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Autor
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zaddik
Gymnasiast


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Dabei seit: 29.09.2014
Beiträge: 2.007


Tatort am Sonntag Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Ich empfehle den Tatort am morgigen Sonntag zu schauen. Hier kann man sehen wie Pflege - hier von alten Menschen - in Deutschland geht. An erster Stelle stehen hier die Medis. Damit sind die Alten gut auszuhalten und das nicht zur Hilfe der Pflegebedürftigen, sondern zur Hilfe der jenigen, die pflegen wollen. Erschütternd Schreck
10.03.2018 17:35 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
Dieser am 10.03.2018 um 17:35 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User zaddik wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

Snickers
unregistriert
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Meine Oma starb letzten Herbst mit 98 Jahren. Sie hat die letzten 5 Jahre bei meiner Tante gewohnt und wurde zunehmend dement. Durch die Demenz war mein Oma (früher ein ausgeglichener, freundlicher Mensch) sehr aggressiv. Sie hat den ganzen Tag mit dem Gehstock auf den Boden gehämmert, meine Tante damit bedroht und den ganzen Tag lang aufs Übelste beschimpft. Meine Oma war durchweg unruhig, hatte viele Ängste und Wahnvorstellungen.

Meine Tante, selbst schon Anfang 70, war nervlich am Ende, hat dann auch viel geschrien, weil sie nicht mehr konnte.
Ich habe meiner Tante immer wieder gesagt, sie solle es mit Risperidon versuchen, sie hat sich lange dagegen gesträubt.
Irgendwann hat sie das Medikament vom Hausarzt verschreiben lassen, meine Oma wurde damit ausgeglichen und ruhig, es herrschte wieder Harmonie und Ruhe in der Familie, allen ging es gut damit.
Da meine Tante Angst vor den Nebenwirkungen hatte (meine Oma wurde müde und hat viel geschlafen), hat sie es wieder abgesetzt. Die Unruhe meiner Oma wurde wieder schlimmer, auch die Aggressionen, die Beschimpfungen meiner Tante gegenüber.
Meine Tante, die Zeit ihres Lebens eine sehr innige Beziehung zu ihrer Mutter hatte, äußerte mir gegenüber damals, dass sie gar nicht mehr wisse, ob sie ihre Mutter noch liebe. Meine Tante wurde immer dünnhäutiger, sah leichenblass aus, und wir hatten damals alle Angst, dass sie dem Stress nicht mehr stand hält, und vor meiner Oma "ins Gras beißt".

Ganz ehrlich? Ich empfand das Medikament als einen Segen für meine Oma, und ich hätte mir gewünscht, meine Tante hätte es ihr weiter gegeben, und sie hätten die letzten gemeinsamen Jahre und Monate friedlich miteinander verbringen können!
Am Telefon den Stress zwischen den beiden mitzubekommen, die aggressiven Beleidigungen meiner Oma, das völlig überforderte Schreien meiner Tante, das war einfach nur schrecklich!
Das Medikament hätte den beiden eine gute letzte gemeinsame Zeit ermöglicht, hätte meine Tante es meiner Oma nur weiter gegeben! Eine verpasste Chance!

Alles hat immer zwei Seiten!

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von Snickers: 10.03.2018 19:16.

10.03.2018 19:14
Dieser am 10.03.2018 um 19:14 Uhr verfasste Beitrag gibt nur die Meinung von User Snickers wieder, nicht die der Boardadministration. Sollte dieser Beitrag Ihre Rechte verletzen bitten wir um Benachrichtigung

wolke wolke ist weiblich
Angestellter



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Dabei seit: 11.02.2006
Beiträge: 3.677
Bundesland: Baden-Württemberg
Herkunft: Schwarzwald


RE: Tatort am Sonntag Diesen Beitrag editieren/löschen Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag einem Moderator melden   Zum Anfang der Seite springen

Hallöle,

ich ziehe den Hut vor Allen, die familiär die Angehörigen pflegen.

