so durchs Forum liest, dann sind vielleicht 5-10% der PK "ganz normal und sicher gebunden wie LK, 5-10% können gar keine mehr oder nur sehr chaotische, desorganisierte Bindungen eingehen, und die restlichen 80% liegen irgendwo dazwischen.
19.11.2017 18:05 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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secondmum secondmum ist weiblich
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Themenstarter Thema begonnen von secondmum

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Eben, so sehe ich das auch.

Das Argument, gerade zur sicheren Bindung, war für mich nicht schlüssig. Die Deutung von Kinderverhalten in gezeigten Beweisvideos für mich nicht immer nachvollziehbar.

Gefühltes resume aus dieser Veranstaltung war für mich folgendes :
Grundsätzlich bindet sich jedes PK innerhalb kurzer Zeit an seine PE. Die Qualität der bisherigen Bindung und die Anzahl der Bindungsabbrüche spielt dabei keine /kaum eine Rolle. Eine bald folgende Fremd - Betreuung (je nach Charakter des Kindes etwas später) stört diese Bindung nicht (auch die Länge der Fremd Betreuung spielt kaum eine Rolle) und auch dort wird das Kind schnell eine Bindungs - Person finden. Besuchs Kontakte sind dem Bindungs - Aufbau eher förderlich und gut fürs Kind.
Sozial Störungen sind natürlich noch lange Zeit erkennbar, sind aber nicht mit der Bindung des Kindes in Zusammenhang zu bringen sondern strikt zu trennen.

War ja nicht so, daß alles verkehrt oder schlecht war. Sie findet begleitete Umrgänge wichtig - möglichst von zwei Personen eines externen Trägers und nicht vom PKD. Da stieß sie allerdings bei unserem JA auf Widerstand (erstens zu teuer und zweitens arbeiten die nicht mit Fremdanbietern)...

Dann hat mich jedenfalls mein Gefühl nicht getäuscht...

__________________
secondmum

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

smile
19.11.2017 19:09 secondmum ist offline Beiträge von secondmum suchen Nehmen Sie secondmum in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
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Laut Bowlby haben ja nur 50-60% ALLER Kinder (also nicht auf PK bezogen) überhaupt eine sichere Bindung, 30-40% eine unsicher-vermeidende und 10-20% eine unsicher-ambivalente Bindung. Die beiden letzten gelten ja nicht als Bindungsstörung sondern als -etwas ungünstigere- Variante einer gesunden Bindung.
Ein Säugling braucht Monate, bis er sich sicher gebunden hat!

Da ist es ja phänomenal, dass laut Frau Bovenschen ALLE PK, egal wieviel Abbrüche oder sonstige Negativerfahrungen sie hatten, innerhalb kürzester Zeit sicher an ihre PE gebunden sind.
Ironie


Ich frage mich nun, haben eure SAs der Dame das tatsächlich abgenommen ?????
Hat niemand der Zuhörer kritisch hinterfragt?
19.11.2017 19:33 Snickers ist offline Beiträge von Snickers suchen Nehmen Sie Snickers in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
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Zitat:
Original von secondmum
Eben, so sehe ich das auch.

Das Argument, gerade zur sicheren Bindung, war für mich nicht schlüssig. Die Deutung von Kinderverhalten in gezeigten Beweisvideos für mich nicht immer nachvollziehbar.

Gefühltes resume aus dieser Veranstaltung war für mich folgendes :
Grundsätzlich bindet sich jedes PK innerhalb kurzer Zeit an seine PE. Die Qualität der bisherigen Bindung und die Anzahl der Bindungsabbrüche spielt dabei keine /kaum eine Rolle. Eine bald folgende Fremd - Betreuung (je nach Charakter des Kindes etwas später) stört diese Bindung nicht (auch die Länge der Fremd Betreuung spielt kaum eine Rolle) und auch dort wird das Kind schnell eine Bindungs - Person finden. Besuchs Kontakte sind dem Bindungs - Aufbau eher förderlich und gut fürs Kind.
Sozial Störungen sind natürlich noch lange Zeit erkennbar, sind aber nicht mit der Bindung des Kindes in Zusammenhang zu bringen sondern strikt zu trennen.

War ja nicht so, daß alles verkehrt oder schlecht war. Sie findet begleitete Umrgänge wichtig - möglichst von zwei Personen eines externen Trägers und nicht vom PKD. Da stieß sie allerdings bei unserem JA auf Widerstand (erstens zu teuer und zweitens arbeiten die nicht mit Fremdanbietern)...

Dann hat mich jedenfalls mein Gefühl nicht getäuscht...



Ich glaube die Frau ist nicht ganz dicht, wenn sie so ein wirres Zeug erzählt hat.
19.11.2017 19:37 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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