Vor allem die Demenz verlangt den Beteiligten viel ab, die Schritte der Erkrankung, heute so, morgen so, die Boshaftigkeit mancher, die Unruhe...
hier sollten die Familien bessr entlastet bzw. finanziell sollte die Pflege mehr unterstützt werden, ebenso die Bürokratie (Pflegestufe,MDK ... so unnötig bei Demenz)

In den Heimen wird es ähnlich schwer auszuhalten sien, zumal es zuwenig Personal gibt, hier Personal mit Dokumentation belastet wird, welches Schreibkräfte erledigen könnten.

Ich hoffe, dass wir .......
anders alt werden können Daumen

Euch einen schönen Sonntag

__________________
wolke
"Ich liebe die Ordnung, aber nicht die gewöhnliche, sondern die organische - sie ist wie ein Baum mit krummen Ästen." Peter Zadek
10.03.2018 20:15 wolke ist offline Beiträge von wolke suchen Nehmen Sie wolke in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
unregistriert
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Nicht nur die Pflegenden sind belastet, sondern auch die Demenzkranken selbst!

Wer ständig innerlich in Aufruhr, unruhig und hochaggressiv ist, fühlt sich mit Sicherheit nicht glücklich.
Wenn ein Demenzkranker durch Medikamente Entlastung findet, so ist das ein Segen für alle Beteiligten.

Natürlich werden sicher auch oft unnötig Medikamente verschrieben, aber verteufeln sollte man sie nicht, denn vielen alten Menschen können sie das Leben erleichtern und lebenswert machen.
10.03.2018 20:21
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Löwenherz8
Wirbelwind


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Dabei seit: 02.11.2016
Beiträge: 201


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..ist halt der Tatort Augenzwinkern

Der setzt sich ja nicht unbedingt sozialkritisch mit der Situation auseinander oder nur scheinbar, oberflächlich.

Respekt vor allen Pflegenden und ich hoffe, wenn ich alt bin, dass man mir keine Medikamente vorenthält, wenn sie denn nötig sein sollten...
11.03.2018 08:51 Löwenherz8 ist offline Beiträge von Löwenherz8 suchen Nehmen Sie Löwenherz8 in Ihre Freundesliste auf
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jako
KiGa-Kind


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Dabei seit: 10.04.2012
Beiträge: 183
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Herkunft: münchen


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und man kann sich in dem beschrieben fall oben mal vor augen halten:

was soll mit über 90 durch die medis noch eine Verschlechterung erleben?
körperliche gebrechen?erkrankungen?spätfolgen?????

oder einfach nur entspannteres leben für alle?medis sind nicht immer nur ein fluch
oder zum runter fahren/ruhig stellen......extra krank machend....

gezielt eingesetzt ein segen!nicht immer verteufeln bitte.


jako
11.03.2018 08:59 jako ist offline Beiträge von jako suchen Nehmen Sie jako in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
Gymnasiast


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Dabei seit: 29.09.2014
Beiträge: 2.007

Themenstarter Thema begonnen von zaddik

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Bis vor 3 Jahren, haben wir hier meine Schwiegermutter gepflegt (mit 94 Jahren gestorben).
Nach dem wir uns vor 26 Jahren ein Haus gebaut haben, zog etwa 3 Jahre später meine Schwiegermutter in eine schöne sonnige ELW ein. Manchmal hat sie hier noch was im Haushalt gemacht, ist spazieren gegangen, Rad gefahren, mit dem Bus oder der Bahn in die nächste Stadt zum Bummeln, hat meinem Mann, der damals selbständig war, die Buchhaltung oder Abrechnung vorbereitet (Kopfrechnen und schreiben war ihre Stärke) und viele andere Dinge auch. Sie hat gekocht, Wäsche aufgehängten usw.

2000 zog noch meine Mutter ein. Damals war sie 77. Kurze Zeit später ging sie in eine Tagespflege, aus rein organisatorischen Gründen. Etwa 1/2 Jahr später bekam sie in dieser Einrichtung Windeln verpaßt. Bis dahin ging sie immer selbst aufs Klo, wenn sie mußte. Sie hatte keine Demenz, bis zu ihrem Tod nicht und sonst war sie auch kerngesund. Medis bekam sie aber trotzdem. Plötzlich konnte sie nicht mehr alleine gehen, fiel aus dem Bett, bei uns in der Nacht, ihre ganzen Muskeln hielten sie nicht mehr. Man konnte mit ihr kein Gespräch mehr führen, sie hatte kein Interesse an nichts, auch lesen oder Fernsehen wollte sie nicht mehr. Sie saß einfach nur da. Daraufhin habe ich die Medis untersagt, und siehe da, alles regelte sich wieder ein, etwa nach 3-4 Monaten.

Meine Schwiegermutter lebte noch lange ziemlich selbständig aber die letzten 7 Jahre nicht mehr. Auch sie ging in eine Tagespflege.
Gleiches Spiel neues Glück. Erst Windeln, dann Medis. Auch bei ihr setzte der körperliche Verfall just mit den Medis ein, die uns in keiner Weise entlasteten. Auch Ihr Kommunikation ging rasant zurück und für uns eigenartige Verhaltensweisen setzten ein. Oft wußte sie überhaupt nicht wo sie ist. Beschäftigten wir sie, z.B schrieb ich, wenn ich in der Küche arbeitete, Rechenaufgaben mit mehrstelligen Zahlen zum Addieren oder Subtrahieren, Multiplizieren und Differieren auf. Ruckzug waren die gerechnet. Oder ich lies sie mir aus der Zeitung vorlesen. Irgendetwas ausschneiden, oder Kartoffeln schälen, Wäsche zusammenlegen, weiß der Geier was. Wie bei kleinen Kindern auch. Hauptsache sie war beschäftigt, zu etwas nütze und bei uns und nicht alleine. Am schlimmsten war für sie die Zeit, wenn sie nicht unter uns war oder ganz alleine, im Garten sitzen ging gar nicht, oder im Krankenhaus.

Das war Pflege bei uns. Sicherlich hätte es meine Schwiegermutter gern gehabt, wenn sie im Bett liegend bei uns gewesen wäre oder wir bei ihr gesessen hätten. Doch das ging nicht und deshalb mußten wir die Pflege irgendwie in unseren Tagesablauf einbauen.

Mit den Medis wäre sie und auch meine Mutter sicherlich viel früher, so eingeschränkt gewesen, dass wir es hier in der häuslichen Umgebung hätten nicht leisten können und sie wären früher gestorben. Das war nicht unser Ansatz und nicht unser Verständnis von Pflege, Alter und Würde.

In diesem Zusammenhang, will ich noch sagen, dass mir ist klar ist, dass "Tatort" nur ein Film und keine Dokumentation ist. Es wurde jedoch jetzt tagelang darauf hingewiesen, dass dieser Film sich sehr an der heutigen Realität orientiert und die Zustände in der Pflege aufzeigt. Die, die pflegen werden viel zu oft alleine gelassen.
11.03.2018 10:19 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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Catalie Catalie ist weiblich
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zaddik,

das ist doch genau so, wie bei den Kindern mit gestörtem Sozialverhalten:

Wenn das Medikament verschrieben wird, obwohl es für einen einigermaßen erträglich und ungefährlichen Umgang nicht benötigt wird, ist es furchtbar. Genauso furchtbar, wie wenn Medikamente verweigert werden, obwohl diese nicht nur das Umfeld, sondern auch den Betroffenen selbst entscheidend entlasten (würden).
11.03.2018 11:18 Catalie ist offline Beiträge von Catalie suchen Nehmen Sie Catalie in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
Gymnasiast


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Themenstarter Thema begonnen von zaddik

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Catali, ich spreche von den 98 % der falschen Diagnosen und nicht über die von 2 % die tatsächlich vorhanden sind? Das wäre mir zu mühevoll über so eine geringe Zahl von tatsächlich vorhandenen Erkrankungen zu schreiben.

Oft wird die Gabe von Medis bei unseren Kindern mit Diabetes und Medis verglichen. Heut weiß man aber schon längst gesichert, dass man bei Diabetes mit einer speziellen Ernährungsterapie sogar ohne zusätzliches Insulin auskommen kann.
11.03.2018 13:41 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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Snickers
unregistriert
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Zitat:
Original von zaddik
Catali, ich spreche von den 98 % der falschen Diagnosen und nicht über die von 2 % die tatsächlich vorhanden sind? Das wäre mir zu mühevoll über so eine geringe Zahl von tatsächlich vorhandenen Erkrankungen zu schreiben.

Oft wird die Gabe von Medis bei unseren Kindern mit Diabetes und Medis verglichen. Heut weiß man aber schon längst gesichert, dass man bei Diabetes mit einer speziellen Ernährungsterapie sogar ohne zusätzliches Insulin auskommen kann.


Ich denke nicht, dass das von dir genannte Verhältnis realistisch ist zaddik!

Und auch nicht jedes Kind mit Diabetes kann ohne Insulin auskommen, ich finde es gefährlich, das so zu propagieren.
11.03.2018 13:48
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zaddik
Gymnasiast


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Catalie, wenn du möchtest
https://www.mdr.de/mediathek/mdr-videos/c/video-177072.html
11.03.2018 13:53 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
Gymnasiast


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Beiträge: 2.007

Themenstarter Thema begonnen von zaddik

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Snickers, hatte nicht im Zusammenhang mit einem Thema von dir einer der Antwortenden einen ganz interessanten Link eingestellt. Dort kannst du es noch einmal selbst nachlesen.

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von zaddik: 11.03.2018 13:57.

11.03.2018 13:56 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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PettersonFindus PettersonFindus ist weiblich
verwöhnter Zwerg



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Dabei seit: 07.02.2018
Beiträge: 142
Bundesland: Baden-Württemberg


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Bitte.
Inkontinenzmaterial, Vorlagen.
Nicht Windeln.

Auch nicht zum Beispiel Lätzchen für Kleiderschutz.

Es handelt sich um erwachsene (sogar alte) Menschen mit ungeheurer Lebensleistung. Nicht nur falsche Medikamente, auch unbedacht benutzte Bezeichnungen nehmen Menschen die Würde.

Als Mensch, der sich privat sehr mit Altenpflege beschäftigt komme ich nicht umhin, das hier zu schreiben. Ebenso wie das Duzen der Bewohner von Pflegeheimen, die Bezeichnung "Omchen" oder Oma statt Frau xy, das Eintreten ohne vorher anzuklopfen, das Waschen des Menschen ohne Ankündigung was man gleich wie tun wird... Schwerst pflegebedürftige und alte Menschen haben es ungeheuer schwer, Würde und Intimsphäre zu wahren.

Bezüglich der Medikation und des Pflegeschlüssels stimme ich weitgehend zu. Vollkommen überlastetes Pflegepersonal, das für einen Hungerlohn Schwerstarbeit leistet und dabei vom Staat, von der Gesellschaft und auch von den Leitungen der Pflegeheime allein gelassen wird, greift manches Mal schneller als gut zur Gabe von als Bedarf ausgewiesenen Medikamenten.
Jedoch sind zum Beispiel Schmerzmittel eher zu selten verschrieben. Weil manche der alten Menschen nicht mehr formulieren können, dass sie Schmerzen leiden und dies nur durch Beobachtung (verkrampfen, steife Haltung, Angst vor Behandlungen, Schlaflosigkeit, Aggression) erkannt werden kann.

Ich bete, dass sowohl meine Eltern als auch ich wenn nötig rechtzeitig und großzügig gegen Schmerzen behandelt werden und nicht still oder laut leidend unserem Tod entgegen vegetieren müssen.

__________________
Gruß aus der Höhle
PettersonFindus

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von PettersonFindus: 11.03.2018 21:20.

11.03.2018 21:19 PettersonFindus ist offline Beiträge von PettersonFindus suchen Nehmen Sie PettersonFindus in Ihre Freundesliste auf
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Kathi Kathi ist weiblich
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Sicher ist es nur ein Film, aber ich kann mir vorstellen, trotzdem recht nah an der Realität.
Jedenfalls wird mir gerade beim schauen ganz anders...die Pflegebedürftigen tun mir total leid, die Angehörigen/Pflegepersonen aber genauso sehr.
Alle sind überlastet und sowohl emotional als auch finanziell im Stich gelassen.

Ich kann es wirklich kaum ansehen...

__________________
Es ist nicht schlimm langsam zu gehen, schlimm ist es stehen zu bleiben smile
11.03.2018 21:37 Kathi ist offline Beiträge von Kathi suchen Nehmen Sie Kathi in Ihre Freundesliste auf
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funcake funcake ist weiblich
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So ging es mir auch-Keine Ahnung ob ich noch schlafen kann Zerknirscht

__________________
Geh' wohin Dein Herz Dich trägt
11.03.2018 22:06 funcake ist offline E-Mail an funcake senden Beiträge von funcake suchen Nehmen Sie funcake in Ihre Freundesliste auf
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Löwenherz8
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Mich hat der Film auch sehr berührt.

Aber das Ruhigstellen der alten Menschen mit Medikamenten, um andere zu entlasten konnte ich nicht entdecken.

Besonders glaubwürdig fand´ich die Tochter, die ihre Mutter zu Hause gepflegt hat! Man hat es ihr wirklich abgenommen.
12.03.2018 08:58 Löwenherz8 ist offline Beiträge von Löwenherz8 suchen Nehmen Sie Löwenherz8 in Ihre Freundesliste auf
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KUH-VADIS
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ja Löwenherz8 kann ich nur bestätigen Zerknirscht Zerknirscht

Auch meine Schwiegermutter leidet an Demenz--wir tun alles damit sie noch zuhause in ihrem Umfeld bleiben kann--aber wie lange das noch geht verwirrt verwirrt

Manche Szenen sind so realistisch--z.B. das in das Bett ka**en böse

__________________
kuh-vadis
12.03.2018 09:13 KUH-VADIS ist offline Beiträge von KUH-VADIS suchen Nehmen Sie KUH-VADIS in Ihre Freundesliste auf
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Lexa Lexa ist weiblich



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Ich fand diesen Tatort auch sehr bewegend und nah an der Realität.
Die Medikamentengabe oder noch dazu unrechtmäßige könnte ich nicht sehen.
Es kann bei diesen "Zuständen" vielleicht eher ein Segen sein, nicht mehr bei klarem Verstand zu sein.

__________________
Der Kopf ist rund damit die Gedanken ihre Richtung ändern können.
12.03.2018 15:30 Lexa ist offline E-Mail an Lexa senden Beiträge von Lexa suchen Nehmen Sie Lexa in Ihre Freundesliste auf
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Sajudiar
verwöhnter Zwerg


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Dabei seit: 19.09.2015
Beiträge: 129
Bundesland: Niedersachsen


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Besonders in der Nacht wird das im Altenheim gerne gemacht. Wenn eine Altenpflegerin 120 Leute betreuen soll geht es halt leichter mit Schlafmittel und windel. Wir haben uns bei meiner Oma gewehrt und nix unterschrieben. Dafür ist sie dann nachts öfter mal gefallen. Glücklicherweise nie was schlimmes passiert aber trotzdem heftig dass der Betreuungsschlüssel so eine Katastrophe ist.
12.03.2018 17:20 Sajudiar ist offline Beiträge von Sajudiar suchen Nehmen Sie Sajudiar in Ihre Freundesliste auf
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zaddik
Gymnasiast


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Themenstarter Thema begonnen von zaddik

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Als ich auf den Film hier hinwies, hab ich ja nur die Kommentare im Vorfeld gehört und den Film nicht selbst gesehen. Im Vorfeld wurde jedoch immer davon gesprochene, dass es auch um die unkontrollierte und unangebrachte Medigabe geht. Es gab da nur den einen Kommissar, der im Büro all die "Mängel" die in der Pflege vorkommen können aufzählt, auch die Medis.
12.03.2018 18:38 zaddik ist offline E-Mail an zaddik senden Beiträge von zaddik suchen Nehmen Sie zaddik in Ihre Freundesliste auf
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